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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Queer-Theorie – queere Politik – queeres Recht? Zur Aushandlung queertheoretischer Ansätze in Rechtsdiskursen

Am 28.01.15 findet an der HU eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. Es diskutieren: Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin) und Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner (Universität Wien), Moderation: Lucy Chebout (HU Berlin).

Die Podiumsdiskussion beginnt um 19 Uhr im Raum E25 der Juristischen Fakultät, Unter den Linden 9. Mehr Informationen finden Sie hier.

Pilot-Angebot des Studienprogramms GENDER PRO MINT

Forschungsinnovation durch Genderexpertise – Einführungsworkshop für Doktorand/innen 

„Die Berücksichtigung von relevanten Gender- und Diversity-Aspekten ist […] ein wesentliches Element qualitativ hochwertiger Forschung.“1 Nicht nur die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat dies erkannt. So hat auch die Europäische Union Gleichstellungsziele im Forschungsförderprogramm Horizon 2020 integriert. Dazu gehört die Analyse zu Gender-/Sex-Aspekten im gesamten Forschungs- und Innovationsprozess. Die Integration der Genderdimension in die Forschung soll dazu beitragen deren Qualität und Validität sowie die Rele-vanz der Resultate für die Gesellschaft zu erhöhen.2

Doch wie kann dies geschehen? Welche Methoden und welche Fragestellungen können für ein Forschungsprojekt – insbesondere in den MINT-Fächern – angewendet werden und was hat eigentlich meine Doktorarbeit mit Gender zu tun? Diesen Fragen soll in einem Einführungsworkshop nachgegangen werden. Nach einer einführenden Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen sollen die Teilnehmenden das Wissen auf ein konkre-tes Forschungsprojekt, möglichst die eigene Doktorarbeit, anwenden. 

Ziele:

  • Erwerb von forschungsbasierter Genderkompetenz in Bezug auf die Inhalte von Forschung und Entwicklung, Generierung und Reflektion von Forschungsfragen aus Genderperspektive 

  • Förderung der Karriereentwicklung durch Nutzung der Kompetenzen für die Antragstellung von Forschungsprojekten, Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation für den Berufseinstieg bzw. für die Übernahme von Führungspositionen in- und außerhalb der Wissenschaft 

 

Zielgruppe: Doktorand/innen und Postdoktorand/innen der TU Berlin, vornehmlich aus der Mathematik, Informatik sowie den Natur -, Technik- und Planungswissenschaften (maximal 15 Teilnehmende) 

Zeitumfang: 2-tägig, am 04.12.2015 und am 11.12.2015, jeweils von 9-16 Uhr 

Raum: Marchstr. 23, 2. Etage, MAR 2.013 (Seminarraum des ZIFG) 

Anmeldefrist: 16. Nov. 2015

Es wird ein Reader mit den Lektüretexten und weiteren Materialien zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop ist es, eine Kurzfassung des Promotionsprojekts oder des Forschungsprojekts allen Teilnehmenden am WS zur Verfügung zu stellen. 

Dozentin: Dr. Petra Lucht, Gastprofessorin für „Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften“, ZIFG der TU Berlin, Sekr. MAR 2-4, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Tel.: 26955 

Kontakt und Anmeldung:

Kooperation: Der Einführungsworkshop wird in Zusammenarbeit mit dem Studienprogramm GENDER PRO MINT zunächst einmalig angeboten. Das Projekt ist als Best Practice Beispiel vom EU-Projekt GENDER-NET der Europäischen Kommission ausgezeichnet. 

 

Inhalte und zeitlicher Ablauf: 

04.12.2015: Aber bitte nicht in pink! - Wie entdecke ich Genderaspekte in MINT? 

  • Motivation und Hinführung zum Thema 

 

9-11 h: Einführung in die Gender Studies in MINT 

  • Aber bitte nicht in pink! - Wie entdecke ich Genderaspekte in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)? (Motivation) 
  • Worum es geht: Grundlagen der Gender Studies in MINT und Planungs-wissenschaften (Begriffe, Konzepte und Systematisierungen des Feldes)  

 

11-13 h: Exemplarische Studien und Methoden 

  • Wissenschaft ist doch universal gültig!? Wird Technik nicht für alle entwickelt?! Aktuelle Fallbeispiele aus der Genderforschung in MINT (Auswahl erfolgt anhand der disziplinären Zusammensetzung der Teilnehmenden) 
  • Wohin mit den Genderaspekten im Forschungsdesign oder im Vorgehensmodell? 

