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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Lehre am ZIFG im WiSe 2020/21

Liebe Studierende,

herzlich Willkommen am ZIFG zum Wintersemester 2020/21!

*  *  *

bitte habt ein wenig Geduld. Wir werden gerade überflutet mit E-Mails und wir verstehen, dass die Situation für alle gerade schwierig ist. Wir schaffen es leider nicht alle E-Mails individuell zu beantworten. Wir werden sie so schnell wie möglich auf unserer Website beantworten. Weitere Fragen werden dann in den ersten zwei Wochen in den Kursen geklärt. Zusammen schaffen wir das schon.

Die Lehrveranstaltungen des ZIFG sind für Studierende mit TU-Account auf ISIS zum Einschreiben geöffnet.

Studierende anderer Universitäten müssten einen Antrag auf Nebenhörer*innenschaft stelle, Informationen dazu findet ihr hier [https://www.tu.berlin/studieren/studienorganisation/themen-a-z/gast-und-nebenhoererschaft/].

Allgemeine Fragen zum "Corona-Semester" beantwortet auch der AStA.

*  *  *

Das WiSe beginnt wie üblich am 1. Oktober 2020 und endet am 31. März 2021; mit der Lehre wird Corona-bedingt allerdings erst am 2. November 2020 begonnen, dafür endet die Vorlesungszeit in diesem WiSe erst am 27. Februar 2021.

Die Lehre wird an der TU Berlin bis auf einige Ausnahmen auch im WiSe noch einmal online stattfinden. Wie bereits im Sommersemester werden wir daher auch am ZIFG online Kurse anbieten.

Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die ein ausschließlich online basiertes Studieren gerade unter den momentanen Bedingungen bedeutet – angefangen bei den notwendigen technischen Voraussetzungen, den räumlichen Bedingungen bis hin zu zusätzlichen Sorgeaufgaben, sowie materiellen und emotionalen Belastungen, welche das Leben mit dem Virus mit sich bringt. Wir werden versuchen, alldem so gut wie möglich in unserer Lehre Rechnung zu tragen.

In welchen Formaten wird die Lehre stattfinden?

Die Lehrveranstaltungen werden asynchrone und synchrone Elemente kombinieren. Die asynchronen Anteile bestehen darin, auf der Lernplattform ISIS bereit gestelltes Material und Aufgaben zu bearbeiten. Das kann individuell oder in Kleingruppen geschehen.

Diskussionen im Kurs oder in Kleingruppen werden in Videokonferenzen (synchrone Anteile) stattfinden.

Was brauche ich?

Für die online-Lehre müsst ihr über einen PC, ein Notebook oder Tablet (mit Mikrofon und ggf. Kamera) und einen Internetanschluss verfügen. Auch ein Headset oder Kopfhörer und ein Drucker sind nützlich, aber nicht unabdingbar. Studierende, die nicht über die nötige technische Ausstattung verfügen, können sich diesbezüglich bei der Allgemeinen Studienberatung der TU Berlin melden.

Wie kann ich mich für Kurse anmelden?

Ab Oktober könnt ihr euch für Lehrveranstaltungen anmelden, indem ihr dem jeweiligen ISIS-Kurs beitretet. Dort findet ihr auch erste Informationen zum Kurs. Sobald die Lehrveranstaltung begonnen hat, wird der Kurs mit einem Passwort geschützt. Wer sich nach diesem Zeitpunkt noch einschreiben will, muss sich per Mail mit der jeweiligen Dozent*in in Verbindung setzen. Alle Lehrveranstaltungen findet ihr weiter unten, die näheren Beschreibungen sind über den jeweiligen Link zum ISIS-Kurs zu erreichen.

Kontakt zu den Lehrenden

Weitere Fragen beantworten die Dozent*innen der angegebenen Kurse per Mail. Die Kontaktdaten findet ihr ebenfalls in der Liste der Lehrveranstaltungen. Sprechstunden werden derzeit in begrenztem zeitlichem Umfang telefonisch oder via Videokonferenzschaltung angeboten. Hierzu wendet ihr euch bitte direkt per Mail an die entsprechende Lehrperson.

