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TU Berlin

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News und Veranstaltungen

Buchpräsentationen & Diskussion

Im Rahmen der Berlin Science Week werden die Herausgeber*innen der beiden Bände »Vermessene Räume – gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken«, hrsg. von Sabine Hark und Johanna Hofbauer, Berlin 2018 (Suhrkamp) und » Prekäre Gleichstellung. Geschlechter- gerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft«, hrsg. von Mike Laufenberg, Martina Erlemann, Maria Norkus und Grit Petschik, Wiesbaden 2018 (Springer VS) die beiden Bände präsentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Wann: 05. November 2018 | 18 Uhr
Wo: Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Marchstraße 23, 10587 Berlin

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Berlin Science Week finden Sie hier

Traueranzeige

Plötzlich und unerwartet ist unsere Kollegin

 Prof. Dr. phil. Susanne Ihsen

* 30. Mai 1964         †20. August 2018

 - Professorin für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften an der TU München - 

verstorben. Tief betroffen trauern wir um eine hoch angesehene und in zahlreichen Netzwerken engagierte Kollegin und Pionierin in den Gender Studies, die in Lehre und Forschung die Zusammenhänge von Gender, Technik und Diversity in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte. Unsere aufrichtige Anteilnahme und Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, ihrer Familie und ihren Freundinnen und Freunden.

 

Sabine Hark und Petra Lucht und das Team des ZIFG

  

Round Table am 11. Juli 2018, TU Berlin

Lupe

Center for Interdisciplinary Women's and Gender Studies (ZIFG), International Post-Doc Initiative (IPODI) and the Chair of Innovation Economics invite you to the Round Table Discussion on 
How do women transform technology?
Women definitely contribute to the processes of knowledge creation, application and dissemination. Gender equity is a key issue for the achievement of better results in science and technology, especially in what regards innovation. 
The aim of this round table is to discuss in epistemological terms and through case studies HOW gendered perspectives may challenge, change and contribute to technology and innovation. Different perspectives will be discussed in theory and practice about influence of the gender dimension to the scientific research and technical design, in private and public sectors, in market and non-market organizations and in the society in general.

Lesung von Prof. Erika Dyck

Lupe

Thema: Confronting the Politics of Choice: Family Planning in the Age of Women's Liberation 

Wann: 4.07.2018 | 18-20 Uhr

Wo: ZIFG, Marchstraße 23, 10587 Berlin | Raum MAR 2.013

Das Plakat zur Lesung mit dem vollständigen Ankündigungstext finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 
Der Zugang zum Raum ist barrierefrei.

Tag der Lehre "Gender in der Lehre", 2. Juli, 12 - 16 Uhr

Lupe

In diesem Semester ist der Tag der Lehre an der Technischen Universität Berlin dem Thema Gender in der Lehre gewidmet. Unter dieser Überschrift wird es um gender- und diversitätsbewusste Hochschuldidaktik sowie um die Vermittlung von Genderwissen in Fachstudiengängen, insbesondere der MINT-Fächer, gehen. 

Mit dem zielgruppenspezifischen Zertifikatsstudienprogramm Gender Pro MINT bietet die Technische Universität Berlin ihren Studierenden in MINT und Planung eine deutschlandweit einzigartige Möglichkeit, sich während ihres Fachstudiums Gender-Kompetenz als Teil ihrer beruflichen Handlungskompetenz anzueignen. 

Gender-Kompetenz als Handlungskompetenz zu vermitteln ist ebenfalls Bestandteil der Schülerinnen*arbeit des Techno Clubs an der Technischen Universität Berlin.

Über diese und weitere Programme und Projekte im Bereich Genderlehre möchten wir Sie an diesem Tag der Lehre informieren. 

 

12.15-12.30 Uhr Auftakt

 

Eröffnet wird der Tag der Lehre mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark, »Der ›Ort, an dem die Erinnerung ans Menschliche bewahrt‹ wird (Max Horkheimer). Was heißt Universität heute?«

 

12.45-13.45 Uhr Podiumsgespräch

 

Im Anschluss führen Vertreter_innen aus verschiedenen Fakultäten und Gremien ein Podiumsgespräch zu »Genderkompetenz in der Lehre: Pflichtprogramm oder Fachwissen?«Es werden Fragen zu Genderlehre in verschiedenen Studiengängen in MINT und Planung diskutiert: Welche Erfahrungen existieren hier? Zu welchen Effekten führt dies? In welchem Umfang und in welcher Form kann Genderlehre in Studiengänge in MINT und Planung integriert werden? 