    • Methoden und Methodologie 
    • Checks and Balances: Vor- und Nachteile von Checklisten zur Integration von Genderaspekten in ein Forschungsprojekt 
    • Linear, zentriert, inszeniert, partizipativ, irritierend oder ... ? Modelle zur Integration von Genderaspekten in ein Forschungsdesign bzw. in ein Vorgehensmodell in MINT 


14-16 h: Bearbeitung eigener Forschungsprojekte der Teilnehmenden 

  • Vorstellung eigener Forschungs- und Promotionsprojekte 
  • Vorstellung und Diskussion ausgewählter Promotionsprojekte der Teilnehmenden 

 

11.12.2015: Wie kann ich die Genderforschung in mein Projekt integrieren? 

  • Vertiefung und Bearbeitung eigener Forschungsprojekte 

 

9-11 h: Bearbeitung und Diskussion von Promotionsprojekten - Teil I 

  • Könnten Wissen und Artefakte meines Forschungsprojekts ‚vergeschlechtlicht‘ sein? - Bearbeitung eigener Projekte mit Systematisierungen der Genderforschung 
  • Vorstellung und Diskussion der erarbeiteten Genderanalysen der Teilnehmenden 

 

11-13 h: Bearbeitung und Diskussion von Promotionsprojekten - Teil II 

  • Mit welchen weiteren sozialen Kategorien und Differenzierungen könnte ‚Gender’ in meinem Projekt verschränkt sein oder wechselwirken? - Bearbeitung eigener Pro-jekte mit Bezug auf intersektionale Genderanalysen 
  • Vorstellung und Diskussion der erarbeiteten Genderanalysen der Teilnehmenden 

 

14-16 h: Resümee 

  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Abschlussdiskussion 
  • Evaluation des Workshop-Angebots 

 

______________

1 Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG (2008) 

2 Europäische Kommission: Toolkit Gender in EU-funded Research (2011)  

Pilot-Angebot des Studienprogramms GENDER PRO MINT

Forschungsinnovation durch Genderexpertise – Einführungsworkshop für Doktorand/innen 

„Die Berücksichtigung von relevanten Gender- und Diversity-Aspekten ist […] ein wesentliches Element qualitativ hochwertiger Forschung.“1 Nicht nur die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat dies erkannt. So hat auch die Europäische Union Gleichstellungsziele im Forschungsförderprogramm Horizon 2020 integriert. Dazu gehört die Analyse zu Gender-/Sex-Aspekten im gesamten Forschungs- und Innovationsprozess. Die Integration der Genderdimension in die Forschung soll dazu beitragen deren Qualität und Validität sowie die Rele-vanz der Resultate für die Gesellschaft zu erhöhen.2

Doch wie kann dies geschehen? Welche Methoden und welche Fragestellungen können für ein Forschungsprojekt – insbesondere in den MINT-Fächern – angewendet werden und was hat eigentlich meine Doktorarbeit mit Gender zu tun? Diesen Fragen soll in einem Einführungsworkshop nachgegangen werden. Nach einer einführenden Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen sollen die Teilnehmenden das Wissen auf ein konkre-tes Forschungsprojekt, möglichst die eigene Doktorarbeit, anwenden. 

Ziele:

  • Erwerb von forschungsbasierter Genderkompetenz in Bezug auf die Inhalte von Forschung und Entwicklung, Generierung und Reflektion von Forschungsfragen aus Genderperspektive 

  • Förderung der Karriereentwicklung durch Nutzung der Kompetenzen für die Antragstellung von Forschungsprojekten, Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation für den Berufseinstieg bzw. für die Übernahme von Führungspositionen in- und außerhalb der Wissenschaft 

 

Zielgruppe: Doktorand/innen und Postdoktorand/innen der TU Berlin, vornehmlich aus der Mathematik, Informatik sowie den Natur -, Technik- und Planungswissenschaften (maximal 15 Teilnehmende) 

Zeitumfang: 2-tägig, am 04.12.2015 und am 11.12.2015, jeweils von 9-16 Uhr 

Raum: Marchstr. 23, 2. Etage, MAR 2.013 (Seminarraum des ZIFG) 

Anmeldefrist: 16. Nov. 2015

Es wird ein Reader mit den Lektüretexten und weiteren Materialien zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop ist es, eine Kurzfassung des Promotionsprojekts oder des Forschungsprojekts allen Teilnehmenden am WS zur Verfügung zu stellen. 