Einige der Kurse werden von mehreren Lehrenden gemeinsam angeboten. Diese Kurse haben zum Teil verschiedene Lehrveranstaltungsnummern. Das hat rein organisatorische Gründe und muss euch nicht weiter irritieren. Die Kurse werden über eine Seite auf der Lernplattform angeboten. Es reicht aus, wenn ihr euch bei Fragen an eine der angegebenen Personen wendet.

 

 Eine Übersichtstabelle des Wintersemesters findet ihr hier!

 

Beschreibungen der Seminare im WiSe20/21:

„Was Sie schon immer… Einführung in die Gender Studies“

Gender Studies fragen nach der Bedeutung von Geschlecht in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie rücken die Kategorie Geschlecht in verschiedenen Bereichen (z. B. Arbeit, Technik, Organisationen, Politik) ins Zentrum ihrer Analysen. Gender Studies zeigen, wie sich Geschlechterverhältnisse historisch entwickelten und veränderten. Im Seminar werden theoretische, soziologische, methodische und historiographische Konzepte der Geschlechterforschung vorgestellt und an exemplarischen Gegenstandsfeldern diskutiert.

Diese Lehrveranstaltung ist geeignet für Studierende aller Fächer und Studiengänge, die noch keine Kenntnisse in Frauen- und Geschlechterforschung haben. Die Teilnahme an dieser – oder einer vergleichbaren – Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für den Besuch der weiteren Lehrveranstaltungen am ZIFG.

 

LV-Nummern
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 019 (Meißner)
   
3152 L 021 (Auma)  
 
3152 L 029 (Oloff)
Di 10-12

Di 12-14

Mi 10-12
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Hanna Meißner
BA-KulT IS 6 BA-KulT BiWi 4a BA-KulT BiWi 5 MA-BiWi 7b Gender Pro MINT WP in diversen Studiengängen d. TUB

 

 

 

Objektivität, Wissenspolitiken und Technikgestaltung in Zeiten von (Post )Corona: Warum wir gerade jetzt feministische Wissenschafts- und Technikforschung brauchen

Zahlen, Daten und Fakten werden in der Corona-Krise eine besondere Relevanz zugesprochen. Im Gegenzug trifft eine schiere Masse an Halbwahrheiten, Fake News und Verschwörungstheorien auf (wissens)politisch Verunsicherte. In einer Kooperation mit der TU Braunschweig (Prof. Dr. Corinna Bath) beschäftigen wir uns mit theoretischen Konzepten der feministischen Wissenschafts- und Technikforschung um deren Erklärungskraft in der aktuellen Situation zu eruieren.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 023
Fr 15-18 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Hanna Meißner

 

 

 

Dekolonialität: Feministische Theorie

Maisha Maureen Auma:

Dieses Seminar greift Kritiken an die Reichweite von Diversitätspolitiken auf. Diese werden vor allem durch intersektional- arbeitende Scholars-of-Color formuliert. Diversität wird als einen übermäßig auf die Gegenwart fokussierten Ansatz wahrgenommen. Problematisiert wird, dass sich etablierenden Diversitätsansätze, die gewaltvolle Geschichte kolonial geprägter Unterwerfungen zu wenig fokussieren und somit die ‚Erasure’ dieser historischen Wirkungsebene fortschreiben. Die in der Geschlechterforschung verankerten Diversitätsforschung, soll folglich danach befragt werden, inwiefern sie einen konkreten Bezug zu anhaltenden ‚Violences of Modernity’ herstellt, und somit die ‚Koloniale Matrix‘ thematisierbar macht. Welche feministischen Theorien greifen diese Verhältnisse in einem intersektional-rassismuskritischen Modus auf?

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 025
Do 12-14 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Maisha Maureen Auma:

 

 

 

Moderne und Geschlecht

Hanna Meißner, Aline Oloff:

Der Übergang von der feudalen Ständegesellschaft in die moderne bürgerliche Gesellschaft geht mit der Herausbildung einer Geschlechterordnung einher, die Geschlecht in zwei komplementären Kategorien fasst und durch eine spezifische Arbeits- und Aufgabenteilung zwischen beiden gekennzeichnet ist. Im Seminar werden wir unsere Gegenwart ›historisieren‹ indem wir Entstehungsmomente der modernen Geschlechterordnung in den Blick nehmen und zu Kolonialsystem und modernem Rassedenken in Bezug setzen.