 

Es diskutieren: Prof. Ulrike Woggon (Fak. II), Prof. Sebastian Möller (Fak. IV), Anna Heilgemeir (Fak. VI), Prof. Petra Lucht (Fak. I), Christian Schröder (Kommission für Lehre und Studium) und Prof. Heike Wiesner (HWR Berlin).

 

14.00-16.00 Uhr Marktplatz und Workshops

 

Auf einem Marktplatzstellen sich folgende Programme und Projekte von 14.00-16.00 Uhr mehrfach im 20 Minuten-Rhythmus vor:

·       Gender Pro MINT der TU Berlin: Bärbel Mauß, Koordinatorin, stellt das Gender Studies Studienprogramm für Studierende der Natur- und Technikwissenschaften und Planung vor. 

·       Gender Toolbox der Freien Universität Berlin: Kathleen Heft führt durch die Toolbox.

·       Fachgebiet ‚Gender in MINT und Planung’: Prof. Petra Lucht gibt Einblicke in transdisziplinäre Lehrforschungsprojekte und Qualifikationsarbeiten. 

·       Techno-Club: Dr. Inka Greusingstellt das Angebot für Oberstufenschülerinnen* des Techno-Clubs vor.

 

Mit Posterpräsentationen sind vertreten:

·       Fix-IT. Fixing IT for Women

·       MINTgrün Projektlabor- Wie Wissen Wissen schafft. Verantwortliches Handeln in Technik- und Naturwissenschaften

 

 

14.00-16.00 Uhr - Raum H 1.036

 

Diana Drechsel, Mitarbeiterin im transdisziplinären Projekt Fix-IT bietet einen Workshop zu »Objektivitätskritische Lehre – wie kann das aussehen? - Erfahrungen und Praxisbeispiele aus der Arbeit mit Schüler*innen«an. Im Techno-Club (angesiedelt am ZIFG) bietet sie seit fünf Jahren Workshops zu objektivitätskritischem wissenschaftlichen Arbeiten an. In enger Zusammenarbeit mit Dr. Inka Greusing (Leitung Techno-Club) entstand im Laufe der Zeit ein Workshop-Konzept, welches den Einblick der Schülerinnen* in Forschung und universitäre Lehre genderforschungsbasiert rahmt und gleichzeitig konkrete Unterstützung für die Abiturprüfungen bietet. 

Im Workshop wird sie einen Eindruck aus ihrer Arbeit mit den Schülerinnen* vermitteln und gemeinsam mit den Teilnehmenden zu den Herausforderungen und Chancen einer objektivitätskritischen Konzeption von Lehre arbeiten.

Die Teilnehmenden werden das Lehrkonzept der Techno-Club-Workshops kennenlernen und die Gelegenheit haben, sich über ihr eigenes Verständnis von Wissenschaft und Objektivität auszutauschen, um erste Ideen zu entwickeln für die Implementierung genderforschungsbasierter, objektivitätskritischer Momente in die eigene Lehre.

 

 

14.00-16.00 Uhr - Raum H 1.035 

 

Dr. Ilona Pache und Prof. Dr. Urmila Goel(beide Humboldt Universität Berlin) bieten den Workshop Denkanstöße und kollegialer Austausch für diskriminierungskritische Lehre/ndean. Grundideedes Workshops ist die Unterstützung von Lehrenden, die durch eigenen Antrieb oder durch Gleichstellungs- und/oder Diversity-Politiken motiviert, diskriminierungskritische Lehre umsetzen wollen und auf widersprüchliche Rahmenbedingungen, Fachverständnisse und didaktische Möglichkeiten in der Hochschullehre treffen. Sie möchten durch Vorstellung der Broschüre Diskriminierungskritische Lehre. Denkanstöße aus den Gender Studies(2016: AG Lehre ZtG HU) einen Zugang eröffnen und vor diesem Hintergrund einen kollegialen Austausch über Erfahrungen mit Verunsicherungen oder Ratlosigkeit ermöglichen sowie bereits erprobte Lösungsversuche zusammentragen.

 

 

Der Tag der Lehre wird vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin inhaltlich gestaltet und organisiert.

