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TU Berlin

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Sonderausstellung »uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß«

Lupe

im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

15. April bis 24. Juli 2016

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der seriellen Bekleidungsproduktion und ihrer Suche nach dem passenden Maß. Anders als das auf den individuellen Körper bezogene Schneiderhandwerk verlangt die massenhafte und arbeitsteilige Fertigung von Kleidung nach universalen Größensystemen. Ausgangspunkt ist daher das Maßnehmen, das den Menschen in Messstrecken und Zahlen zerlegt, um daraus wiederum ein dreidimensionales Kleidungsstück zu modellieren. Das Vermessen zergliedert jedoch nicht nur den menschlichen Körper, sondern teilt auch das einst ganzheitliche Handwerk in einzelne, standardisierte Arbeitsbereiche.

Von den ersten Mustergrößen für die Uniformherstellung über zahlreiche Systeme der Konfektion bis hin zu statistischen und digitalen Messverfahren hält das Ringen um die richtige Passform bis heute an. Die szenische Erzählung fragt anhand von historischen Exponaten, künstlerischen Werken und Vermessungen am eigenen Körper nach den Maßstäben und Normen der Textil- und Modeindustrie im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Idealen, Individualität, Uniformierung und Globalisierung.

Die Ausstellung wurde vom Interdisziplinären Raumlabor des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin gestaltet und im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes »Gender Technik Museum« vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin kuratorisch beraten.

Kuratorinnen: Dr. Daniela Döring, Dr. Hannah Fitsch, Rabea Rugenstein

Beteiligte Künstlerinnen: Julia Bonn, Anke Dessin, Alba D´Urbano, Susanne A. Friedel, Kati Gausmann, nichtichx2, Anette Rose, Helena Waldmann

Begleitpublikation: »Vom Maßnehmen, Zuschnitt und Nähen einer Ausstellung« 
Hg. von Daniela Döring im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Nähere Informationen finden Sie hier

GENDER GOES SCIENCE II

Lupe

Beiträge zu einer kritischen Ontologie der Gegenwart   Im zweiten Teil unserer Ringvorlesung Gender Goes Science widmen wir uns so unterschiedlichen Themen wie AIDS-Atlanten, queeren TV-Serien, Webpages von Intimchirurg*innen, künstlerischen Repräsentationen von TransMännlichkeiten und Lady*festen. Im Mittelpunkt stehen erneut Wissenssysteme und institutionelle Formationen wie Familie und Verwandtschaft, Produktionsverhältnisse und Produktionsweisen, Technik und Technologien, juristische Praxen und mediale Diskurse, Bildtraditionen und literarische Imaginationen, Affekte und Normen, visuelle Sicht- und Sagbarkeitsregime, Machtordnungen und Regierungsweisen. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind, wie uns* etwas zu sehen gegeben wird, wie etwa Repräsentationen von Transmännlichkeit in hegemoniale Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität integriert sind, wie AIDS und der HI-Virus in medizinischen Bildern sichtbar gemacht wird, wie Ästhetik medikalisiert und Medizin ästhetisiert und vieles mehr. 

Zum Flyer für die Ringvorlesung gelangen Sie hier.          ACHTUNG: DIE VORTRÄGE FINDEN IMMER DONNERSTAGS STATT, NICHT WIE AUF DEM FLYER OBEN ANGEGEBEN MITTWOCHS

4. Projekttag des Studienprogramms GENDER PRO MINT

Wir laden Sie herzlich zu unserem 4. Projekttag des Studienprogramms GENDER PRO MINT "Aus der Werkstatt: Vorstellung von Studien- und Abschlussprojekten" ein.

Wann: Donnerstag, 07. Juli 2016, 16-17.45 Uhr
Wo: ZIFG, Marchstraße 23 | Raum 2.013

Zum ausführlichen Programm gelangen Sie hier

Um eine bis zum 4. Juli 2016 wird dringend gebeten.

Weitere Informationen und Kontakt:

, Gastprofessor_in "Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften" 
, Programmkoordinator_in

Hat Asyl ein Geschlecht? Zum Zusammenhang von Sexismus und Rassismus im Asyldiskurs

Am 21.06.2016 ab 18 Uhr im Amerika Haus am Bahnhof Zoo

Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Hardenbergstr. 22-24

10623 Berlin

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/artikel.480478.php

Flucht und Asyl sind die meist diskutierten Themen in diesem Jahr - doch selten werden sie aus der Geschlechterperspektive beleuchtet. Zuletzt standen die Vorfälle an Silvester in Köln im öffentlichen Fokus. Dieser Anlass wurde von rechtspopulistischer Seite genutzt, um Stimmung gegen Geflüchtete zu machen und diese durch die angebliche Verteidigung von Frauenrechten zu legitimieren. Die Berichterstattung und der allgemeine Umgang mit den Ereignissen lassen ebenfalls viele Fragen offen. Statt einer breiten gesellschaftlichen Diskussion über sexuelle Belästigung und Sexismus geraten zunehmend vermeintliche Eigenschaften von männlichen Migranten und Geflüchteten und Stimmen für die Verschärfung des Asylrechts in den Fokus. Die Vereinnahmung von gleichstellungspolitischer Rhetorik für rassistische und antimuslimische Zuschreibungen ist kein neues Phänomen, jedoch haben sie die Debatte um Asylpolitik in diesem Jahr maßgeblich verändert.

