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TU Berlin

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Lehre im Sommersemester 2011

Für alle Lehrveranstaltungen gilt:
Es besteht die Möglichkeit, Teilnahmescheine und Leistungsscheine gemäß den üblichen Anforderungen der jeweiligen Studiengänge zu erlangen. Nähere Informationen werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.Wenn nicht extra angegeben, ist eine Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen nicht erforderlich.

Wenn kein Raum angegeben ist, finden die Seminare statt in:
TU Berlin, Franklinstraße 28-29, FR 4080


Weitere Angebote:
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis der Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin online lesen.


Sabine Hark 3152 L 025
Seminar Grundstudium / BA / MA
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)
MA-BIWI 7b (BildungsWissenschaft: Gender und Organisation)

Zeit: Dienstag 12-14 Uhr
Beginn: 12.04.2011

Raum: FR 3035

Was Sie schon immer über Geschlecht wissen wollten ... und nie zu fragen wagten: Einführung in die Gender Studies

Gender Studies fragen nach der Bedeutung von Geschlecht in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie rücken die Kategorie Geschlecht in verschiedenen Bereichen (z. B. Arbeit, Technik, Organisationen, Politik) ins Zentrum ihrer Analysen. Gender Studies zeigen, wie sich Geschlechterverhältnisse historisch entwickelten und veränderten. Im Seminar werden theoretische, soziologische, methodische und historiographische Konzepte der Geschlechterforschung vorgestellt und an exemplarischen Gegenstandsfeldern diskutiert. Diese Lehrveranstaltung ist geeignet für Studierende aller Fächer und Studiengänge, die noch keine Kenntnisse in Frauen- und Geschlechterforschung haben. Die Teilnahme an dieser – oder einer vergleichbaren – Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für den Besuch der weiteren Lehrveranstaltungen am ZIFG.

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Sabine Hark 3152 L 024
Seminar Hauptstudium (Magister/Magistra, Diplom)
BA ab 2. Studienjahr / MA / Postgradual
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Donnerstag 12-14 Uhr
Beginn: 14.04.2011

Neuere Beiträge zur feministischen Theorie – Lektürekurs

»Feministische Theorie ist eine transformatorische Kraft, wenngleich sie nicht ausreicht, um soziale und politische Veränderung herbeizuführen. Etwas anderes muss an ihre Seite treten: Interventionen auf sozialen und politischen Ebenen, die Aktion, nachhaltige Arbeit und institutionalisierte Praxis beinhalten, was nicht dasselbe ist, wie Theorie zu betreiben. Indes ist in all diesen Praxen Theorie vorausgesetzt. Denn wir sind alle Laien-Philosoph_innen während wir politisch aktiv sind; wir setzen eine Vision der Welt voraus in dem, was wir tun, eine Vision, was wir für richtig halten und gerecht, was wir für verwerflich halten, was menschliches Handeln ist und sein sollte, was die notwendigen und ausreichenden Bedingungen menschlichen Lebens ausmacht... Dass Feminismus sich immer mit Fragen von Leben und Tod beschäftigt, bedeutet, dass Feminismus immer schon philosophisch gewesen ist. Dass er gefragt hat, wie wir Leben organisieren, wie wir diesem Wert beimessen, wie wir es vor Gewalt schützen, wie wir die Welt und ihre Institutionen zwingen, neue Werte aufzunehmen, bedeutet, dass die philosophischen Bestrebungen von Feminismus im Einklang mit dem Ziel gesellschaftlicher Veränderung stehen.« (Judith Butler 2004) In dieser Lehrveranstaltung wollen wir aktuelle und immer noch zeitgemäße Beiträge zur feministischen Theorie gemeinsam lesen und erarbeiten. Große Bereitschaft zu intensiver Lektüre ist Teilnahmevoraussetzung.