2. Juli, 18-20 Uhr, Vortrag von Franziska Schutzbach: Toxische Männlichkeiten

Lupe

Vortrag von Franziska Schutzbach


"Toxische Männlichkeiten. Zu den Verbindungen zwischen Pick Up-Szene, Männerrechtsbewegung und rechten/reaktionären Politiken"

Der Pick-Up-Trend ist in den 1990er Jahren als Selbsthilfesubkultur entstanden: Verunsicherte Männer wollten sich mehr Selbstbewusstsein aneignen, um ihren Erfolg bei Frauen zu steigern. Das Modell entwickelte sich zunächst in den USA zum Riesengeschäft und produzierte eine Schar von Gurus und ›Werken‹. Diese betonen die evolutionsbiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und idealisieren stereotype Männlichkeitsattribute wie Stärke und Überlegenheit. Die Szene entwickelte bald eine antifeministische Stoßrichtung und kam mit Büchern wie »Lob des Sexismus« auch in den deutschsprachigen Raum. Frauen und insbesondere Feministinnen wurden beschuldigt, Männer zu entmännlichen und kleinzuhalten. Bald ging es jedoch nicht mehr nur darum, Frauen zu verführen. Die Hypermännlichkeits-Community wurde auch zu einer Brutstätte rechtsnationaler Weltanschauungen und Akteure und spielt heute eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Radikalisierung junger Männer. Auch im deutschsprachigen Raum überschneidet sich aggressiver Maskulismus mit rechten Weltanschauungen und Akteuren.

Im Vortrag werden die Klassiker der Pick-Up-Szene und deren Grundprämissen analysiert. Weiter wird nachgezeichnet, auf welche Weise sich die Community mit rechtsnationalen Ideologien und Politiken verschaltet. Im Anschluss an aktuelle Männlichkeitsforschung (Lorentzen, Meuser, Kemper uws.) wird eine zeitdiagnostische und geschlechtertheoretische Einschätzung von Maskulismus bzw. toxischen Männlichkeiten versucht.

Wann: 2. Juli 2018, 18-20 Uhr
Wo: TU Berlin, Raum H0112 (Hauptgebäude)

Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Gender Ralley auf der Langen Nacht der Wissenschaft - And the winners are ...

Lupe
Buchbox Logo
Lupe

+++Update+++

Die Gewinner*innen eines Buchgutscheins der Buchbox zu je 30 Euro sind:

 

  • Micha F.
  • Hannah Meret
  • Hiyo


Bitte meldet euch bei uns!

++++++

Am 9. Juni 2018 startet um 17 Uhr wieder die "Klügste Nacht des Jahres". Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) beteiligt sich in diesem Jahr mit einer Gender-Ralley:

Zehn Fragen - zehn Antworten - ein Büchergutschein!

Machen Sie mit bei unserer Gender-Ralley und gewinnen Sie einen Büchergutschein der Kiezbuchhandlung Buchbox im Wert von 30 Euro*. Wir freuen uns auf Sie!

  • Zeit: 17.00 – 00.00 Uhr
  • Ort: Foyer, Marchstraße 23
*Unter allen Teilnehmenden werden drei Buchgutscheine verlost. Die Gewinner_innen werden auf unserer Homepage bekannt gegeben.  Wir danken der Buchbox für die Bereitstellung der Büchergutscheine! 

Die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen (afg) richtet eine Geschäftsstelle ein.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Stellenticket ID: 50915 / Angebot vom 13.06.2018 / Bewerbungsfristende 29.06.2018
Technische Universität Berlin
Die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen (afg) richtet
eine Geschäftsstelle ein.
Beschäftigte/r mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung - Entgeltgruppe
13 TV-L Berliner Hochschulen (Mitarbeiter/in für die afg-Geschäftsstelle)
Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich

Die Stelle ist an der TU Berlin, dem Ort der 1. Sprecherin der afg, Prof. Sabine Hark, angesiedelt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen (afg) ist ein
hochschulübergreifendes Netzwerk der Geschlechterforschung. Die afg setzt sich für die nachhaltige Förderung und Verankerung
von Geschlechterforschung an den Berliner Hochschulen ein.
Die Koordinations- und Geschäftsstelle professionalisiert und unterstutzt die Arbeit der afg als Vermittlungsstelle zwischen
den Hochschulen sowie zwischen Wissenschaft und Politik. Sie bündelt Ergebnisse der Berliner Geschlechterforschung,
vermittelt Expert/innenwissen und koordiniert das afg-Netzwerk.