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 026
Mo 10-12 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Hanna Meißner Aline Oloff:

„Gender & Bildung“

Maisha Maureen Auma:

In diesem Seminar geht es darum zu verstehen, wie „Geschlecht“ Bildungsprozesse und -institutionen strukturiert und selbst in und durch Bildungsprozesse und -institutionen strukturiert wird. Dazu werden sowohl empirische Studien zu Prozessen  des  „doing  gender“  in  Bildungseinrichtungen  studiert  als  auch  theoretische  Erklärungsansätze  zur  Her-stellung  der  Geschlechterordnung  von  und  in  Bildungseinrichtungen  erarbeitet.  Am  Beispiel  aktueller  Thematisie-rungsweisen  von  Geschlecht  werden Eingriffsspielräume  und  Handlungskompetenzen  diskutiert  und  Grundlagen gendersensibler pädagogischer Handlungskompetenzen vermittelt.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 027
Di 14-16 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Maisha Maureen Auma:
BA-KulT IS 6 BA-KulT BiWi 4a BA-KulT BiWi 5 Gender Pro MINT

 

 

 

Systemrelevant? - feministische Perspektiven auf Arbeitsteilung und gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten

Hanna Meißner:

In der Corona-Krise werden Berufsgruppen als ‚systemrelevant‘ bezeichnet, auf deren Tätigkeit auch kurzfristig nicht verzichtet werden kann. Mit Bezug auf feministischen Theorien zur Arbeitsteilung, fragen wir zum einen nach Erklärungen, warum dies häufig verhältnismäßig gering entlohnte Tätigkeit sind, in denen überwiegend Frauen und Migrant*innen beschäftigt sind, und zum anderen, was getan werden müsste, um die Bedingungen in diesen Berufsfeldern zu verbessern.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 028
Mo 14-16 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Hanna Meißner

 

 

 

Geschlecht der Biologie | Biologie des Geschlechts - ENTFÄLLT!!!!

Liebe Studierende,

der Kurs "Geschlecht der Biologie | Biologie des Geschlechts" muss dieses Semester krankheitsbedingt leider ausfallen!

 

Bärbel Mauß:

Im Mittelpunkt des Seminars stehen biowissenschaftliche Konzepte von Geschlecht unterschiedlicher  Subdiziplinen der Biologie. Wie entwirft die Biologie als Wissenschaft die Kategorie Geschlecht und andere soziale Differenzierungen?
Wie strukturieren soziale Differenzkategorien biologische Forschung? Wie wird das Verhältnis zwischen Natur und Kultur in diesem Zusammenhang in den Biowissenschaften verhandelt? Diese Fragen durchziehen im Seminar als roten Faden unsere Analysen biowissenschafticher Geschlechterdiskurse.
Der Kurs wendet sich an Studierende aller Disziplinen. Vorkenntnisse der Geschlechterforschung sind nicht erforderlich.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 030
Di 14-16 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Bärbel Mauß

 

 

 

MINTgrün-Labor: Kritische Perspektiven auf Wissenschaft, Technik und Gesellschaft

Myriam Raboldt:

Wie hängen Wissenschaft und Technik mit gesellschaftlichen Machtstrukturen zusammen? Mit Hilfe von Ansätzen aus den Science and Technology Studies sowie der feministischen Wissenschaftskritik werden wir dieser Frage nachgehen und sie anhand konkreter Beispiele diskutieren.


Zentraler Teil des Labors ist die Durchführung eines eigenen Forschungsprojektes in Kleingruppen zu einem frei gewählten Thema. Im Sinne der kritischen Wissenschafts- und Technikforschung werdet ihr anhand eines Beispiels nach den blinden Flecken der Wissensproduktion suchen und somit den Zusammenhang von Wissen und Macht identifizieren. Welches Wissen braucht es, um die (technologische) Welt sozial gerechter und ökologisch nachhaltiger zu gestalten? Die Form, in der ihr eure Ergebnisse abschließend präsentiert – Text, Video, Podcast – ist euch freigestellt. Die Bereitschaft, Texte zu lesen und eigenständig zu recherchieren, ist eine gute Voraussetzung für dieses Labor!