Dozentin: Dr. Petra Lucht, Gastprofessorin für „Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften“, ZIFG der TU Berlin, Sekr. MAR 2-4, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Tel.: 26955 

Kontakt und Anmeldung:

Kooperation: Der Einführungsworkshop wird in Zusammenarbeit mit dem Studienprogramm GENDER PRO MINT zunächst einmalig angeboten. Das Projekt ist als Best Practice Beispiel vom EU-Projekt GENDER-NET der Europäischen Kommission ausgezeichnet. 

 

Inhalte und zeitlicher Ablauf: 

04.12.2015: Aber bitte nicht in pink! - Wie entdecke ich Genderaspekte in MINT? 

  • Motivation und Hinführung zum Thema 

 

9-11 h: Einführung in die Gender Studies in MINT 

  • Aber bitte nicht in pink! - Wie entdecke ich Genderaspekte in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)? (Motivation) 
  • Worum es geht: Grundlagen der Gender Studies in MINT und Planungs-wissenschaften (Begriffe, Konzepte und Systematisierungen des Feldes)  

 

11-13 h: Exemplarische Studien und Methoden 

  • Wissenschaft ist doch universal gültig!? Wird Technik nicht für alle entwickelt?! Aktuelle Fallbeispiele aus der Genderforschung in MINT (Auswahl erfolgt anhand der disziplinären Zusammensetzung der Teilnehmenden) 
  • Wohin mit den Genderaspekten im Forschungsdesign oder im Vorgehensmodell? 

    • Methoden und Methodologie 
    • Checks and Balances: Vor- und Nachteile von Checklisten zur Integration von Genderaspekten in ein Forschungsprojekt 
    • Linear, zentriert, inszeniert, partizipativ, irritierend oder ... ? Modelle zur Integration von Genderaspekten in ein Forschungsdesign bzw. in ein Vorgehensmodell in MINT 


14-16 h: Bearbeitung eigener Forschungsprojekte der Teilnehmenden 

  • Vorstellung eigener Forschungs- und Promotionsprojekte 
  • Vorstellung und Diskussion ausgewählter Promotionsprojekte der Teilnehmenden 

 

11.12.2015: Wie kann ich die Genderforschung in mein Projekt integrieren? 

  • Vertiefung und Bearbeitung eigener Forschungsprojekte 

 

9-11 h: Bearbeitung und Diskussion von Promotionsprojekten - Teil I 

  • Könnten Wissen und Artefakte meines Forschungsprojekts ‚vergeschlechtlicht‘ sein? - Bearbeitung eigener Projekte mit Systematisierungen der Genderforschung 
  • Vorstellung und Diskussion der erarbeiteten Genderanalysen der Teilnehmenden 

 

11-13 h: Bearbeitung und Diskussion von Promotionsprojekten - Teil II 

  • Mit welchen weiteren sozialen Kategorien und Differenzierungen könnte ‚Gender’ in meinem Projekt verschränkt sein oder wechselwirken? - Bearbeitung eigener Pro-jekte mit Bezug auf intersektionale Genderanalysen 
  • Vorstellung und Diskussion der erarbeiteten Genderanalysen der Teilnehmenden 

 

14-16 h: Resümee 

  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Abschlussdiskussion 
  • Evaluation des Workshop-Angebots 

 

______________

1 Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG (2008) 

2 Europäische Kommission: Toolkit Gender in EU-funded Research (2011)  

Abschlusskonferenz genderDynamiken 25. - 26. Juni 2015

Lupe

Wissenschaft im Wandel. genderDynamiken in Hochschule und Forschung am Beispiel der Physik