Kennziffer: ZIFG-311/18 (besetzbar ab sofort / zunächst befristet bis 31.12.2019 / Bewerbungsfristende 29.06.2018)

Aufgabenbeschreibung: Aufgabengebiete im Einzelnen
Aufbau eines hochschulübergreifenden Forschungsnetzwerks der Geschlechterforschung in Berlin:
a) Aufbau und Pflege einer zentralen Forschungsdatenbank der Berliner Geschlechterforschung
b) Koordination von und Mitarbeit in hochschulübergreifenden Forschungsvorhaben
c) Organisation hochschulübergreifender Veranstaltungen zu relevanten Forschungsthemen
Unterstützung der auf Gender- und Diversityfragen bezogenen Lehre an Berliner Hochschulen und Universitäten:
a) Aufbau und Koordination eines Kompetenznetzwerks Lehre
b) Unterstützung von und Mitarbeit in Vorhaben zur Verbesserung gender- und diversitätsbewusster Lehre
c) Organisation hochschulübergreifender Veranstaltungen zum Themenfeld Lehre in der Geschlechterforschung
Vermittlung zwischen Wissenschaft und Politik:
a) Erstellung einer Expert/innen-Datenbank für politikrelevante Fragen
b) Politikberatung durch Erstellung von entsprechenden Dossiers und Expert/innen-Informationen
c) Organisation von Kooperationsveranstaltungen mit Vertreter/innen von Politik und Wissenschaft mit Bezug zu einschlägigen
Politikfeldern
d) Öffentlichkeitsarbeit (print und online)
Organisation der afg als Netzwerk der Berliner Hochschulen:
a) Organisation der Treffen der afg
b) Vor- und Nachbereitung der Sitzungen
c) Weiterentwicklung und Pflege der afg-Webseite


Erwartete Qualifikationen:
Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder Äquivalent) in einer für die
Aufgabe qualifizierenden Fachrichtung
Berufserfahrung im Bereich der Wissenschaftsorganisation und / oder der Gleichstellungspolitik an Hochschulen und /
oder in der Politikberatung, sehr gute Kenntnis der Berliner Hochschullandschaft
Fundierte theoretische und empirische Kenntnisse im Bereich der Geschlechterforschung
Sehr gutes mündliches wie schriftliches Ausdrucksvermögen im Deutschen wie im Englischen
Sehr gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit modernen Informationssystemen, inklusive Content
Management Systemen, z.B. Typo3
Fundierte Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen und mit Öffentlichkeitsarbeit
Ausgeprägte Team- und Dialogfähigkeit, Eigeninitiative sowie Lösungsorientierung

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen an die

Technische Universität Berlin - Der Präsident - Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung,
Prof. Dr. Hark, Sekr. MAR 2-4, Marchstrasse 23, 10587 Berlin.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen
Qualifikation ausdrücklich erwünscht.

Konferenz »Emanzipation«

Lupe

25.-27. Mai 2018

Haus der Kulturen der Welt, Humboldt Universität zu Berlin und Technichsche Universität Berlin

Auch heute, 50 Jahre nach den Ereignissen von 1968, ist die Frage der Emanzipation von zentraler Bedeutung. Im Rahmen einer internationalen Tagung soll aus sozialphilosophischer Perspektive diskutiert werden, was Emanzipation ist, über welches Wissen Akteure verfügen müssen, um sich zu emanzipieren, und welcher praktisch-politischer Bedingungen kollektive Handlungsfähigkeit bedarf sowie in welche Dynamiken sie geraten kann. Gleichzeitig soll auf der Tagung der Problematik der Emanzipation in ihrer Verbindung zu anderen wichtigen sozialphilosophischen Fragestellungen wie etwa „Macht und Herrschaft“, „Politik der Lebensformen“ und „Hoffnung und Utopie“ nachgegangen werden. Dabei wird sich zeigen, dass der Emanzipationsbegriff ein Schlüsselbegriff der Sozialphilosophie ist, von dem her sich ganz verschiedene Ansätze – aus der Kritischen Theorie, dem Poststrukturalismus oder den neueren analytischen Debatten um Sozialkritik – verstehen lassen.

Mit Vorträgen von: Seyla Benhabib, Didier Eribon, Nancy Fraser, Achille
Mbembe, Hartmut Rosa u.v.m.

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier

Mehr Informationen auf: http://criticaltheoryinberlin.de/event/emanzipation/

 

 

Online Dokumentation der Ringvorlesung Politiken der Artefakte und des Wissens

Lupe

Politiken der Artefakte und des Wissens – Transdisziplinäre Geschlechterforschung zu MINT und Planung Ringvorlesung

Gegenwärtige Gesellschaften sind von Forschung, Entwicklung und Innovationen in MINT und Planung in hohem Maße geprägt, die in Verschränkung und Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen in Politik, Medien oder Wirtschaft fortwährend gesellschaftliche Wandlungs- und Transformationsprozesse lokaler, regionaler, nationalstaatlicher und globaler Reichweite ko-induzieren. Eine explizite Integration von Gender- und Diversity-Aspekten, die von Ergebnissen und Perspektiven der Gender Studies ausgeht, erfolgt hierbei jedoch zumeist kaum. Dies zeitigt folgenreiche Konsequenzen für das Fortbestehen, die Re-Etablierung und auch die Re-Strukturierung sozialer Ungleichheiten, Normierungen und Regulierungen, die implizit und explizit von Gender- und Diversity-Dimensionen durchzogen sind. Gefragt wird danach wie transdisziplinäre Perspektiven es ermöglichen, sowohl Gender- und Diversityaspekte von MINT und Planung zu identifizieren als auch Gender- und Diversityaspekte in MINT und Planung systematisch und reflexiv zu integrieren.

Ort:

TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.013

Zeit:

i.d.R. donnerstags, 12–14 Uhr

Kontakt: 

, Fachgebiet Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society, Tel.: 030 314-26995

oder

 , Tel.: 030 314-26995

Den Flyer als Downloadversion finden Sie hier

Mehr Informationen

Die 10. Uferpost ist da!

Lupe

#4genderstudies. Unter diesem Hashtag gingen viele Geschlechterforschungseinrichtungen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 18. Dezember vergangenen Jahres medial in die Offensive. Die gebündelte Sichtbarmachung konkreter Inhalte sollte der interessierten Öffentlichkeit eine niedrigschwellige Alternative bieten, sich über Theorien, Forschungen und Praxen in den Gender Studies zu informieren. Auch das ZIFG beteiligte sich. Welche Aktivitäten es an dem Tag gab und wie sie wahrgenommen wurden, darüber ist mehr zu lesen auf Seite 31 dieser Ausgabe der Uferpost. Aber wir haben im Wintersemester nicht nur getwittert. Das weltweit erste digitale Repositorium der Geschlechterforschung, GenderOpen, ging im Dezember an den Start und bereits im Oktober startete ein neues Projekt im Bereich der gendersensiblen Schüler*innenarbeit, »Fix-IT. Fixing IT for Women«. Dies alles und noch viel mehr sind diesmal die Themen der Uferpost. Wir präsentieren außerdem die neuen Mitarbeiter*innen am ZIFG, aktuelle Publikationen und informieren darüber, was im Sommersemester von uns zu erwarten ist. In der Rubrik »Feature: Ein Promotionsprojekt« präsentieren wir diesmal die Arbeit von Anja Rozwandowicz, »Zur Institutionalisierung und Subjektivierung von Mentoring als gender policy an Hochschulen«.

Besonders hinweisen möchten wir auf die öffentliche Ringvorlesung, die sich in diesem Semester unter dem Titel »Politiken der Artefakte und des Wissens« ganz der Geschlechterforschung in MINT und Planungswissenschaften widmet (S. 35), auf die gemeinsam mit dem Lehrgebiet Praktische Philosophie der HU Berlin (Rahel Jaeggi) sowie Medico International organisierte Tagung zu »Emanzipation« im Mai diesen Jahres (S. 36) und schließlich auf die Vortragsveranstaltung mit Franziska Schutzbach am 2. Juli zu »Toxischen Männlichkeiten«.

Im grünen Teil der Uferpost ndet sich wie immer das kommentierte Verzeichnis der Lehrveranstaltungen. Hier präsentieren wir die Inhalte der Lehre und informieren über die Leistungsanforderungen sowie die Anrechenbarkeit in den Studiengängen der TUB.

Wir wünschen allen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Uferpost sowie ein erkenntnisreiches Semester.

Sabine Hark und das gesamte Team des ZIFG

Die komplette Uferpost kann hier heruntergeladen werden.