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L031
Do 14-18 Uhr
läuft über das MINTgrün-Programm
alle anderen schreiben bitte an: Myriam Raboldt:
MINTgrün

 

 

 

Bildung dekolonisieren - RVL

Aline Oloff, Lisa Fischer:

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte in Universitäten. Was bedeutet die Tatsache, dass Deutschland Teil der kolonialen Konstellation war, für das Forschen und Lehren an einer deutschen Universität? Diese Frage wird in der Ringvorlesung bezogen auf die Fächer Bildungs- bzw. Erziehungswissenschaften und Gender Studies diskutiert. Dabei wird zunächst die Geschichte moderner Wissenschaften als eine Kolonialgeschichte in den Blick genommen, anschließend werden Spuren dieser Geschichte in den Konzepten, Theorien und Genealogien der Bildungs- bzw. Erziehungswissenschaften und der Gender Studies verfolgt, um abschließend an konkreten Beispielen die Herausforderungen der Dekolonisierung zu diskutieren.

Die Ringvorlesung wird aufgrund der aktuellen Situation als online Veranstaltung stattfinden. Informationen zum Zugang werden auf der Homepage des ZIFG (https://www.zifg.tu-berlin.de/menue/home/) zur Verfügung gestellt. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Übung.

Termine: mittwochs 18:00 bis 20:00 Uhr

1. Kolonialismus und moderne Wissenschaften

4.11. 2020 Vanessa Thompson, Frankfurt am Main

11.11. 2020 Natasha A. Kelly, Berlin

2. Spuren der Kolonialgeschichte in Konzepten, Theorien und Genealogien der Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaften und der Gender Studies

25.11. 2020 Gabriele Dietze, Berlin

9.12. 2020 Maisha Auma, Berlin

6.01. 2021 Paul Mecheril, Bielefeld

20.01. 2021 Z. Ece Kaya, Frankfurt am Main

3. Bildung dekolonisieren – Herausforderungen und Konsequenzen in der Praxis

3.02. 2021 Sheila Ragunathan, Gießen

17.02.2021 AG Selbstverständnis der FG Gender

 

 

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L032
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Aline Oloff:

 

 

 

Bildung dekolonisieren - Übung

Lisa Fischer, Aline Oloff:

Bildung dekolonisieren Übung

Lisa Fischer (Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft)

Aline Oloff (Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung)

Die Übung dient der Vor- und Nachbereitung der Ringvorlesung. Der Besuch der Übung schließt neben den Übungsterminen den Besuch der RVL ein. Um sich der übergeordneten Fragestellung anzunähern, wird in der Übung ergänzendes Material bearbeitet.

Termine: Mi 18:00 bis 20:00 Uhr – immer in den Wochen in denen keine RVL stattfindet.

 

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L033
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Aline Oloff:

 

 

 

"What would Musil do? Forschungswerkstatt zu Gesellschaft, Politik, Technik und Digitalisierung

Hannah Fitsch:

In Der Mann ohne Eigenschaften beschreibt Musil den Wandel epistemischer, medizinischer und gesellschaftspolitischer Veränderungen in der österreichischen Gesellschaft seiner Zeit. Im Zentrum von Robert Musils Roman steht der Protagonist Ulrich, der bereits am Anfang von seinem Freund Walter als eben dieser titelgebende „Mann ohne Eigenschaften“ bezeichnet wird. Ulrich besitzt zwar eine Fülle an Eigenschaften aber die Möglichkeit ihrer Anwendung ist ihm abhanden gekommen. Alles gelingt ihm bis zu einem gewissen Grad, nichts erfüllt ihn, mit nichts stimmt er voll und ganz überein.

