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TU Berlin

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Online Dokumentation der Ringvorlesung Politiken der Artefakte und des Wissens

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Politiken der Artefakte und des Wissens – Transdisziplinäre Geschlechterforschung zu MINT und Planung Ringvorlesung

Gegenwärtige Gesellschaften sind von Forschung, Entwicklung und Innovationen in MINT und Planung in hohem Maße geprägt, die in Verschränkung und Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen in Politik, Medien oder Wirtschaft fortwährend gesellschaftliche Wandlungs- und Transformationsprozesse lokaler, regionaler, nationalstaatlicher und globaler Reichweite ko-induzieren. Eine explizite Integration von Gender- und Diversity-Aspekten, die von Ergebnissen und Perspektiven der Gender Studies ausgeht, erfolgt hierbei jedoch zumeist kaum. Dies zeitigt folgenreiche Konsequenzen für das Fortbestehen, die Re-Etablierung und auch die Re-Strukturierung sozialer Ungleichheiten, Normierungen und Regulierungen, die implizit und explizit von Gender- und Diversity-Dimensionen durchzogen sind. Gefragt wird danach wie transdisziplinäre Perspektiven es ermöglichen, sowohl Gender- und Diversityaspekte von MINT und Planung zu identifizieren als auch Gender- und Diversityaspekte in MINT und Planung systematisch und reflexiv zu integrieren.

Ort:

TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.013

Zeit:

i.d.R. donnerstags, 12–14 Uhr

Kontakt: 

, Fachgebiet Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society, Tel.: 030 314-26995

oder

 , Tel.: 030 314-26995

Den Flyer als Downloadversion finden Sie hier

Mehr Informationen

Konferenz »Emanzipation«

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25.-27. Mai 2018

Haus der Kulturen der Welt, Humboldt Universität zu Berlin und Technichsche Universität Berlin

Auch heute, 50 Jahre nach den Ereignissen von 1968, ist die Frage der Emanzipation von zentraler Bedeutung. Im Rahmen einer internationalen Tagung soll aus sozialphilosophischer Perspektive diskutiert werden, was Emanzipation ist, über welches Wissen Akteure verfügen müssen, um sich zu emanzipieren, und welcher praktisch-politischer Bedingungen kollektive Handlungsfähigkeit bedarf sowie in welche Dynamiken sie geraten kann. Gleichzeitig soll auf der Tagung der Problematik der Emanzipation in ihrer Verbindung zu anderen wichtigen sozialphilosophischen Fragestellungen wie etwa „Macht und Herrschaft“, „Politik der Lebensformen“ und „Hoffnung und Utopie“ nachgegangen werden. Dabei wird sich zeigen, dass der Emanzipationsbegriff ein Schlüsselbegriff der Sozialphilosophie ist, von dem her sich ganz verschiedene Ansätze – aus der Kritischen Theorie, dem Poststrukturalismus oder den neueren analytischen Debatten um Sozialkritik – verstehen lassen.

Mit Vorträgen von: Seyla Benhabib, Didier Eribon, Nancy Fraser, Achille
Mbembe, Hartmut Rosa u.v.m.

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier

Mehr Informationen auf: http://criticaltheoryinberlin.de/event/emanzipation/

 

 

Gender Ralley auf der Langen Nacht der Wissenschaft - And the winners are ...

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+++Update+++

Die Gewinner*innen eines Buchgutscheins der Buchbox zu je 30 Euro sind:

 

  • Micha F.
  • Hannah Meret
  • Hiyo


Bitte meldet euch bei uns!

++++++

Am 9. Juni 2018 startet um 17 Uhr wieder die "Klügste Nacht des Jahres". Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) beteiligt sich in diesem Jahr mit einer Gender-Ralley:

Zehn Fragen - zehn Antworten - ein Büchergutschein!

Machen Sie mit bei unserer Gender-Ralley und gewinnen Sie einen Büchergutschein der Kiezbuchhandlung Buchbox im Wert von 30 Euro*. Wir freuen uns auf Sie!

  • Zeit: 17.00 – 00.00 Uhr
  • Ort: Foyer, Marchstraße 23
*Unter allen Teilnehmenden werden drei Buchgutscheine verlost. Die Gewinner_innen werden auf unserer Homepage bekannt gegeben.  Wir danken der Buchbox für die Bereitstellung der Büchergutscheine! 