25./26. Juni 2015, TU Berlin

Im Verlauf der vergangenen beiden Dekaden kann bundesweit eine stetige
Erhöhung der Beteiligung von Frauen in den MINT-Fächern verzeichnet
werden. Jedoch sind nach wie vor Hindernisse zu konstatieren, die quer
zu Disziplinen und Berufsfeldern als „gläserne Decke“ der Beteiligung
und dem Aufstieg von Frauen entgegenwirken. Das von BMBF und ESF
geförderte Verbundprojekt genderDynamiken (Prof. Elvira Scheich, FU
Berlin; Prof. Sabine Hark, Prof. Nina Baur, TU Berlin) gründet auf der
These, dass Frauen durch ein- und ausschließende Mechanismen in
aktuelle Wissenschaftsentwicklungen eingebunden sind. Es fragt nach
den Zusammenhängen von Fachkulturen, unterschiedlichen
Organisationsformen von Wissenschaft (Hochschulen, außeruniversitäre
Forschung, Exzellenzcluster) und politisch induzierten
Geschlechterdynamiken in den Disziplinen. Am Beispiel des Faches
Physik wurde in ethnografischen Fallstudien untersucht, wie sich diese
Zusammenhänge und Wandlungsprozesse darstellen.

Auf der Abschlusstagung des Forschungsprojekts werden die Ergebnisse
der Studie vorgestellt sowie darauf basierende Handlungsempfehlungen
für die Gleichstellungspraxis mit eingeladenen Expert_innen
diskutiert. Im Fokus der wissenschaftlichen Vorträge stehen
insbesondere das Verhältnis von Fachkultur und Geschlechterkultur; der
Wandel von Wissenschaft, Geschlechterverhältnissen und Subjektivität
in der unternehmerischen Hochschule; Gender und Materialität sowie
Auswirkungen von Prekarität und zeitlicher Entgrenzung der Arbeit.

Ausgerichtet vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und
Geschlechterforschung, TU Berlin
Tagungsort: TU Berlin | Straße des 17. Juni 135 | Hauptgebäude, Raum H 3005

Tagungsprogramm und Anmeldeformular auf:
http://www.genderdynamiken.de/de/abschlusskonferenz/

3. Projekttag des Studienprogramms GENDER PRO MINT

Einladung und Programm 3. Projekttag des Studienprogramms GENDER PRO MINT: Vorstellung von Studien- und Abschlussprojekten

Freitag, 12. Juni 2015, 13.00-15.30 Uhr
Marchstr. 23, Raum MAR 2.013 ZIFG

 

13.00-13.10 Uhr Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des ZIFG
Begrüßung

13.10-13.30 Uhr Lisa Henrichs / Produktionstechnik und Maschinenbau
„Auf dem Prüfstand“ - Eine retrospektive Genderanalyse der Qualitätssicherung (Studienprojekt, GPM Zertifikat I)

13.30-13.50 Uhr Sarah Mietag / Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft
Studienmotivation im Studiengang „Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft“ (BA-Arbeit u. Studienprojekt, GPM Zertifikat I)

13.50-14.00 Uhr Pause

14.00-14.20 Uhr Bärbel Mauss, Programmkoordinatorin GENDER PRO MINT
Vorstellung des Studienprogramms GENDER PRO MINT

14.20-14.50 Uhr Prof. Dr. Petra Lucht, Gastprofessorin am ZIFG
Forschendes Lernen in den Projektwerkstätten von GENDER PRO MINT und Perspektiven in der beruflichen Praxis

14.50-15.10 Uhr Christof Martin Schultz / Audiokommunikation und -technologie
Entwicklung eines Open Source Ensembles elektronischer Musikinstrumente zur Vermittlung elektroakustischer Musik (Abschlussprojekt, GPM Zertifikat II)

15.10-15.30 Uhr Anne Miersch / Landschaftsarchitektur
Genderorientierte Datenerhebung. Zwischen Theorie und Praxis – Ideal und Wirklichkeit (Abschlussprojekt, GPM Zertifikat II) 15.30-16.00 Uhr Abschluss und informeller Ausklang

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 08. Juni 2015.

Prof. Dr. Petra Lucht, Gastprofessorin für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften
Kontakt:

Dipl. Biol. Bärbel Mauss, Programmkoordinatorin
Kontakt:

Der Flyer der Veranstaltung befindet sich hier.

 

 

 

Vortrag von Prof. Kristin Anderson »Moderny Misogyny and the Lies of Post-Feminism«

Lupe

>> Vortrag in englischer Sprache

Kristin Anderson ist Professorin für Sozialpsychologie an der University of Houston‑Downtown (Texas, USA). Ihre Forschungsschwerpunkte sind gender- und race-bezogene Vorurteils- und Stereotypenforschung, Antifeminismus und subtile Formen von Diskriminierung. Kristin Anderson hat umfangreich zu diesen Themen publiziert und bloggt gelegentlich für Psychology Today.