Die Ausmaße der Digitalisierung sind mit der industriellen und technischen Revolution des 19. Jahrhunderts vergleichbar, die dem von Musil verfassten Roman vor knapp 90 Jahren veröffentlicht, vorausgingen. Was bei Musil noch die Industrialisierung die die Arbeitskraft durch die Maschine ersetzt und bestehende Arbeitsabläufe sowie Körper automatisiert, ist es im 21. Jahrhundert die fortschreitende Digitalisierung die eine Automatisierung von Arbeit, von Erkenntnis, von Wissens und den Körpers hervorbringt. Diese datengetriebene Disziplinierung des Menschen durch die ihn vermessenden und formalisierenden Apparaturen wurde bereits vielfach in feministisch-wissenschaftskritischen Arbeiten untersucht. Die Forschungswerkstatt soll dazu dienen, diese Kritik anzuwenden und in Form einer künstlerisch/schreibenden Form, heutige Formen der Normalisierung, Kategorisierung und Standardisierung durch die Digitalisierung zu verstehen und zu skizzieren.

Um die Kontinuität, aber auch um die Unterschiede erkennen zu können, soll in der Forschungswerkstatt der Roman des in Klagenfurt geborenen Autors Robert Musils in die heutige Zeit übersetzt werden. Aufgabe der Studierenden der Forschungswerkstatt wird es sein, die Veränderungen, die die Psychologie, die Neurowissenschaften, neue (Kommunikations-)Technologien und die Digitalisierung in der Gesellschaft hervorgebracht haben, zu reflektieren und in eine aktuelle Version von Musils Der Mann ohne Eigenschaften umzusetzen (Beispiel: Der gläserne Mensch mit x Eigenschaften). Die Auseinandersetzung kann auf verschiedenste Weise erfolgen: denkbar ist eine essayistisch motivierte oder theoretische Verschriftlichung, aber auch andere Formate wie etwa die Entwicklung einer Maschine/Apparatur, eines Ausstellungs- oder Studiendesigns das die veränderten Bedingungen empirisch einfangen kann, oder Film- und Blogbeiträge, u.v.m.

Start: 12.11. online; 10-12 Uhr

Danach Block, Museumsbesuch und Kleingruppenarbeit als Präsenz.

LV-NUmmer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L038
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Hannah Fitsch

 

 

 

Experiment Studentin*: Der Techno-Club

Inka Greusing:

Das Onlinesemester startet mit dem Semesterauftakt am 21.9.20. Neben Experiementen in (virtuellen) Laboren und dem Perspektivencafé mit Frauen aus Naturwissenschaft und Technik bildet ein Workshop zum kritischen wissenschaftlichen Arbeiten in den Herbstferien den Schwerpunkt des Semesters: Was beeinflusst Forscher_innen (uns alle!) bei der Arbeit und hat damit auch Auswirkungen auf unsere Ergebnisse? Wie unvoreingenommen sind Ergebnisse wirklich und wie können wir selbst daran arbeiten, unsere Arbeitsweise offen zu legen, um einen Beitrag zu guter Wissenschaft zu leisten? Das angeleitete selbstständige Recherchieren anhand der eigenen Forschungsfrage in der TU-Bibliothek sowie persönliche Sprechstunden mit den Tutorinnen* des Techno-Clubs unterstützen die Erstellung einer Präsentation beim Schülerinnen*kongress zum Abschluss des Semesters. 

 

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3151 L039
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Inka Greusing

Clubtag Techno Club

An den Clubtagen, wie zum Beispiel dem "Perspektivencafé", treffen sich die Schülerinnen AGs des Techno-Clubs. Zum "Perspektivencafé" sind Studentinnen aller Studiengänge herzlich eingeladen. Hier können sich Schülerinnen, Studentinnen, Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen treffen, Kontakte knüpfen und über Berufsperspektiven austauschen. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit von Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen aus erster Hand aus ihrem Berufsalltag zu erfahren. Zu unserer Diskussionsrunde laden die AG-Schülerinnen des Techno-Clubs Expertinnen ihrer Wahl ein. Euch erwarten interessante Biografien und ihr könnt alle Fragen stellen, die euch rund um die Themen Schulabschluss, Studium, Beruf und Lebensweg beschäftigen. Die Gäste werden versuchen, dies alles - und noch viel mehr - zu beantworten:
– Womit beschäftigen sie sich im Arbeitsalltag?
– Haben sie ihren Traumberuf gefunden? Und wie haben sie
ihn bekommen?
– Welche Träume und Vorstellungen hatten sie früher, als
sie noch zur Schule gingen?
– Was hat sich verwirklicht und was ist doch ganz anders
gekommen als gedacht?