2. Juli, 18-20 Uhr, Vortrag von Franziska Schutzbach: Toxische Männlichkeiten

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Vortrag von Franziska Schutzbach


"Toxische Männlichkeiten. Zu den Verbindungen zwischen Pick Up-Szene, Männerrechtsbewegung und rechten/reaktionären Politiken"

Der Pick-Up-Trend ist in den 1990er Jahren als Selbsthilfesubkultur entstanden: Verunsicherte Männer wollten sich mehr Selbstbewusstsein aneignen, um ihren Erfolg bei Frauen zu steigern. Das Modell entwickelte sich zunächst in den USA zum Riesengeschäft und produzierte eine Schar von Gurus und ›Werken‹. Diese betonen die evolutionsbiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und idealisieren stereotype Männlichkeitsattribute wie Stärke und Überlegenheit. Die Szene entwickelte bald eine antifeministische Stoßrichtung und kam mit Büchern wie »Lob des Sexismus« auch in den deutschsprachigen Raum. Frauen und insbesondere Feministinnen wurden beschuldigt, Männer zu entmännlichen und kleinzuhalten. Bald ging es jedoch nicht mehr nur darum, Frauen zu verführen. Die Hypermännlichkeits-Community wurde auch zu einer Brutstätte rechtsnationaler Weltanschauungen und Akteure und spielt heute eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Radikalisierung junger Männer. Auch im deutschsprachigen Raum überschneidet sich aggressiver Maskulismus mit rechten Weltanschauungen und Akteuren.

Im Vortrag werden die Klassiker der Pick-Up-Szene und deren Grundprämissen analysiert. Weiter wird nachgezeichnet, auf welche Weise sich die Community mit rechtsnationalen Ideologien und Politiken verschaltet. Im Anschluss an aktuelle Männlichkeitsforschung (Lorentzen, Meuser, Kemper uws.) wird eine zeitdiagnostische und geschlechtertheoretische Einschätzung von Maskulismus bzw. toxischen Männlichkeiten versucht.

Wann: 2. Juli 2018, 18-20 Uhr
Wo: TU Berlin, Raum H0112 (Hauptgebäude)

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Round Table am 11. Juli 2018, TU Berlin

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Center for Interdisciplinary Women's and Gender Studies (ZIFG), International Post-Doc Initiative (IPODI) and the Chair of Innovation Economics invite you to the Round Table Discussion on 
How do women transform technology?
Women definitely contribute to the processes of knowledge creation, application and dissemination. Gender equity is a key issue for the achievement of better results in science and technology, especially in what regards innovation. 
The aim of this round table is to discuss in epistemological terms and through case studies HOW gendered perspectives may challenge, change and contribute to technology and innovation. Different perspectives will be discussed in theory and practice about influence of the gender dimension to the scientific research and technical design, in private and public sectors, in market and non-market organizations and in the society in general.

Tag der Lehre "Gender in der Lehre", 2. Juli, 12 - 16 Uhr

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In diesem Semester ist der Tag der Lehre an der Technischen Universität Berlin dem Thema Gender in der Lehre gewidmet. Unter dieser Überschrift wird es um gender- und diversitätsbewusste Hochschuldidaktik sowie um die Vermittlung von Genderwissen in Fachstudiengängen, insbesondere der MINT-Fächer, gehen. 

Mit dem zielgruppenspezifischen Zertifikatsstudienprogramm Gender Pro MINT bietet die Technische Universität Berlin ihren Studierenden in MINT und Planung eine deutschlandweit einzigartige Möglichkeit, sich während ihres Fachstudiums Gender-Kompetenz als Teil ihrer beruflichen Handlungskompetenz anzueignen. 

Gender-Kompetenz als Handlungskompetenz zu vermitteln ist ebenfalls Bestandteil der Schülerinnen*arbeit des Techno Clubs an der Technischen Universität Berlin.

Über diese und weitere Programme und Projekte im Bereich Genderlehre möchten wir Sie an diesem Tag der Lehre informieren. 