Welche Auswirkungen haben die Ereignisse von Köln auf die Berichterstattung und Debatten über Geflüchtete? Wie hängen Sexismus und Rassismus im Asyldiskurs zusammen und wie kann und sollte politische (Bildungs-)Arbeit darauf reagieren? Diese Fragen werden wir mit unseren Expertinnen und Ihnen diskutieren.

Referentinnen:

Prof Dr. Nivedita Prasad (Professur für Handlungsmethoden und geschlechterbezogene Ansätze in der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin)

Prof. Dr. Sabine Hark (Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin)

Keshia Fredua-Mensah (engagiert im Bündnis #ausnahmslos und bei #schauhin gegen Sexismus und Alltagsrassismus)

Moderation:

Friederike Beier (Berliner Landeszentrale für politische Bildung)

Making Algorithms Visible. Politics and Epistemologies of Algorithmization

Der von Dr. Hannah Fitsch (TU Berlin, ZIFG)  und Dr. des. Kathrin Friedrich (HU Berlin) veranstaltete Workshop, widmet sich den politischen und epistemologischen Effekten der Algorithmisierung in medizinisch, bildgebenden Verfahren.

Workshop on June 3, 2016, 10.00-17.00
Venue
Humboldt University Berlin
Cluster of Excellence Image Knowledge Gestaltung. An Interdisciplinary Laboratory.
Central Laboratory (2nd courtyard, 2nd floor)
Sophienstrasse 22a
10178 Berlin

Das Programm sowie eine genaue Ortbeschreibung können Sie hier einsehen.

 

 

Fakultätsübergreifende »Werkstattgespräche«: Gender in MINT und Planung mit den ersten Absolvent*innen von GENDER PRO MINT

Wie kann es in MINT-Fächern und in den Planungswissenschaften gelingen, Perspektiven der Gender und Diversity Studies in Lehre und Forschung zu integrieren? 

Im Studienprogramm Gender Pro MINT am ZIFG der TU Berlin werden die hierfür notwendigen Genderkompetenzen vermittelt. In »Werkstattgesprächen« stellen die ersten Absolvent*innen des Studienprogramms ihre praxisbezogenen Abschlussarbeiten in Fachgebieten des Maschinenbau, der Planungswissenschaften und der Informatik vor.
Mit den »Werkstattgesprächen« möchten wir weitere fakultätsübergreifende Kooperations- und Vernetzungsprojekte in Lehre und Forschung in den Gender und Diversity Studies an der TU Berlin etablieren."

Das nächste Werkstattgespräch zu "Gender in der Informatik" findet statt am 20. Juni 201614-15 Uhr im TEL, Auditorium 2 (20. Etage) (Ernst-Reuter-Platz 7 | 10587 Berlin) statt.


Interessierte sind herzlich eingeladen. Wir bitten aus organisatorischen Gründen
um eine Anmeldung bei:  

Zur ausführlichen Einladung gelangen Sie hier

Fakultätsübergreifende »Werkstattgespräche«: Gender in MINT und Planung mit den ersten Absolvent*innen von GENDER PRO MINT

Wie kann es in MINT-Fächern und in den Planungswissenschaften gelingen, Perspektiven der Gender und Diversity Studies in Lehre und Forschung zu integrieren? 
Im Studienprogramm Gender Pro MINT am ZIFG der TU Berlin werden die hierfür notwendigen Genderkompetenzen vermittelt. In »Werkstattgesprächen« stellen die ersten Absolvent*innen des Studienprogramms ihre praxisbezogenen Abschlussarbeiten in Fachgebieten des Maschinenbau, der Planungswissenschaften und der Informatik vor.
Mit den »Werkstattgesprächen« möchten wir weitere fakultätsübergreifende Kooperations- und Vernetzungsprojekte in Lehre und Forschung in den Gender und Diversity Studies an der TU Berlin etablieren."