 

Bundesweiter Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung

Am 18. Dezember 2017 findet der bundesweite Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung statt. Unter dem Titel #4GenderStudies werden in den Sozialen Medien und in öffentlichen Veranstaltungen verschiedene Akteurinnen und Akteure über die vielfältigen Forschungsansätze in den Geschlechterstudien informieren. Auch die Technische Universität Berlin beteiligt sich an den Aktionen.

Hier mehr lesen - und auf Twitter.

 

 

 

Das GenderOpen-Repositorium ist freigeschalten!

Das GenderOpen-Repositorium ist gelauncht und für alle frei zugänglich! Ab sofort können Sie Texte aus der Geschlechterforschung auf dem Volltextserver auffinden, herunterladen und weiterverbreiten! Sie sind herzlich eingeladen, eigene Texte auf GenderOpen einzustellen! Wir danken allen Unterstützer_innen und Interessierten ganz herzlich!

Stöbern und veröffentlichen Sie auf www.genderopen.de

Lesen Sie mehr auf blog-genderopen.de und https://twitter.com

 

 

 

W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ ‑ Berufung von Prof. Dr. Petra Lucht

Seit August 2017 hat Petra Lucht am ZIFG die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“ (befristet auf 5 Jahre) inne. Dieses Fachgebiet wurde an der TU Berlin neu etabliert und ist bundesweit einmalig in seiner Ausrichtung: In Forschung und Lehre werden inter- und transdisziplinäre Ansätze der Gender Studies mit einer umfassenden Breite an Gegenstandsfeldern und Paradigmen in Natur-, Technik- und Planungswissenschaften zusammengeführt. Der dezidierte Bezug zu den Feminist Studies in Science, Technology and Society zielt dabei insbesondere auf eine Ausrichtung auf gesellschaftsrelevante Inhalte und Anwendungsbezüge von MINT und Planung.

Die jetzt berufene Fachgebietsvertreter_in Petra Lucht, Diplom-Physiker_in und promovierte Soziolog_in, bringt langjährige Erfahrungen, inter- und transdisziplinäre Expertise sowie bundesweite und internationale Vernetzungen und Kooperationen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit. Sie hat die Sichtbarkeit, Profilierung und auch die Etablierung der Feminist STS im bundesweiten Kontext mit befördert. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Petra Lucht in den Gender Studies gehören die Science and Technology Studies (STS), die Methoden der empirischen Sozialforschung, die Fachkulturforschung, die Wissenssoziologie sowie die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte und Lehrkonzepte.

Zur zukünftigen Ausgestaltung des Fachgebiets sagt Petra Lucht: „In Verschränkung und Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen wie Politik, Medien und Wirtschaft werden durch Forschung, Entwicklung und Innovationen in MINT und Planung fortwährend gesellschaftliche Wandlungs- und Transformationsprozesse lokaler, regionaler, nationalstaatlicher und globaler Reichweite induziert. Eine explizite Integration von Gender- und Diversity-Aspekten, die von Ergebnissen und Forschungsperspektiven der Gender Studies ausgeht, erfolgt jedoch kaum. Dies zeitigt folgenreiche Konsequenzen für das Fortbestehen, die Re-Etablierung und die Re-Strukturierung sozialer Ungleichheiten, Normierungen und Regulierungen, die implizit und explizit von Geschlechter- und Diversity-Dimensionen durchzogen sind. Für das Fachgebiet „Gender in MINT und Planung. Feminist Studies in Science, Technology and Society“ möchte ich eine transdisziplinäre Forschungsprogrammatik etablieren und auf drei Forschungsperspektiven sowie deren Kontingenzen und Verschränkungen fokussieren: 1. die Fachkulturforschung, 2. die Wissensforschung und 3. die Anwendungs-, Technik- und Planungsgenese. So können sowohl Gender- und Diversityaspekte von MINT und Planung analysiert als auch in MINT und Planung systematisch und reflexiv integriert werden. Neben aktuellen Ansätzen der Feministischen Natur-, Technik- und Planungswissenschaften wird auch deren Historie konsequent einbezogen werden.“

Petra Lucht hat u. a. publiziert zu Fachkulturen in MINT (Lucht 2004, 2010, 2015), zur Wissenssoziologie in Naturwissenschaft und Technik (Lucht/Paulitz 2008, Lucht 2010) sowie zur Integration von intersektional orientierten Gender Studies in MINT und Planung (Lucht 2014, 2017). Zuletzt war sie Mitherausgeberin von reboot ING. Handbuch Genderlehre in den Ingenieurwissenschaften (Bath/Both/Lucht/Mauss/Palm 2017), erschienen im Lit Verlag.

Die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ wird durch das Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) gefördert.

Internet: www.zifg.tu-berlin.de/menue/team/petra_lucht/

Kontakt:

 

 

Rezension: Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens‹

Katrin Köppert rezensierte Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert‹. Lesen Sie die Rezension ›Eine Welt, die noch keinen Namen hat. Gegen die Subalternität von Solidarität‹ hier.

 

 

Neue Forschungsgruppe von der DFG bewilligt:

Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung (FOR 2265/0)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 4. Juli 2017 in seiner Sommersitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle (Saale) die Forschungs­gruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung« bewilligt. An der Forschungsgruppe sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV) beteiligt.

Die Forschungsgruppe fokussiert auf Recht und Geschlecht als Dimensionen von Praxis und der Herausbildung unterschiedlicher Kollektivitäten. In den Vordergrund gerückt werden die Austauschprozesse, Wechselwirkungen, Widersprüche und Ambiguitäten, die dort ent­stehen, wo alltagsweltliche, institutionelle und rechtliche Praktiken aufeinandertreffen. Gefragt wird nach den konstituierenden und regulierenden Funktionen, die den spezifischen Modi, Praktiken und Mobilisierungsformen des Rechts zukommen und in welcher Weise Geschlechternormen und -verhältnisse in die untersuchten Kollektive und Dimensionen der Kollektivität hineinwirken. In sechs Teilprojekten werden Kollektive, Vorstellungen von Kollek­tivität und Prozesse der Kollektivierung in ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung analysiert und dabei unterschiedliche Dimensionen der Ko-Evolution von Recht, Geschlecht und Kollektivität fokussiert. Mit der Perspektive auf Kollektive einer mittleren Ebene lotet die Forschungsgruppe unterschiedliche Aggregatzustände und Intensitäten von Kollektivität aus – von eher losen sozialen Bewegungen über manifeste soziale Gruppen wie Hausgemein­schaften und Wohnkollektive bis hin zu Vereinen und (politischen) Organisationen, von denen wichtige Impulse in Hinblick auf neue Formen der Teilhabe und Sozialität auszugehen scheinen. Die Forschungsgruppe zielt erstens auf einen theoretischen Mehrwert für die empirische Rechtsforschung und die Geschlechterforschung und will zweitens einen eigenständigen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Kollektivität in spätmodernen Gesellschaften im transnationalen Zusammenhang leisten.

Antragsteller*innen (in alphabetischer Reihung): Prof. Maja Apelt, Soziologie, UP; Prof. Susanne Baer, Rechtswissenschaft, HU; Prof. Beate Binder, Europäische Ethnologie, HU (Sprecherin); Prof. Sabine Hark, Gender Studies/Soziologie, TU; Prof. Eva Kocher, Rechtswissenschaft, EUV; Prof. Martin Lücke, Geschichte, FU.

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Am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin ist unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Hark das Teilprojekt (TP) »Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ›Wiederentdeckung‹ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften« angesiedelt.

Untersucht wird, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit‑)konstituieren. Die Unter­suchung von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens als aktuelle Experimente neuer Formen von Subjektivierung und Kollektivierung umfasst drei Dimensionen: a) Diskurse zu gemein­schaft­lichem Wohnen; b) Berlin als Rechtsraum und ökonomisch-institutionelle Arena; c) Praktiken der Kollektivierung.

 

 

DFG-Projekt »GenderOpen - ein Repositorium für die Geschlechterforschung« gestartet

Zum 1. Oktober 2016 haben drei wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und drei studentische Hilfskräfte mit dem Aufbau eines fachlichen Repositoriums begonnen. Im Rahmen des geförderten Projekts verfolgen sie die Absicht, Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschlechterforschung im Sinne des Open-Access-Gedankens frei zur Verfügung zu stellen und nachhaltig zu sichern. Durchgeführt wird das Projekt, das am Margherita-von-Brentano-Zentrum angesiedelt ist, in Kooperation mit dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (HU) und dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (TU).

»GenderOpen« – ein Repositorium für die Geschlechterforschung

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