 

12.15-12.30 Uhr Auftakt

 

Eröffnet wird der Tag der Lehre mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark, »Der ›Ort, an dem die Erinnerung ans Menschliche bewahrt‹ wird (Max Horkheimer). Was heißt Universität heute?«

 

12.45-13.45 Uhr Podiumsgespräch

 

Im Anschluss führen Vertreter_innen aus verschiedenen Fakultäten und Gremien ein Podiumsgespräch zu »Genderkompetenz in der Lehre: Pflichtprogramm oder Fachwissen?«Es werden Fragen zu Genderlehre in verschiedenen Studiengängen in MINT und Planung diskutiert: Welche Erfahrungen existieren hier? Zu welchen Effekten führt dies? In welchem Umfang und in welcher Form kann Genderlehre in Studiengänge in MINT und Planung integriert werden? 

 

Es diskutieren: Prof. Ulrike Woggon (Fak. II), Prof. Sebastian Möller (Fak. IV), Anna Heilgemeir (Fak. VI), Prof. Petra Lucht (Fak. I), Christian Schröder (Kommission für Lehre und Studium) und Prof. Heike Wiesner (HWR Berlin).

 

14.00-16.00 Uhr Marktplatz und Workshops

 

Auf einem Marktplatzstellen sich folgende Programme und Projekte von 14.00-16.00 Uhr mehrfach im 20 Minuten-Rhythmus vor:

·       Gender Pro MINT der TU Berlin: Bärbel Mauß, Koordinatorin, stellt das Gender Studies Studienprogramm für Studierende der Natur- und Technikwissenschaften und Planung vor. 

·       Gender Toolbox der Freien Universität Berlin: Kathleen Heft führt durch die Toolbox.

·       Fachgebiet ‚Gender in MINT und Planung’: Prof. Petra Lucht gibt Einblicke in transdisziplinäre Lehrforschungsprojekte und Qualifikationsarbeiten. 

·       Techno-Club: Dr. Inka Greusingstellt das Angebot für Oberstufenschülerinnen* des Techno-Clubs vor.

 

Mit Posterpräsentationen sind vertreten:

·       Fix-IT. Fixing IT for Women

·       MINTgrün Projektlabor- Wie Wissen Wissen schafft. Verantwortliches Handeln in Technik- und Naturwissenschaften

 

 

14.00-16.00 Uhr - Raum H 1.036

 

Diana Drechsel, Mitarbeiterin im transdisziplinären Projekt Fix-IT bietet einen Workshop zu »Objektivitätskritische Lehre – wie kann das aussehen? - Erfahrungen und Praxisbeispiele aus der Arbeit mit Schüler*innen«an. Im Techno-Club (angesiedelt am ZIFG) bietet sie seit fünf Jahren Workshops zu objektivitätskritischem wissenschaftlichen Arbeiten an. In enger Zusammenarbeit mit Dr. Inka Greusing (Leitung Techno-Club) entstand im Laufe der Zeit ein Workshop-Konzept, welches den Einblick der Schülerinnen* in Forschung und universitäre Lehre genderforschungsbasiert rahmt und gleichzeitig konkrete Unterstützung für die Abiturprüfungen bietet. 

Im Workshop wird sie einen Eindruck aus ihrer Arbeit mit den Schülerinnen* vermitteln und gemeinsam mit den Teilnehmenden zu den Herausforderungen und Chancen einer objektivitätskritischen Konzeption von Lehre arbeiten.

Die Teilnehmenden werden das Lehrkonzept der Techno-Club-Workshops kennenlernen und die Gelegenheit haben, sich über ihr eigenes Verständnis von Wissenschaft und Objektivität auszutauschen, um erste Ideen zu entwickeln für die Implementierung genderforschungsbasierter, objektivitätskritischer Momente in die eigene Lehre.

 

 

14.00-16.00 Uhr - Raum H 1.035 

 

Dr. Ilona Pache und Prof. Dr. Urmila Goel(beide Humboldt Universität Berlin) bieten den Workshop Denkanstöße und kollegialer Austausch für diskriminierungskritische Lehre/ndean. Grundideedes Workshops ist die Unterstützung von Lehrenden, die durch eigenen Antrieb oder durch Gleichstellungs- und/oder Diversity-Politiken motiviert, diskriminierungskritische Lehre umsetzen wollen und auf widersprüchliche Rahmenbedingungen, Fachverständnisse und didaktische Möglichkeiten in der Hochschullehre treffen. Sie möchten durch Vorstellung der Broschüre Diskriminierungskritische Lehre. Denkanstöße aus den Gender Studies(2016: AG Lehre ZtG HU) einen Zugang eröffnen und vor diesem Hintergrund einen kollegialen Austausch über Erfahrungen mit Verunsicherungen oder Ratlosigkeit ermöglichen sowie bereits erprobte Lösungsversuche zusammentragen.

 

 

Der Tag der Lehre wird vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin inhaltlich gestaltet und organisiert.

EU as a Child Molester: Sex Education and Russian Propaganda

Dr. Lucie Jarkovska, Masaryk University, Czech Republic

Sex education as a part of education toward diversity, human rights and gender equality proved to be an ideal target for propaganda. In the current climate of culture wars, attacking sex education sows discord among already divided public and undermines confidence in national and transnational institutions, such as the EU or UN. In the post-socialist context, it also serves to strengthen the East-West antagonism. In this talk, Lucie Jarkovska will present an analysis of articles on sex education published between 2007 and 2016 at pro-Russian websites in Czech and Slovak languages. She will show how once-upon-a-time liberatory term such as gender gets used to further reactionary and hateful agenda.

WHEN: Tuesday, April 24, 2018 at 4-6pm

WHERE: Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TUB @ MAR 2.013

 

 

Ringvorlesung: Kateřina Lišková »Marching towards modernity. Science and sexual liberation in state socialist Czechoslovakia«

Am 7.2.2018 schließt Kateřina Lišková das Programm in diesem Semester mit einem einen Vortrag unter dem Titel: »Marching towards modernity. Science and sexual liberation in state socialist Czechoslovakia«

 By tracing sexual tropes, mores and practices as they change across time and place, one can grasp the changing accents of modern societies. Adding science, the utmost contemporary social authority, creates a potent mix that forms one of the foundations of our everyday world. This talk analyzes sexuality, intimacy and gender as these were formed by sexology and related forms of expertise under state socialism in Czechoslovakia. I argue that there were two distinct approaches to sexuality, intimacy and gender during the forty years of communism. I combine the breadth of archival material produced by experts (e.g. sexological papers for the medical community, their writings for the general public, expert advice to the government or courts) with the ways people adopted this expertise (e.g. arguments during divorce proceedings, letters to the government or to the media). I show how during the 1960s, accentuating the idea of a »public family« with the equal gender roles that had been typical in the long 1950s, gave way to the »private family« with the rather traditional gender roles that came to define the late-socialist era of Normalization.

Ort: TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin 

Raum MAR 0.011

Beginn: 18-20 Uhr, im Anschluss Brezeln und Wein

 

 

 

Ringvorlesung: Yv Nay (ICI Berlin) »Familiengefühle - Die affektiv strukturierte Normalisierung von ›Regenbogenfamilien‹«

Im Rahmen des zweiten Teils der Ringvorlesung „Politiken der Zugehörigkeit“ hält Yv Nay am 24.01.2018 am ZIFG einen Vortrag unter dem Titel: »Familiengefühle - Die affektiv strukturierte Normalisierung von ›Regenbogenfamilien‹«

Wie verändert sich die herrschende Auffassung von Familie, wenn neuerdings auch Lesben, Schwule und Trans* Kinder erziehen? Wie wird gesellschaftspolitisch debattiert, wer als Familie zählt? Diese Fragen diskutiert der Vortrag auf der Grundlage einer ethnographischen Studie zum Thema. Er zeichnet nach, wie die Figur der ›Regenbogenfamilie‹ als Kristallisationspunkt für die Aufweichung von Normalitätsvorstellungen von Familie dient und gleichzeitig konstitutiv mit einer Verfestigung rassistischer, kulturalisierender und nationalistischer Normen zusammenhängt. Die Ausführungen münden in eine affekttheoretische Reformulierung des analytischen Begriffs ›Heteronormativität‹ als Sehnsucht nach Normalität und in eine Skizze für eine Konzeption queerfeministischer Politiken affektiver Paradoxien. 

Ort: TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin

Raum MAR 0.011

Beginn: 18-20 Uhr, im Anschluss Brezeln und Wein

 

 

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