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Sabine Hark 3152 L 029
Colloquium
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Donnerstag 16-19 Uhr
Beginn: 14.04.2011

Transdisziplinäre Geschlechterstudien

Das Colloquium bietet die Möglichkeit, Dissertationen sowie Examensarbeiten (Magister/Magistra, Diplom, Staatsexamen, BA) im transdisziplinären Feld der Frauen- und Geschlechterforschung vorzustellen und zu diskutieren. Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung möglich.
Kontakt:

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Sabine Hark 3152 L 027
Universitätsöffentliche Ringvorlesung

BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Mittwoch 18-20 Uhr
Beginn: 27.04.2011
Raum: H 1012

Arenen der Männlichkeit II

Gegenwärtig ist wieder viel die Rede davon: "Kerle in der Krise". In allen gesellschaftlichen Sphären scheint "der" Mann bzw. "die" Männlichkeit herausgefordert und in die Defensive geraten zu sein. Historisch gesehen ist dies jedoch nicht unbedingt ein neues Phänomen, denn schon immer stand Männlichkeit unter dem Druck, sich wandeln zu müssen. In dieser Ringvorlesung wollen wir in historischer, soziologischer, kultur-, politik-, technik- und naturwissenschaftlicher Perspektive nach Arenen der Männlichkeit fragen. In welchen Arenen werden Männlichkeiten wie herausgebildet, verhandelt, in Frage gestellt, bekräftigt, verworfen?


