direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

DFG-Projekt »GenderOpen - ein Repositorium für die Geschlechterforschung« gestartet

Zum 1. Oktober 2016 haben drei wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und drei studentische Hilfskräfte mit dem Aufbau eines fachlichen Repositoriums begonnen. Im Rahmen des geförderten Projekts verfolgen sie die Absicht, Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschlechterforschung im Sinne des Open-Access-Gedankens frei zur Verfügung zu stellen und nachhaltig zu sichern. Durchgeführt wird das Projekt, das am Margherita-von-Brentano-Zentrum angesiedelt ist, in Kooperation mit dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (HU) und dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (TU).

»GenderOpen« – ein Repositorium für die Geschlechterforschung

W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ ‑ Berufung von Prof. Dr. Petra Lucht

Seit August 2017 hat Petra Lucht am ZIFG die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“ (befristet auf 5 Jahre) inne. Dieses Fachgebiet wurde an der TU Berlin neu etabliert und ist bundesweit einmalig in seiner Ausrichtung: In Forschung und Lehre werden inter- und transdisziplinäre Ansätze der Gender Studies mit einer umfassenden Breite an Gegenstandsfeldern und Paradigmen in Natur-, Technik- und Planungswissenschaften zusammengeführt. Der dezidierte Bezug zu den Feminist Studies in Science, Technology and Society zielt dabei insbesondere auf eine Ausrichtung auf gesellschaftsrelevante Inhalte und Anwendungsbezüge von MINT und Planung.

Die jetzt berufene Fachgebietsvertreter_in Petra Lucht, Diplom-Physiker_in und promovierte Soziolog_in, bringt langjährige Erfahrungen, inter- und transdisziplinäre Expertise sowie bundesweite und internationale Vernetzungen und Kooperationen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit. Sie hat die Sichtbarkeit, Profilierung und auch die Etablierung der Feminist STS im bundesweiten Kontext mit befördert. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Petra Lucht in den Gender Studies gehören die Science and Technology Studies (STS), die Methoden der empirischen Sozialforschung, die Fachkulturforschung, die Wissenssoziologie sowie die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte und Lehrkonzepte.

Zur zukünftigen Ausgestaltung des Fachgebiets sagt Petra Lucht: „In Verschränkung und Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen wie Politik, Medien und Wirtschaft werden durch Forschung, Entwicklung und Innovationen in MINT und Planung fortwährend gesellschaftliche Wandlungs- und Transformationsprozesse lokaler, regionaler, nationalstaatlicher und globaler Reichweite induziert. Eine explizite Integration von Gender- und Diversity-Aspekten, die von Ergebnissen und Forschungsperspektiven der Gender Studies ausgeht, erfolgt jedoch kaum. Dies zeitigt folgenreiche Konsequenzen für das Fortbestehen, die Re-Etablierung und die Re-Strukturierung sozialer Ungleichheiten, Normierungen und Regulierungen, die implizit und explizit von Geschlechter- und Diversity-Dimensionen durchzogen sind. Für das Fachgebiet „Gender in MINT und Planung. Feminist Studies in Science, Technology and Society“ möchte ich eine transdisziplinäre Forschungsprogrammatik etablieren und auf drei Forschungsperspektiven sowie deren Kontingenzen und Verschränkungen fokussieren: 1. die Fachkulturforschung, 2. die Wissensforschung und 3. die Anwendungs-, Technik- und Planungsgenese. So können sowohl Gender- und Diversityaspekte von MINT und Planung analysiert als auch in MINT und Planung systematisch und reflexiv integriert werden. Neben aktuellen Ansätzen der Feministischen Natur-, Technik- und Planungswissenschaften wird auch deren Historie konsequent einbezogen werden.“

Petra Lucht hat u. a. publiziert zu Fachkulturen in MINT (Lucht 2004, 2010, 2015), zur Wissenssoziologie in Naturwissenschaft und Technik (Lucht/Paulitz 2008, Lucht 2010) sowie zur Integration von intersektional orientierten Gender Studies in MINT und Planung (Lucht 2014, 2017). Zuletzt war sie Mitherausgeberin von reboot ING. Handbuch Genderlehre in den Ingenieurwissenschaften (Bath/Both/Lucht/Mauss/Palm 2017), erschienen im Lit Verlag.

Die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ wird durch das Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) gefördert.

Internet: www.zifg.tu-berlin.de/menue/team/petra_lucht/

Kontakt:

 

 

Das GenderOpen-Repositorium ist freigeschalten!

Das GenderOpen-Repositorium ist gelauncht und für alle frei zugänglich! Ab sofort können Sie Texte aus der Geschlechterforschung auf dem Volltextserver auffinden, herunterladen und weiterverbreiten! Sie sind herzlich eingeladen, eigene Texte auf GenderOpen einzustellen! Wir danken allen Unterstützer_innen und Interessierten ganz herzlich!