10. Juni 2015
18-20 Uhr
Raum H 3005
Straße des 17. Juni 135 | 10623 Berlin In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung.
Der Flyer zur Veranstaltung findet sich hier.      

Film und Diskussion - „anfangen“ - Christina Thürmer-Rohr im Gespräch

Lupe

"anfangen" - so heißt der Film über die emeritierte TU-Professorin Christina Thürmer-Rohr, die mit ihren Schriften eine ganze Frauengeneration geprägt hat. Am 11. Mai zeigt das ZIFG der TU Berlin gemeinsam mit dem Alumniprogramm das Porträt und diskutiert mit der Sozialwissenschaftlerin und Musikerin.

 

Zeit: 11. Mai 2015, 18:00 bis 20:00 Uhr

Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 3005, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H 3005,

anschließend Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr, Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des ZIFG, und Prof. Albert Lang
, Regisseur

Von 1972 bis 2004 besetzte Christina Thürmer-Rohr den Lehrstuhl „Feministische Forschung / Menschenrechte an der TU Berlin. Ohne diese große Vordenkerin wäre unsere Universität um eine bedeutsame Facette ihrer Wissenschaftslandschaft ärmer, denn auch für eine technische Universität gilt, dass ohne den weiblichen Blick eine ganzheitliche Erfassung der Wirklichkeit nicht möglich ist.


Dem Filmemacher Gerd Conradt ist es gelungen, die Vielschichtigkeit und Umtriebigkeit der Protagonistin einzufangen, indem er Musik, Archivbilder und Ausführungen von Thürmer-Rohr so miteinander verknüpft, dass das Portrait einer faszinierenden Frau entsteht.

Kontakt: christiane.petersen(at)tu-berlin.de

Eine Anmeldung ist erforderlich.

GENDER PRO MINT Einführungskurs: Start am 13. April 2015!

Schwerpunkt: Raum und Geschlecht

Mit der Möglichkeit im Rahmen einer Kooperation mit dem Planungsbüro TOPOS an einer Studie mit  Datenerhebung in Berliner Kleingartenanlagen teilzunehmen

 

Liebe Studierende,

an der TU Berlin haben Sie die Möglichkeit am Zertifikatsstudienprogramm zu Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften GENDER PRO MINT teilzunehmen. Das Ziel des Studienprogramms ist es, Studierenden der Mathematik, Informatik, Natur -, Technik- und Planungswissenschaften die Möglichkeit zu geben, sich in einem strukturierten Programm mit den gesellschaftlichen Dimensionen ihrer Studieninhalte auseinanderzusetzen. Fragestellungen und Analyseperspektiven kommen dabei aus den Gender und Diversity Studies. Als Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der TUB, welches die erworbenen Gender- und Diversitykompetenzen belegt.

Auch in diesem Semester haben Sie die Gelegenheit in das Programm GENDER PRO MINT einzusteigen. Die Einführungsveranstaltung des Studienprogramms “Was haben Natur-und Technikwissenschaften mit Gender zu tun?” findet im Sommersemester 2015 immer montags 14:15 bis 15:45 in MAR 2.013 statt.

In der Lehrveranstaltung besteht die Möglichkeit im Rahmen einer Kooperation des ZIFGs mit dem Planungsbüro TOPOS an einer Studie mit  Datenerhebung in Berliner Kleingartenanlagen teilzunehmen und die Aspekte der Studie als Studienprojekte einzubringen. 

Die Lehrveranstaltung bietet in einem ersten Teil Einblicke in Themen und Herangehensweisen der Gender Studies in Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Schwerpunkt auf den  Planungswissenschaften. Die Teilnehmer_innen lernen mittels verschiedener Analyseverfahren ihre ingenieur-/planungswissenschaftlichen Disziplinen aus der Genderperspektive kennen. In einem zweiten Teil bearbeiten sie in Arbeitsgruppen ausgewählte Themen so z.B. zur o.g. Studie von TOPOS und bereiten eine Informations- oder Lehrveranstaltungseinheit dazu vor.

Die Schulung zur Datenaufnahme und die Vergütung der Datenerhebungen erfolgt durch TOPOS.

Die Veranstaltung kann im freien Wahlbereich aller Studiengänge angerechnet werden (4 ECTS für eine kleine Leistung bzw. 6 ECTS für eine große Leistung), z.T. auch im Wahlpflichtbereich.