Das 1. Werkstattgespräch zu "Gender im Maschinenbau" findet statt am 3. Mai 2016, 10-11:30 Uhr im Fachgebiet Konstruktion von Maschinensystemen


Interessierte sind herzlich eingeladen. Wir bitten aus organisatorischen Gründen
um eine Anmeldung bis 2. Mai 2016 bei:  

Kommende Termine der »Werkstattgespräche« Gender in MINT und Planung:

8. Juni 2016, Fak. VI, Werkstattgespräch "Gender in den Planungswissenschaften"

20. Juni, Fak. IV, FG Quality und Usability Lab, Werkstattgespräch "Gender in der Informatik"

Zur ausführlichen Einladung gelangen Sie hier

Fakultätsübergreifende »Werkstattgespräche«: Gender in MINT und Planung mit den ersten Absolvent*innen von GENDER PRO MINT

Wie kann es in MINT-Fächern und in den Planungswissenschaften gelingen, Perspektiven der Gender und Diversity Studies in Lehre und Forschung zu integrieren? 
Im Studienprogramm Gender Pro MINT am ZIFG der TU Berlin werden die hierfür notwendigen Genderkompetenzen vermittelt. In »Werkstattgesprächen« stellen die ersten Absolvent*innen des Studienprogramms ihre praxisbezogenen Abschlussarbeiten in Fachgebieten des Maschinenbau, der Planungswissenschaften und der Informatik vor.
Mit den »Werkstattgesprächen« möchten wir weitere fakultätsübergreifende Kooperations- und Vernetzungsprojekte in Lehre und Forschung in den Gender und Diversity Studies an der TU Berlin etablieren."

Das nächste Werkstattgespräch zu "Gender in Architektur und Planung" findet statt am 8. Juni 2016, 12-14 Uhr im Institut für Stadt- und Regionalplanung, Raum EB 223 ("Erweiterungsbau", 2. Etage) statt.


Interessierte sind herzlich eingeladen. Wir bitten aus organisatorischen Gründen
um eine Anmeldung bei:  

Zur ausführlichen Einladung gelangen Sie hier

Kommende Termine der »Werkstattgespräche« Gender in MINT und Planung:

20. Juni, Fak. IV, FG Quality und Usability Lab, Werkstattgespräch "Gender in der Informatik"

Einladung zur Dialogveranstaltung

Geschlechterforschung trifft Politik – Politik trifft Geschlechterforschung“

am 25. Mai 2015, 18.00 - 21.00 Uhr

IM ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN, im Raum 311

AfD und Pegida, besorgte Eltern, cis-heterosexuelle Journalisten und um ihre Deutungskompetenz fürchtende Evolutionsbiologen, sie alle eint derzeit eins: die meist ebenso faktenfreie wie vorurteilsvolle Kritik an der Geschlechterforschung. Ideologische Umerziehung, die Verschwendung öffentlicher Gelder und Sektierertum sind nur einige der Anfechtungen, denen diese sich zuhauf ausgesetzt sieht. 

Doch was ist dran an den Vorwürfen? Und worum geht es tatsächlich in den Gender Studies? Die Berliner Geschlechterforschung will darüber mit Politik und Öffentlichkeit ins Gespräch kommen. Was sind die Themen und Fragen der Geschlechterforschung? Wozu forschen Berliner Geschlechterforscher*innen? 

Unter dem Titel „Eine Frage an und für unsere Zeit. Verstörende Gender Studies und symptomatische Missverständnisse“ wird Sabine Hark, Professorin an der TU Berlin und Leiterin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU, zunächst der Frage nachgehen, warum die Geschlechterforschung derzeit so im Kreuzfeuer auch rechtspopulistischer Angriffe steht. In anschließenden Gesprächsrunden an moderierten Thementischen stellen sich Berliner Wissenschaftler*innen aus der Geschlechterforschung Ihren Fragen. Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und setzen auf Kompetenz statt Vorurteil, auf Kritik statt Angriff, auf Dialog statt Hass.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Ihre Carola v. Braun

Sprecherin der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin e.V.


20 Jahre ZIFG

Lupe

Das ZIFG wird volljährig. Gegründet im Sommersemester 1995 von Karin Hausen, vom Kuratorium der TU Berlin bestätigt im Wintersemester 1996, wollen wir dies im kommenden Jahr mit einer Reihe von wissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungen feiern. 

Zum Auftakt laden wir am 6. November ab 18 Uhr in den Lichthof der TU Berlin. Mit der multimedialen Lecture-Performamce "Kranich dir eine Frage stellen?" des feministischen Künstlerinnenkollektivs hannsjana sowie einem Vortrag von Sabine Hark, wissenschaftliche Leiterin des ZIFG, und einem anschließenden Empfang startet das ZIFG in sein Jubiläumsjahr!

Den Flyer zur gesamten Veranstaltungsreihe inklusive der folgenden Ringvorlesung finden Sie hier.

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