Stöbern und veröffentlichen Sie auf www.genderopen.de

Lesen Sie mehr auf blog-genderopen.de und https://twitter.com

 

 

 

Bundesweiter Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung

Am 18. Dezember 2017 findet der bundesweite Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung statt. Unter dem Titel #4GenderStudies werden in den Sozialen Medien und in öffentlichen Veranstaltungen verschiedene Akteurinnen und Akteure über die vielfältigen Forschungsansätze in den Geschlechterstudien informieren. Auch die Technische Universität Berlin beteiligt sich an den Aktionen.

Hier mehr lesen - und auf Twitter.

 

 

 

VERANSTALTUNG: Gespräch mit Sabine Hark

Am 14.11.2017 findet um 18:30 Uhr ein Gespräch mit Sabine Hark anlässlich ihres neuen Buches 'Unterscheiden und herrschen' statt.

Mehr Informationen unter: https://www.goethe.de/ins/se/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21094225

 

 

 

GenderOpen - Feiern Sie mit uns die Freischaltung am 4. Dezember 2017 von 14 bis 16 Uhr im Foyer des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin!

Lupe

 

Weitere Informationen zum Repositorium finden Sie hier.

 

 

 

Ringvorlesung POLITIKEN DER ZUGEHÖRIGKEIT Teil II

Lupe

Was haben so unterschiedliche soziale Felder wie Familie, wissenschaftliche Disziplinen oder Sorgearrangements gemeinsam? Sie alle organisieren Zugehörigkeit, definieren, wer dazu gehört und warum. Im zweiten Teil der Ringvorlesung »Politiken der Zugehöigkeit« werden empirische Projekte und theoretische Überlegungen vorgestellt zu vergeschlechtlichten symbolischen Grenzziehungen in ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, zu Mechanismen des Unterscheidens und Herrschens, zu neuen, privaten und öffentlichen Formen von Kollektivität, Solidarität und Fürsorge, zu veränderten Subjektvorstellungen, und dazu, wie sowohl wissenschaftliche Diskurse wie queere Praktiken unser Denken über Sexualität, Geschlecht, Intimität und Familie gestalten und verändern.

Universitatsöffentliche Ringvorlesung

01.11. / 22.11. / 13.12.2017 / 10.1. / 24.1. / 7.2.2018

mittwochs 18–20 Uhr | Raum MAR 0.011

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.

 

Ringvorlesung POLITIKEN DER ZUGEHÖRIGKEIT

Lupe

Universitatsöffentliche Ringvorlesung


Assoziation ist kein Luxus, sondern gehört zu den ureigensten Bedingungen und Vorrechten der Freiheit.

[Judith Butler]

Hass, Verletzung und Gewalt prägen zunehmend das (welt-)gesellschaftliche Miteinander. Rassistische, heterosexistische und klassenbasierte Herrschaftspraktiken arbeiten global an der differenziellen Formie­rung von Subjekten und damit an der asymmetrischen Verteilung von Prekarität. Grenzziehungen, die Verweigerung von Zugehörigkeit und Solidarität sowie die Durchsetzung einer gesellschaftlichen Moral, die Verwerfung statt Anteilnahme favorisiert, sind Insignien unserer Zeit.

Die Ringvorlesung am ZIFG rückt vor diesem Hintergrund verschiedene politische, rechtliche, kulturelle, repräsentationale, literarische und moralische Politiken und Praktiken, die Zugehörigkeit und Grenzziehungen verhandeln, in den Mittelpunkt. Allen Beiträgen gemein­sam ist die Einsicht, dass eine Ontologie vonein­ander unabhängig gedachter Identitäten weder etwas zu jenem analytischen Vokabular beizutragen hat, das uns dabei hilft, die weltweiten Interdependenzen und global verflochtenen Netzwerke der Macht zu begreifen, noch, wie wir ein Ethos erlernen, das sich nicht nur an diejenigen richtet, mit denen wir uns verbunden fühlen, son­dern ebenso an jene, die wir weder kennen noch durchschauen, mit denen wir nichts zu tun haben wollen.

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.

 

Netzwerktreffens „Kunst wider die Marginalisierung“

Am 25. April 2017 fand an der Universität der Künste Berlin anlässlich der BCP-Schirmherrschaft 2017 das
Netzwerktreffens „Kunst wider die Marginalisierung“ statt.

Die Frage nach Chancengleichheit in der Hochschulpolitik verbindet die Akteur_innen beider Netzwerke. Als Gastgeberin hat die UdK Berlin den Blick besonders auf gegenwärtige Fragen aus Perspektive der Kunst gelenkt und Gelegenheit für einen hochschul- und fächerübergreifenden Austausch geboten.