 

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitte ich Sie sich anzumelden. (Anmeldeformular siehe unten)

 

Anmeldeformular:

Direktzugang: 152421

http://www.genderpromint-zifg.tu-berlin.de/anmeldung/

 

Informationen zur Einführungsveranstaltung und rund um das Studienprogramm:

http://www.genderpromint-zifg.tu-berlin.de

 

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich

( ).

 

Viele Grüße

Bärbel Mauss

 

GENDER PRO MINT

ZIFG, Sekr. MAR 2‐4, Marchstrasse 23, 10587 Berlin

23.04.15 - Abendvortrag von Angela McRobbie (London)

Creativity Dispositif as Labour Reform: Gender and the »Business School« University

Im Rahmen der Tagung ›GenderChange und unternehmerische Universität‹
wird Angela McRobbie (Goldsmiths University of London) einen Abendvortrag halten, zu dem wir herzlich einladen! Sie wird zum Thema „Creativity Dispositiv as Labour Reform: Gender and the Business School University“ sprechen. Prof. McRobbie vertritt die These, dass die universitäre Landschaft in Großbritannien bis vor Kurzem als vorbildlich flexibel, vielgestaltig und damit als ideal für die Karriere von Frauen galt. Aktuelle politische Entwicklungen würden dies nun erschweren.

Der Abendvortrag ist auf Englisch, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das vollständige Programm der Tagung können Sie hier einsehen:
http://www.genderchange-academia.eu/aktuelles

23.04.2015 | 18 Uhr | TU Berlin | Hauptgebäude Raum H 0104

Tagungsankündigung

Lupe

GenderChange und unternehmerische Universität

Arbeit - Organisation - Wissen

Die seit bald zwei Dekaden international feststellbaren wissenschafts/politischen Interventionen verleihen den Universitäten eine radikal neue Gestalt, die mit dem Begriff der Entrepreneurial University  (Burton R. Clark) präzise umschrieben ist. Er zeigt die zunehmende Präsenz wissenschaftsfremder, insbesondere ökonomischer Kriterien in der Organisation universitärer Forschung, Lehre und Selbstverwaltung an. In den Feldern Arbeit, Organisation und Wissen fokussieren die Projekte im Verbund Entrepreneurial University  und GenderChange  diese Umstrukturierungen und fragen zum einen, inwiefern diese Felder Ausgestaltungen erfahren, die mit Geschlecht in Zusammenhang stehen, und zum anderen wie sich die Gestaltung von Arbeit, Organisation und Wissen geschlechtsbezogen auswirkt.

Tagung des D-A-CH-Verbunds Entrepreneurial University  und GenderChange 
ausgerichtet vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin (ZIFG)

*** Abendvortrag am 23.04.2015 um 18Uhr ***
Creativity Dispositif as Labour Reform: Gender and the "Business School" University
von Angela McRobbie (London)

Den Flyer zur Tagung einschließlich des Ablaufplans, Informationen zur Anmeldung und Kontaktdaten finden Sie hier.

*Was tun, wenns denkt?* Normierungen und Standardisierungen in den Hirnbildern der funktionellen Magnetresonanztomographie

 *Was tun, wenns denkt?* Normierungen und Standardisierungen in den Hirnbildern der funktionellen Magnetresonanztomographie - ein Votrag von Hannah Fitsch im Rahmen der Ringvorlesung Gender Studies "Bildpolitiken - Repräsentation ist niemals unschuldig! (Teil II)" aus der öffentlichen Votragsreihe des Referats Genderforschung der Universität Wien, vom 24. März 2015. Den Abstract finden Sie hier

Vortrag "Zwischen Aktivismus und Akademie. Gender Studies in Zeiten hochschulischer Transformationsprozesse"

Der Vortrag von Sabine Hark "Zwischen Aktivismus und Akademie. Gender Studies in Zeiten hochschulischer Transformationsprozesse" auf dem Symposium "Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen" am 5. und 6. März 2015 in Freiburg, wurde am 10. März 2015 im Radio-Dreyeckland gesendet. Den Vortrag finden Sie hier. 

Vortrag "Gute Lehre. Was heißt differenzsensibel lehren?"

Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark "Gute Lehre. Was heißt differenzsensibel lehren?" im Rahmen der Hochschuldidaktischen Ringvorlesung am 12.01.2015 an der TU Berlin findet sich hier.

Zusatzinformationen / Extras

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