27.04.201
PD Dr. Sylka Scholz, Dresden/Berlin

Männlichkeit und Gefühl
In modernen Gesellschaften wird dem männlichen Geschlecht gewöhnlich Rationalität, dem weiblichen hingehen Emotionalität zugeschrieben. Diese Codierung führt dazu, dass männliche Gefühle in der Forschung ausgeblendet oder negativ thematisiert wurden, etwas als Disziplinierung, Unterdrückung oder gefährliche Entfesselung. Der Vortrag hinterfragt die mit Weiblichkeit konnotierte Geschichte des Emotionsbergriffs und zeigt auf, dass das Doing Masculinity mit einer großen Bandbreite von Emotionen verknüpft ist.
Die Soziologin und Kulturwissenschaftlerin Sylka Scholz ist Co-Projektleiterin im Teilprojekt „Transzendenz und Gemeinsinn in privaten Lebensformen“ im SFB 804 der TU Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter- und Männlichkeitsforschung, Familiensoziologie und Methoden der qualitativen Sozialforschung (Bildanalysen, Filmanalyse und Biographieforschung).
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04.05.2011
Dr. Sabine Grenz, Berlin
Männlichkeit, Sexualität, Geld. Bedeutungsambivalenzen in der Prostitution
Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß  Geld in der kommerziellen Sexualität ein Machtmittel darstellt. Sie  wird hier anhand von Interviewmaterial mit männlichen heterosexuellen  Freiern untersucht. Dabei geht es auch um Grenzen der Macht und die  daraus resultierenden Unsicherheiten und Ambivalenzen.
Sabine Grenz, Dr. phil., ist zurzeit Habilitanidin in Gender Studies  an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsgebiete: (Wissens-)Geschichte der Sexualität(en) und der  Geschlechterkonstruktionen, feministische Epistemologie und  Methodologie sowie Gleichstellung.  Lehrerfahrungen u.a. an der Universität Fribourg (CH), der Humboldt- Universität zu Berlin, der London School of Economics and Political  Science (LSE), der Radboud-Universität, Nijmegen;
Veröffentlichungen  zum Vortragsthema u.a.: (Un)heimliche Lust. Über den Konsum sexueller  Dienstleistungen (2005; 2. Auflage 2007)
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25.5.2011
Prof. Dr. Anne Fleig, Berlin
Der Sportler als Männlichkeitsentwurf der Moderne
Mit dem Siegeszug von Naturwissenschaften und Technik löst die Figur des Sportlers das bürgerliche Männlichkeitsideal des 19. Jahrhunderts ab. Am Beispiel von Robert Musils unvollendetem Roman Der Mann ohne Eigenschaften (1930/32) setzt sich der Vortrag mit dem Sportler als positivem Entwurf und als Krisenfigur moderner Männlichkeit auseinander.
Anne Fleig ist seit WS 2010/11 Professorin für Deutsche Philologie mit einem Schwerpunkt literatur- und kulturwisssenschaftliche Geschlechterforschung an der FU Berlin.
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8.6.2011
PD Dr. Kerstin Palm, Basel/Berlin
Lebendige Männlichkeiten – maskulines Leben. Eine gendertheoretische Kulturgeschichte des biologischen Lebensbegriffs
Der Beitrag charakterisiert die Geschichte des Lebensbegriffs seit dem 18. Jahrhundert bis heute entlang der These, dass die Idee von biologischem Leben auf der Grundlage einer maskulinistischen Idee von Subjektivität und Mensch entsteht. Der durch die bürgerliche Geschlechterordnung strukturierte Lebensbegriff vermittelt in diesem Kontext nicht nur naturwüchsige Machtverhältnisse und Kräftebeziehungen in den lebenden Körpern, sondern dient ebenso als Medium zur Abmilderung oder Verbergung von Ambivalenzen und Widersprüchen der neuen Lebenstheorie. Es wird deutlich werden, dass das verbreitete Paradigma, Imaginationen von Weiblichkeit und Leben seien symbolisch miteinander verbunden und erzeugten sich diskursiv auseinander, nicht länger aufrechterhalten werden kann.
Kerstin Palm: Promotion in Biologie, Habilitation in Kulturwissenschaft mit einer Kulturgeschichte des biologischen Lebensbegriffs 1750-2000, Lehre und Forschung im Bereich Gender Studies der Natur- und Technikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie / Historische Epistemologie, Gastprofessuren an den Universitäten Freiburg, Graz, Wien, HU Berlin, TU Berlin und aktuell Universität Basel"
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22.6.2011
Dipl.Soz. Sebastian Scheele, Berlin
Männergesundheit als Amalgam aus Biopolitik, (Anti)Feminismus und Selbstsorge
Gesundheitsförderliches Verhalten und die Sorge für die eigene Gesundheit (wie auch die anderer) sind un-männlich konnotiert, Männer sind eine „schwierige Zielgruppe“ für Gesundheitsfragen. Mittlerweile speist sich jedoch aus unterschiedlichsten Quellen und mit unterschiedlichsten Beweggründen eine Debatte um Männergesundheit; sie ist zum zentralen Thema von Männerpolitik geworden. Höchste Zeit, ihrer Herausbildung, dem darin mobilisierten Geschlechterwissen und dem Kontext neoliberaler Regierungsweisen genauer nachzugehen.
Sebastian Scheele, von 2003- 2009 in der Politikberatung zu Gleichstellungspolitik tätig im GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität; promoviert am ZIFG zu Strategien der Intervention in Machtverhältnisse aus privilegierten Positionen. Publikationen u.a.: „Geschlecht, Gesundheit, Gouvernementalität – Selbstverhältnisse und Geschlechterwissen in der Männergesundheitsförderung“ (Ulrike Helmer Verlag 2010)
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6.7.2011
Prof. Dr.-Ing. Solveigh Janssen, Hannover/Berlin
Mobilität für alle! Ist der autofahrende, vollzeiterwerbstätige, männliche Berufspendler das Leitbild der Verkehrsplanung?
Verkehrsplanung hat das Ziel, gleichwertige Mobilitätschancen für alle unabhängig vom Alter, Geschlecht und sozialer Rolle zu schaffen. Verkehrsplanung ist immer noch sehr von Männern dominiert und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet. Es gibt aber ganz unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Genderkompetenz kann hierfür den Blick schärfen. Dies bedeutet auch eine große Chance, die Qualität von Planungen zu sichern, neu zu orientieren, zu verbessern und deren Akzeptanz vor Ort zu steigern.
Solveigh Janssen ist Verkehrsingenieurin bei der Region Hannover und seit März 2010 als Gastprofessorin für Mobilität und Gender an der TU Berlin als Gastprofessorin für Mobilität und Gender an der Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme am Institut für Land- und Seeverkehr tätig.
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Anelis Kaiser 3152 L 014
Seminar
Hauptstudium (Magister/Magistra, Diplom)
BA ab 2. Studienjahr / MA / Postgradual
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Donnerstag 14-16 Uhr 14-18 Uhr
Beginn: 14.04.2011 28.04.2011 14-TÄGIG
ACHTUNG RAUMÄNDERUNG:
FR 1002


Das Geschlecht der Hirnforschung. Wie neurowissenschaftliche Studien die Kategorie "Geschlecht" untersuchen