Welche Bedeutung kommt wissenschaftlichen und künstlerischen Netzwerken der Frauenförderung aktuell zu? Wie lassen sich im akademisch-künstlerischen Arbeitsumfeld heute Marginalisierungsprozesse diskutieren und welche Perspektiven bietet die Kunst im Umgang mit diesen Fragestellungen?

Beiträge, darunter auch die Eröffnungsrede von Sabine Hark, finden Sie hier.

 

 

Tagung: FiNuT

Lupe

1977 – 2017

40 Jahre
 Frauen in Naturwissenschaft und Technik


FiNuT

feministisch_4.40

 

Tagung

Freitag,26. Mai 2017, 10 – 18h30

Ort: Deutsches Technikmuseum

Trebbiner Straße 9 - 10963 Berlin

Informationen und Anmeldung unter: www.sdtb.de

 

AG FiNuT-Frauen*

Samstag, 27.Mai 17

Anmeldung unter: finut.net/finut2017.html

 

* Der Stern signalisiert die Vielfalt von geschlechtlichen Identifikationen auch innerhalb einer Genusgruppe

Kooperation: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) TU Berlin

 

 

 

GenderOpen Repositorium Informationsveranstaltung am 31.03.2017

Dienstag, 28. März 2017

Das Projektteam lädt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am 31.03., zwischen 9.30 – 16.00 Uhr, ein. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin, Marchstraße 23, Raum 2.013. Ziel der Veranstaltung ist es, über den Stand des GenderOpen-Projekts zu informieren. Zudem soll es Raum geben für einen Erfahrungsaustausch bezüglich des Urheberrechts und der Zusammenarbeit von Repositorienbetreiber_innen und Verlagen. Gezielt eingeladen werden Multiplikator_innen im Feld der Geschlechterforschung, in erster Linie Einrichtungen an Hochschulen, die Sektionen der Frauen- und Geschlechterforschung in Fachgesellschaften bzw. die Fachgesellschaft Geschlechterstudien und Netzwerke auf Länderebene, sowie die Redaktionen von Zeitschriften und die Herausgeber_innen von einschlägigen Reihen. Um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme wird gebeten. Bitte richten Sie diese bis zum 24.03.2017 an .

 

 

 

Das Recht, Rechte zu haben – Ein transdisziplinärer Workshop Tag zu Flucht, Grenzen und Menschen

Am 3. Februar ab 9.45 Uhr im Auditorium der Grimm-Bibliothek.

„Daß es so etwas gibt wie ein Recht, Rechte zu haben – und dies ist gleichbedeutend damit, in einem Beziehungssystem zu leben, in dem man aufgrund von Handlungen und Meinungen beurteilt wird –, wissen wir erst, seitdem Millionen von Menschen aufgetaucht sind, die dieses Recht verloren haben und zufolge der neuen globalen Organisation der Welt nicht imstande sind, es wiederzugewinnen.“

Ausgehend von dieser Feststellung Hannah Arendts, die auch heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat, haben sich Studierende unterschiedlicher Fächer in einem gemeinsam von der TU und HU getragenem Seminar mit den normativen, anthropologischen und politischen Grundlagen von Grenzen und Migration beschäftigt. Der Workshop Tag dient der Vertiefung bestimmter Fragestellungen unter Einbezug der Perspektive und Expertise von Aktivist*innen und Menschen mit Fluchterfahrung.

Eine Anmeldung für die Workshops ist nicht erforderlich. Mehr Infos auf unserem Flyer, unter https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/jaeggi/nachrichten/Rechteund auf facebook unter https://www.facebook.com/events/1864168053799748/


English Version

The Right to have Rights – A transdisciplinary Workshop-Day on Exodus, Borders and Human Beings

On February 3rd, beginning at 9.45am at „Auditorium“ in the Grimm library.

„We become aware of the existence of a right to have rights (and that means to live in a framework where one is judged by one’s actions and opinions) and a right to belong to some kind oforganized community, only when millions ofpeople emerge who had lost and could not regain these rights because of the new global political situation.“

This observation made by Hannah Arendt, which today is more relevant than ever, was at the beginning of a interdisziplinary Seminar by HU and TU. Students of different fields were discussing on the normative, antropological and political foundations of borders and migration. In the workshop-day we want to deepen some of the questions and problems discussed in the seminar und want to bring in the perspective of activists and migrants. 

No registration necessary. You can find more Information on our Flyer or on the HU Philosophy website (https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/jaeggi/nachrichten/Rechte) and on facebook (https://www.facebook.com/events/1864168053799748/). The Workshops at 12.15am and 2.15pm will be held in english.

 

 

 

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe