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Manufacturing Collectivity. Exploring the Nexus of Gender, Collectivities, and Law (July2020)

Call for Papers

 

Interdisciplinary Conference, July 2-3, 2020

Interdisciplinary PhD Students’ Workshop, July 1, 2020


Manufacturing Collectivity. Exploring the Nexus of Gender, Collectivities, and Law

Venue: Freie Universität Berlin, Seminarzentrum, Otto-von-Simson-Straße 26, L 115

One of the most controversial issues in Western democracy today is the question of belonging and participation. Law plays a pivotal role here. Recent social conflicts such as those about antidiscrimination
legislation and workers’ rights, the right to the city, the rights of refugees and asylum-seekers, or the demand for sexual self-determination bear witness to this dynamic.

Against this background, the conference of the interdisciplinary Research Group (FOR) focuses on the nexus of law, gender, and collectivity. We question the efficacy of gendered collectivity in the context of a hegemonic male-oriented and hetero-normative tradition of civil law. Based on deeper insights into legally standardized and, at the same time, gendered collectivization processes, we are interested in learning how current social conflicts manifest themselves, and how they can be understood and described in all their complexity.

Find the complete call here.

Please send all proposals – title and abstract (max. 300 words) – for contributions in the formats described in the call to: for-rgk.ifee@hu-berlin.de by January 3, 2020.


The conference language is English

 

 

Traueranzeige

Plötzlich und unerwartet ist unsere Kollegin

 Prof. Dr. phil. Susanne Ihsen

* 30. Mai 1964         †20. August 2018

 - Professorin für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften an der TU München - 

verstorben. Tief betroffen trauern wir um eine hoch angesehene und in zahlreichen Netzwerken engagierte Kollegin und Pionierin in den Gender Studies, die in Lehre und Forschung die Zusammenhänge von Gender, Technik und Diversity in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte. Unsere aufrichtige Anteilnahme und Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, ihrer Familie und ihren Freundinnen und Freunden.

 

Sabine Hark und Petra Lucht und das Team des ZIFG

  

Neue Forschungsgruppe von der DFG bewilligt:

Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung (FOR 2265/0)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 4. Juli 2017 in seiner Sommersitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle (Saale) die Forschungs­gruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung« bewilligt. An der Forschungsgruppe sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV) beteiligt.

Die Forschungsgruppe fokussiert auf Recht und Geschlecht als Dimensionen von Praxis und der Herausbildung unterschiedlicher Kollektivitäten. In den Vordergrund gerückt werden die Austauschprozesse, Wechselwirkungen, Widersprüche und Ambiguitäten, die dort ent­stehen, wo alltagsweltliche, institutionelle und rechtliche Praktiken aufeinandertreffen. Gefragt wird nach den konstituierenden und regulierenden Funktionen, die den spezifischen Modi, Praktiken und Mobilisierungsformen des Rechts zukommen und in welcher Weise Geschlechternormen und -verhältnisse in die untersuchten Kollektive und Dimensionen der Kollektivität hineinwirken. In sechs Teilprojekten werden Kollektive, Vorstellungen von Kollek­tivität und Prozesse der Kollektivierung in ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung analysiert und dabei unterschiedliche Dimensionen der Ko-Evolution von Recht, Geschlecht und Kollektivität fokussiert. Mit der Perspektive auf Kollektive einer mittleren Ebene lotet die Forschungsgruppe unterschiedliche Aggregatzustände und Intensitäten von Kollektivität aus – von eher losen sozialen Bewegungen über manifeste soziale Gruppen wie Hausgemein­schaften und Wohnkollektive bis hin zu Vereinen und (politischen) Organisationen, von denen wichtige Impulse in Hinblick auf neue Formen der Teilhabe und Sozialität auszugehen scheinen. Die Forschungsgruppe zielt erstens auf einen theoretischen Mehrwert für die empirische Rechtsforschung und die Geschlechterforschung und will zweitens einen eigenständigen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Kollektivität in spätmodernen Gesellschaften im transnationalen Zusammenhang leisten.

Antragsteller*innen (in alphabetischer Reihung): Prof. Maja Apelt, Soziologie, UP; Prof. Susanne Baer, Rechtswissenschaft, HU; Prof. Beate Binder, Europäische Ethnologie, HU (Sprecherin); Prof. Sabine Hark, Gender Studies/Soziologie, TU; Prof. Eva Kocher, Rechtswissenschaft, EUV; Prof. Martin Lücke, Geschichte, FU.

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Am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin ist unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Hark das Teilprojekt (TP) »Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ›Wiederentdeckung‹ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften« angesiedelt.

Untersucht wird, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit‑)konstituieren. Die Unter­suchung von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens als aktuelle Experimente neuer Formen von Subjektivierung und Kollektivierung umfasst drei Dimensionen: a) Diskurse zu gemein­schaft­lichem Wohnen; b) Berlin als Rechtsraum und ökonomisch-institutionelle Arena; c) Praktiken der Kollektivierung.

 

 

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