Den Neurowissenschaften wird zugeschrieben, wahres und unvermitteltes Wissen über das zentrale menschliche Denkorgan, das Gehirn, zu erzeugen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde, hauptsächlich aber aufgrund der seit Anfang der neunziger Jahre applizierten Bild gebenden Messmethoden, erfährt die Beforschung des Gehirnes derzeit ein intensives wissenschaftliches und öffentliches Interesse. Aus der Sicht der Gender Studies betrachtet, lässt sich zeitgleich (wieder) die allgemeine Tendenz feststellen, Geschlechtsdifferenzen mit Rückbezug auf natürliche Unterschiede erklären und konstitutive Aussagen über Frauen, Männer und über Geschlecht im Allgemeinen direkt aus den Gehirnstrukturen ableiten zu wollen. Die in den Neurowissenschaften betriebene Geschlechtsdifferenzforschung konzentriert sich darauf, kortikale Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu messen. In diesem Seminar möchten wir untersuchen, wie Geschlechterdifferenzen im Gehirn verortet werden, was überhaupt eine Differenz in diesem Zusammenhang ist und wann ein solcher Unterschied eine bestimmte Bedeutung in unserer Gesellschaft erhält. Dazu lesen wir neurowissenschaftliche Originalliteratur. Schließlich werden wir uns die Frage stellen, wie ein kritischer neuroexperimenteller Umgang mit der Kategorie Geschlecht aussehen könnte, bzw. ob ein kritischer experimenteller Umgang in diesem Zusammenhang überhaupt möglich ist.

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Petra Lucht
Anelis Kaiser 3152 L 015
Seminar / Übung
Hauptstudium (Magister/Magistra, Diplom)
BA ab 2. Studienjahr / MA / Postgradual
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)
Voraussetzung: Eine einführende Veranstaltung zu den Gender Studies.

Zeit: Mittwoch 10-14 Uhr zweiwöchentlich als Block
Beginn: 13.04.2011

Das "Labor" als Kulturtechnik: Welche Rolle spielt die Kategorie "Geschlecht" im Experiment?

Seit Ende der 1970er Jahre wird in der Wissenschaftsforschung der epistemologische Status des Experiments beginnend mit ethnographisch geschulten Laborstudien (Knorr Cetina 1981) und in praxisorientierten Arbeiten (Latour/Woolgar 1986) untersucht. Verschiedene AutorInnen konnten aufzeigen, dass dem Experiment entgegen dem bisherigen Verständnis eine eigenständige, schöpferische und generie-rende Rolle zukommt (Heidelberger/Steinle 1998). Experimente kombinieren künstliche und natürliche, technische und wissenschaftliche, materielle und immaterielle Dinge (Schmidgen u.a. 2004:8) und bringen in diesem Prozess das Undefinierte und das Noch-nicht-Sichtbare als epistemisches Objekt hervor. Für uns stellt sich die Frage, welche Rolle dem Experiment bei der Konstruktion von Geschlecht zukommt. Wie wird die Differenz zwischen männlich und weiblich experimentell hergestellt, und wie wird das experimentell produzierte Wissen über Geschlecht stabilisiert? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Labor- und experimentellen Anordnungen über die Disziplinen hinweg und wie wandeln sie sich in Abhängigkeit dessen, was disziplinär als Repräsentation von Geschlecht gilt? In dieser Veranstaltung werden wir mitteln teilnehmender Beobachtung verschiedene natur- und technikwissenschaftliche Experimente und Labore an der TU Berlin in den Blick nehmen, um diesen Fragen nachzugehen.

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Hanna Meißner 3152 L 022
Seminar
Hauptstudium / BA ab 2. Studienjahr / MA / Postgradual
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Montag 10-12 Uhr
Beginn: 11.04.2011

Gender in Organisationen

In kritischer Auseinandersetzung mit Auffassungen, dass die Geschlechtszugehörigkeit von Mitgliedern in Organisationen eigentlich irrelevant sei, hat die Frauen- und Geschlechterforschung darauf aufmerksam gemacht, dass Organisationen in ihrer Eingebundenheit in den gesellschaftlichen Kontext betrachtet werden müssen, dass die Kategorie Geschlecht in Strukturen und Abläufen von Organisationen eingelassen ist und dass dadurch systematisch Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen reproduziert werden. In diesem Seminar werden theoretische Perspektiven und empirische Untersuchungen zum Zusammenhang von Organisation und Geschlecht diskutiert. Anknüpfend an Debatten um Intersektionalität wird außerdem danach gefragt, wie neben Geschlecht auch andere soziale Kategorien in Organisationsstrukturen und –abläufen eingelassen sind. Mögliche Eingriffs- und Gestaltungsspielräume werden anhand der Konzepte von Gender Mainstreaming und Managing Diversity beleuchtet.

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Hanna Meißner 3152 L 023
Inka Greusing

Seminar
Grundstudium / BA / MA
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Montag 14-16 Uhr
Beginn: 11.04.2011

Wie versteckt sich Gender in den Technik- und Naturwissenschaften? - Eine praxisorientierte Einführung in den Zusammenhang von Wissenschaft(en) und Geschlecht

„Die Qualitäts- und Erfolgsmaßstäbe in der Wissenschaft sind geschlechtsneutral, jedenfalls in den Fächern, in denen es auf Entdeckungen ankommt, wie zum Beispiel in der Genforschung“ (Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin für Medizin). Dieses verbreitete Selbstverständnis in den (Technik- und Natur-)Wissenschaften wird von der Frauen- und Geschlechterforschung kritisch hinterfragt. In diesem Seminar werden wir uns dieser Problematik von zwei Seiten annähern. Einerseits werden wir uns anhand ausgewählter Einführungstexte einen Überblick über die Auseinandersetzungen zum Zusammenhang von Wissen, Wissenschaft und Geschlecht erarbeiten. Andererseits wird in kleinen Forschungsaufgaben (z.B. teilnehmende Beobachtung in einer ingenieurwissenschaftlichen Versuchsanlage; Analyse von Studiengangsbeschreibungen und Fachtexten) im universitären Alltag der Frage nachgegangen, ob und wie sich Geschlecht in den Wissenschaften versteckt.
Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller Studiengänge, insbesondere der Natur- und Technikwissenschaften. Es ist eine einführende Veranstaltung - theoretische und methodische Vorkenntnisse der Frauen- und Geschlechterforschung werden nicht vorausgesetzt.


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Johanna Schuster-Craig 3152 L 030
Seminar
BA / Erstsemester

BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)


Zeit:Donnerstag
Beginn: 14.04.2011

Racisms/Feminisms: Feminism Working against Itself
This course is an introductory survey of the many ways in which race and gender - as categories of social construction - interact, contest, critique and support each other in operation. As a survey course, we will mark important shifts in the way each category is mobilized from the Enlightenment to the present, and will attempt to define the essential characteristics of each. Despite the course title, we will work from the idea that race, gender, sexuality, social class, religion and culture are not only interdependent phenomena, but are also central (rather than peripheral) to the critique of power and privilege at the heart of feminist theorizing. Sitzungen werden auf Deutsch und Englisch stattfinden, abhängig von der Sprache der ausgewählten Textauszüge.

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Anja Rozwandowicz  3152 L 021
Seminar
Grundstudium / BA / MA
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Dienstag 14 – 16 Uhr
Beginn: 12.04.2011

Das Seminar "Gouvernementalität und Geschlecht" findet nicht statt.



Petra Lucht 3152 L 017
Forschungswerkstatt
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Freitag 10-13 Uhr 14-tägig,
Beginn und Vorbesprechung: Freitag, 15. April 2011, 10-13 Uhr
Die Termine für das Sommersemester 2011 werden noch bekannt gegeben und mit den Teilnehmer_innen besprochen.

Gender Studies zu Naturwissenschaften und Technik (gender in MINT)

Alle 14 Tage biete ich mit dieser Forschungswerkstatt einen Rahmen für einen Arbeitszusammenhang an, in dem kontinuierlich Qualifizierungsarbeiten vorgestellt und diskutiert werden können.
Kontakt:

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Christiane Funken 3152 L 031
Hauptseminar
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Donnerstag 16-18 Uhr
Beginn: 12.04.2011
Raum: FR 4080

Einführung in die Medienwirkungsforschung

Die Medienwirkungsforschung fragt danach, was Medien mit Menschen machen und was Menschen mit Medien machen. Im Seminar werden die historische Entwicklung und der aktuelle Stand der Medienwirkungsforschung anhand ihrer theoretischen Perspektiven und empirischen Befunde beschrieben und kritisch diskutiert.