 

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 020
Kontakt: Inka Greusing
 -

Digitalisierung als Themenfeld der Geschlechterforschung - ENTFÄLLT!!!!

Liebe Studierende,

leider muss der Kurs "Digitalisierung als Themenfeld der Geschlechterforschung" dieses Semester krankheitsbedingt ausfallen.

 

Bärbel Mauß:

'Digitalisierung ' ist nicht erst seit kurzem Thema der Geschlechterforschung. In den Debatten zu Informations- und Kommunikationstechnologien wurden in den 1980ern feministische Positionen entwickelt und eingebracht. Aufbauend auf diesen Debatten  haben insbesondere Informatiker*innen Ansätze entwickelt die Wirkmächtgkeit der sozialen Kategorie Geschlecht in der Informatik und verwandter Bereiche sichtbar zu machen und Wege aufzuzeigen der Vergeschlechtlichung zu entgehen.

Termine für das Blockseminar werden schnellstmöglich bekannt gegeben!

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L040
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Bärbel Mauß

 

 

 

Bildungsarbeit als Gesellschaftskritik - Ansätze in der Bildungsforschungund Beispiele für Bildungsprojekte aus der außerschulischen Praxis

Im Seminar werden wir zunächst auf theoretischer Ebene erarbeiten, welche Benachteiligungen im deutschen Bildungssystem wirksam sind. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf Intersektionalitätsforschung gelegt.
Anschließend geben eingeladene Expert*innen aus der außerschulischen Bildungsarbeit Einblicke in die Praxis. Es wird der Frage nachgegangen, welche Potenziale Bildungsarbeit hat, um Benachteiligungen entgegenzuwirken und strukturelle Diskriminierungen zu verändern.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3151 L013
Fr 12-14 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Franziska Kaiser: BA-KulT BiWi 5
BA-KulT IS 6 Gender Pro MINT

 

 

 

Feministische und queere Wissenschaftskritik – Eine Einführung

Sahra Dornick:

Feministische und queere Wissenschaftskritiker*innen haben systematisch das dominante wissenschaftliche Wissen auf seine Verwobenheit mit Geschlecht und anderen ungleichheitsstabilisierenden Kategorien hin untersucht. In diesem einführenden Seminar gehen wir ihren Fragen nach dem Zusammenhang von Erkenntnis, Wissen und ‚Wahrheit‘ mit Geschlecht und erkennendem Subjekt nach.

Blockseminar. 

11.1.2021: 18.00, 

20.2.2021: 15-19

21.2.2021:10-17

27.2.2021:15-19

28.2.2021: 10-17

LV-Nummer
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L016
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Sahra Dornick:

 

 

 

Transdisziplinäre Geschlechterstudien in Wissenschaft und Technik - Einführung

Sahra Dornick:

In diesem Seminar werden transdisziplinäre Forschungsansätze aus der Geschlechter- und Diversitätsforschung mit Fokus auf Wissenschaft und Technik erarbeitet. ›Geschlecht‹ und ›Diversität‹ werden hier als kontextbezogene Ergebnisse von historischen, politischen, sozialen und kulturellen Prozessen verstanden und untersucht. Im Seminar wird die Kompetenz erworben, die Strukturierung von sozialer Ungleichheit und von intersektionalen Positionierungen durch Wissenschaft und Technik nachvollziehen und kritisch-reflexiv bewerten zu können.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L017
Do 10-12 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt:Sahra Dornick:
BA-KulT BiWi 5 MA TGWT ZIFG 1 u. 2 Gender Pro MINT

 

 

 

Transdisziplinäre Geschlechterstudien in Wissenschaft und Technik - Einführung

Petra Lucht:

In diesem Seminar werden transdisziplinäre Forschungsansätze aus der Geschlechter- und Diversitätsforschung mit Fokus auf Wissenschaft und Technik erarbeitet. ›Geschlecht‹ und ›Diversität‹ werden hier als kontextbezogene Ergebnisse von historischen, politischen, sozialen und kulturellen Prozessen verstanden und untersucht. Im Seminar wird die Kompetenz erworben, die Strukturierung von sozialer Ungleichheit und von intersektionalen Positionierungen durch Wissenschaft und Technik nachvollziehen und kritisch-reflexiv bewerten zu können.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L018
Do 10-12 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Petra Lucht:
BA-KulT BiWi 5 MA TGWT ZIFG 1 u. 2 Gender Pro MINT