Literatur
Wird bei Semesterbeginn bekannt gegeben

Leistungsanforderungen
Standard für Scheinerwerb

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Christiane Funken 0637 L 712
Forschungscolloquium
Zeit: 14-tägig
Nach Anmeldung und Vereinbarung Raum: FR 3055
Kontakt:
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Christiane Funken 3152 L 032
Seminar
Soziologie Diplom: H6/H9
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Dienstag 14-16 Uhr
Beginn: 12.04.2011
Raum: FR 3035

Flexibilisierung und Subjektivierung von Arbeit – ein Blick auf eine kontrovers geführte Debatte aus geschlechtsspezifischer Perspektive

Die neueren Diskussionen um den Wandel der Arbeit und den Wandel des fordistischen Produktions- und Sozialmodells zeigen vor allem drei Entwicklungen auf:
1. tiefgreifende Veränderungen der Unternehmensorganisationen und der Organisation von Arbeit;
2. zunehmende Flexibilisierung von Arbeit und
3. Subjektivierung von Arbeit.
Welche Konsequenzen mit diesen Entwicklungen verbunden sind und ob diese für Frauen und Männer je gleich sind, soll im Seminar geprüft werden.

Leistungsanforderungen
Standard für Scheinerwerb

Literatur
Wird bei Seminarbeginn bekannt gegeben

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Christiane Funken 3152 L 031
Seminar
Soziologe: Diplom H 2.2, H 3.3/H 9
BA-KulT FW 18 (Gender Studies)
MA-ZIFG FP 16 (Gender Studies)

Zeit: Dienstag 16-18 Uhr
Beginn:

Online-Kommunikation und ihre Bedeutung für private und berufliche Kontexte

Die Anwendungs- und Aneignungsformen der sog. klassischen Medien werden permanent durch online-spezifische Optionen erweitert oder ersetzt. Dies kann für private und berufliche Kommunikationssituationen und -prozesse höchst unterschiedliche Bedeutung haben. Im Seminar wird erfasst, ob und wie sich diese Kommunikationsbedingungen und -effekte in privaten und beruflichen Kontexten unterscheiden. Darüber hinaus wird danach gefragt, ob die klassischen Modelle der Kommunikationsforschung auch für die Online-Kommunikation gelten.

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Christiane Funken 0637 L 711
AG Mediatisierung und Projektifizierung in Unternehmen
Nach Anmeldung und Vereinbarung
Raum: FR 3055
Kontakt:

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Techno-Club 3152 L 020
Leitung: Inka Greusing und Tutorinnen

Club-Tage

An den Clubtagen, wie zum Beispiel dem Perspektivencafé, treffen sich die Schülerinnen AGs des Techno-Clubs. Zum Perspektivencafé sind Studentinnen aller Studiengänge herzlich eingeladen. Hier können sich Schülerinnen, Studentinnen, Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen treffen, Kontakte knüpfen und über Berufsperspektiven austauschen. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit von Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen aus erster Hand aus ihrem Berufsalltag zu erfahren.

Einladung zum Perspektivencafé des Techno-Clubs:
Diskussionsrunde mit Frauen aus dem Uni- und Berufsalltag


Was macht eigentlich eine Schneeforscherin genau oder wie wird man Meeresphysikerin? Wie schaffen Frauen es, neben der Familie eine beeindruckende Karriere zu bewältigen?
Zu unserer Diskussionsrunde laden die AG-Schülerinnen des Techno-Clubs Expertinnen ihrer Wahl ein. Das können zum Beispiel Naturwissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen oder Studentinnen sein, die für euch aus ihrem Berufs- und Studierendenleben berichten.
Euch erwarten interessante Biografien und ihr könnt alle Fragen stellen, die euch rund um die Themen Schulabschluss, Studium, Beruf und Lebensweg beschäftigten. Die Gäste werden versuchen, dies alles – und noch viel mehr – zu beantworten:

  • Womit beschäftigen sie sich im Arbeitsalltag?
  • Haben sie ihren Traumberuf gefunden?
  • Und wie haben sie ihn bekommen?
  • Welche Träume und Vorstellungen hatten sie früher, als sie noch zur Schule gingen?
  • Was hat sich verwirklicht und was ist doch ganz anders gekommen als gedacht?



Zeit: Ein Tag in der Woche vom 06. - 10.06.2011
ACHTUNG: Raum: Bitte Aushänge im Techno-Club und im ZIFG, Franklinstr. 28/29, 10587 Berlin, FR 4076 beachten!

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich unter:
Tel: 314-28530 oder per Mail

Anmeldeschluss: Freitag, den 03.06.2011
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Zusatzinformationen / Extras

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