 

 

 

Hochschule und Geschlecht

Sahra Dornick:

In diesem Seminar werden die verschiedenen Ebenen der Verknüpfung von Hochschule und Geschlecht erarbeitet und Möglichkeiten der Kritik und Intervention in vergeschlechtlichte Strukturen in der Organisation Hochschule aus historischer und gegenwärtiger Perspektive vermittelt.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L022
Mi 10-12 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Sahra Dornick:

 

 

 

Geschlechterforschung zu Wissenschaft, Technik und Gesellschaft / Feminist Studies in Science, Technology and Society

Petra Lucht:

In diesem Seminar werden Examesarbeiten (BA/MA und Dissertationen) und Forschungsprojekte in den Geschlechterstudien in MINT und Planung/Feminist Studies in Science, Technology and Society vorgestellt und besprochen.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L024
Fr 9.30-12 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Petra Lucht: petra.lucht@tu-berlin.de
MA TGWT ZIFG 1+2 P { margin-bottom: 0.21cm }

 

 

 

Gender & Diversity/Abschlussmodul

Petra Lucht:

Lehrveranstaltung des Studieprogramms Gender Pro MINT. Das Abschlussprojekt ist ein Angebot für alle Studierenden, die ihre natur- oder ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeit (BA/MA/Promotion) um Perspektiven der Gender Studies erweitern möchten.
Die Lehrveranstaltung bietet die Möglichkeit,
- eine natur- oder ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeit (BA/MA/Promotion) in verschiedenen Stadien zu präsentieren und aus Perspektiven der Gender Studies zu reflektieren
-zu klären, welche spezifischen Theorien, Kenntnisse und Methoden der Gender Studies relevant sind für eine Reflektion der Abschlussarbeit im Fachstudium – und diese individuell oder in der Gruppe zu erarbeiten,
-gemeinsam zu erproben, wie relevante Theorien, Kenntnisse und Methoden der Gender Studies auf die Abschlussarbeit im Fachstudium übertragen werden können,
-sich über Erfahrungen und ggf. Probleme des interdisziplinären Arbeitens auszutauschen, die bei diesen Vorhaben entstehen.
Die Ergebnisse der Abschlussprojekte für das Zertifikat Gender Pro MINT werden auf einem Projekttag zum Ende des Semesters der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Lehrveranstaltung des Studienprogramms Gender Pro MINT. Das Abschlussprojekt ist ein Angebot für alle Studierenden, die ihre natur- oder ingenieurwissenschaftliche Abschlussarbeit (BA/MA/Promotion) um Perspektiven der Gender Studies erweitern möchten.

 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 034
Do 14-16 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Petra Lucht: petra.lucht@tu-berlin.de
Gender Pro MINT: Abschlussmodul

 

 

 

Wie lassen sich Erkenntnisse aus den Analysen der Gender Studies auf die Inhalte der MINT Studienfächer übertragen?

Petra Lucht

Die Projektwerkstatt ist ein Angebot für alle Studierenden, die ihr natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studienprojekt/ Bachelorarbeit um Perspektiven der Gender Studies erweitern möchten. Je nach Studienfach und Hauptbetreuung ist es möglich, einzelne Anteile des Studienprojekts/ der Bachelorarbeit unter Gender- und Diversity-Aspekten zu reflektieren oder Gender Studies-Perspektiven durchgehend in die Fachinhalte zu integrieren. Die Lehrveranstaltung ist integraler Bestandteil der Projektmoduls »Wie lassen sich Erkenntnisse aus den Analysen der Gender Studies auf die Inhalte der MINT Studienfächer übertragen?« und richtet sich ausschliesslich an Teilnehmer_innen des Studienprogramms Gender Pro MINT.

Die Lehrveranstaltung bietet die Möglichkeit,

– das eigene Studienprojekt/ die Bachelorarbeit in verschiedenen Stadien zu präsentieren und aus Perspektiven der Gender Studies zu reflektieren,

– zu klären, welche spezifischen Theorien, Kenntnisse und Methoden der Gender Studies relevant sind für eine Reflektion des konkreten Studienprojekts/ Bachelorarbeit und diese individuell oder in der Gruppe zu erarbeiten,

– gemeinsam zu erproben, wie relevante Theorien, Kenntnisse und Methoden der Gender Studies auf das konkrete Studienprojekt/ Bachelorarbeit übertragen werden können,

– sich über Erfahrungen und ggf. Probleme des interdisziplinären Arbeitens auszutauschen, die bei diesen Vorhaben entstehen.

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 035
Do 12-14 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Petra Lucht

Gender Pro MINT: Projektmodul 1

Was haben Naturwissenschaften mit Gender zu tun - Semesterbegleitend

Petra Lucht

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Studienprogramms Gender Pro MINT. Die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung garantiert die Möglichkeit zur weiteren Teilnahme am Studienprogramm. Die Lehrveranstaltung richtet sich ausschließlich an Studierende der Natur-, Planungs- und Technikwissenschaften, der Mathematik und Informatik. Sie bietet in einem ersten Teil Einblicke in Themen und Herangehensweisen der Gender Studies in MINT (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften). Die Studierenden lernen mittels verschiedener Analyseverfahren natur- und technikwissenschaftliche Disziplinen aus der Genderperspektive kennen: z. B. die Physik, Informatik, Raumplanung und Ingenieurwissenschaft. In einem zweiten Teil bearbeiten die Studierenden in Arbeitsgruppen ausgewählte Themen und bereiten Lehrveranstaltungseinheiten dazu vor.

Themenfelder können sein:

– Gender und Diversity: kritische Reflexion

– Nachhaltigkeit und Gender,

– Molekularbiologie und Geschlecht,

– Visualisierungstechniken und Geschlecht,

– Nanotechnologie und Geschlecht

– Popularisierung naturwissenschaftlichen Wissens

– Wissenschaftliche Herstellung von Geschlechterstereotypen

– Was sind Männer, was sind Frauen aus Perspektive der Gender Studies?

 Es besteht die Möglichkeit in Absprache eigene Themen zu bearbeiten. Dieser Kurs richtet sich insbesondere an Studierende der Planungswissenschaften. 

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 036
Mo 14-16 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Petra Lucht
BA-KulT BiWi 5 Gender Pro MINT

 

 

 

Was haben Naturwissenschaften mit Gender zu tun - Blockveranstaltung

Bärbel Mauß

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Studienprogramms Gender Pro MINT. Die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung garantiert die Möglichkeit zur weiteren Teilnahme am Studienprogramm. Die Lehrveranstaltung richtet sich ausschließlich an Studierende der Natur-, Planungs- und Technikwissenschaften, der Mathematik und Informatik. Sie bietet in einem ersten Teil Einblicke in Themen und Herangehensweisen der Gender Studies in MINT (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften). Die Studierenden lernen mittels verschiedener Analyseverfahren natur- und technikwissenschaftliche Disziplinen aus der Genderperspektive kennen: z. B. die Physik, Informatik, Raumplanung und Ingenieurwissenschaft. In einem zweiten Teil bearbeiten die Studierenden in Arbeitsgruppen ausgewählte Themen und bereiten Lehrveranstaltungseinheiten dazu vor.

Themenfelder können sein:

– Gender und Diversity: kritische Reflexion

– Nachhaltigkeit und Gender,

– Molekularbiologie und Geschlecht,

– Visualisierungstechniken und Geschlecht,

– Nanotechnologie und Geschlecht

– Popularisierung naturwissenschaftlichen Wissens

– Wissenschaftliche Herstellung von Geschlechterstereotypen

– Was sind Männer, was sind Frauen aus Perspektive der Gender Studies?

Es besteht die Möglichkeit in Absprache eigene Themen zu bearbeiten. Dieser Kurs richtet sich insbesondere an Studierende der Planungswissenschaften.

LV-Nummer
Zeit
Anmeldung
Modulzuordnung
3152 L 037
25.02./ 27.02./ 28.02./ 14.03./ 15.03. je 10-15.30 Uhr
isis.tu-berlin.de/enrol/index.php Kontakt: Bärbel Mauß
BA-KulT BiWi 5 Gender Pro MINT

 

 

 

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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