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TU Berlin

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News und Veranstaltungen

Einladung zur Buchpräsentation

Lupe

Franziska Schutzbach und Sabine Hark im Gespräch über die Rhetorik der Rechten

Rechte Weltanschauungen haben sich bis in die sogenannte bürgerliche Mitte der Gesellschaft ausgebreitet. Wie sich die Verbreitung und Enttabuisierung rechter Positionen vollzieht und mit welchen rhetorischen Mitteln diese Diskursverschiebung vorangetrieben wird, hat Franziska Schutzbach in einem Ende 2018 erschienenen Band zusammengefasst (Die Rhetorik der Rechten. Rechtspopulistische Diskursstrategien im Überblick. Xanthippe Verlag 2018). Welche Rolle insbesondere antifeministische und gleichstellungs- sowie wissenschaftsfeindliche Positionierungen in rechter Rhetorik spielen, werden Franziska Schutzbach und Sabine Hark im Rahmen des Forschungskolloquiums des Zentrums für Antisemitismusforschung diskutieren.

Zur gemeinsamen Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin laden wir sie herzlich ein! Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

Ort: Telefunken-Hochhaus, Ernst-Reuter-Platz 7, 20. Etage

 

Zeit: Mittwoch 10. 04. 2019 von 18:00 - 20:00 Uhr

Wissenschaftstag #4genderstudies

Am 18.12.2018 findet zwischen 10-14 Uhr ein BARCAMP als Teil des Wissenschaftstages #4genderstudies statt. Der Wissenschaftstag findet im gesamten deutschsprachigen Raum online und analog statt. Bei dem BARCAMP möchten wir zeigen, womit sich die Berliner Geschlechterforschung beschäftigt und wie vielfältig sie ist. 
Veranstaltet wird das BARCAMP von der »Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen der Berliner Hochschulen« (afg) in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der TU Berlin.

Nähere Informationen zum BARCAMP finden Sie hier.

Die 11. Uferpost ist da!

Lupe

Diese Ausgabe der Uferpost ist eine besondere: Eine Post-Streik-Ausgabe. Im Sommersemester streikten die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen, weil die studentischen Löhne der Berliner Reallohnentwicklung um 17 Jahre hinterher hinkten und der studentische Tarifvertrag an den Tarifvertrag der Länder angekoppelt werden sollte. Die Studierenden befanden sich über mehrere Wochen im Ausstand. An vielen Instituten blieb so vieles unerledigt. Wie sehr Lehre und Forschung auch von der studentischen Arbeit abhängen, wurde mehr als deutlich. Auch am ZIFG. Diese Ausgabe der Uferpost stellt den Versuch dar, dies zu dokumentieren. Statt der gewohnten Berichte aus Forschung und Lehre und von Veranstaltungen am ZIFG, statt der Vorstellung neuer Mitarbeiter*innen, Projekte und Publikationen und der Vorausschau auf Veranstaltungen im Wintersemester diesmal »nur« Berichte zum Streik von den und aus der Sicht der studentischen Beschäftigten von ZIFG und Techno Club. Für alle weiteren und aktuellen Informationen aus dem Innenleben des ZIFG sei an dieser Stelle auf die Homepage des Zentrums, www.zifg.tu-berlin. de, verwiesen.

Im grünen Teil der Uferpost findet sich dennoch wie immer das kommentierte Verzeichnis der Lehrveranstaltungen. Hier präsentieren wir die Inhalte der Lehre und informieren über die Leistungsanforderungen sowie die Anrechenbarkeit in den Studiengängen der TUB. Besonders hinweisen möchten wir auf den neuen BA-Kultur und Technik-Studiengang mit dem Kernfach Bildungswissenschaften, in dem das ZIFG mit zwei Modulen vertreten ist.

Wir hoffen, dass ihr und Sie uns gewogen bleiben, wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Streik-Uferpost und nicht zuletzt ein erkenntnisreiches und intellektuell anregendes Semester.

Die komplette Uferpost kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Buchpräsentationen & Diskussion

Im Rahmen der Berlin Science Week werden die Herausgeber*innen der beiden Bände »Vermessene Räume – gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken«, hrsg. von Sabine Hark und Johanna Hofbauer, Berlin 2018 (Suhrkamp) und » Prekäre Gleichstellung. Geschlechter- gerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft«, hrsg. von Mike Laufenberg, Martina Erlemann, Maria Norkus und Grit Petschik, Wiesbaden 2018 (Springer VS) die beiden Bände präsentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Wann: 05. November 2018 | 18 Uhr
Wo: Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Marchstraße 23, 10587 Berlin

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Berlin Science Week finden Sie hier

Traueranzeige

Plötzlich und unerwartet ist unsere Kollegin

 Prof. Dr. phil. Susanne Ihsen

* 30. Mai 1964         †20. August 2018

 - Professorin für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften an der TU München - 

verstorben. Tief betroffen trauern wir um eine hoch angesehene und in zahlreichen Netzwerken engagierte Kollegin und Pionierin in den Gender Studies, die in Lehre und Forschung die Zusammenhänge von Gender, Technik und Diversity in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte. Unsere aufrichtige Anteilnahme und Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, ihrer Familie und ihren Freundinnen und Freunden.

 

Sabine Hark und Petra Lucht und das Team des ZIFG

  

Lesung von Prof. Erika Dyck

Lupe

Thema: Confronting the Politics of Choice: Family Planning in the Age of Women's Liberation 

Wann: 04.07.2018 | 18-20 Uhr

Wo: ZIFG, Marchstraße 23, 10587 Berlin | Raum MAR 2.013

Das Plakat zur Lesung mit dem vollständigen Ankündigungstext finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 
Der Zugang zum Raum ist barrierefrei.

 

 

Rezension: Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens‹

Katrin Köppert rezensierte Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert‹. Lesen Sie die Rezension ›Eine Welt, die noch keinen Namen hat. Gegen die Subalternität von Solidarität‹ hier.

 

 

Neue Forschungsgruppe von der DFG bewilligt:

Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung (FOR 2265/0)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 4. Juli 2017 in seiner Sommersitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle (Saale) die Forschungs­gruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung« bewilligt. An der Forschungsgruppe sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV) beteiligt.

Die Forschungsgruppe fokussiert auf Recht und Geschlecht als Dimensionen von Praxis und der Herausbildung unterschiedlicher Kollektivitäten. In den Vordergrund gerückt werden die Austauschprozesse, Wechselwirkungen, Widersprüche und Ambiguitäten, die dort ent­stehen, wo alltagsweltliche, institutionelle und rechtliche Praktiken aufeinandertreffen. Gefragt wird nach den konstituierenden und regulierenden Funktionen, die den spezifischen Modi, Praktiken und Mobilisierungsformen des Rechts zukommen und in welcher Weise Geschlechternormen und -verhältnisse in die untersuchten Kollektive und Dimensionen der Kollektivität hineinwirken. In sechs Teilprojekten werden Kollektive, Vorstellungen von Kollek­tivität und Prozesse der Kollektivierung in ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung analysiert und dabei unterschiedliche Dimensionen der Ko-Evolution von Recht, Geschlecht und Kollektivität fokussiert. Mit der Perspektive auf Kollektive einer mittleren Ebene lotet die Forschungsgruppe unterschiedliche Aggregatzustände und Intensitäten von Kollektivität aus – von eher losen sozialen Bewegungen über manifeste soziale Gruppen wie Hausgemein­schaften und Wohnkollektive bis hin zu Vereinen und (politischen) Organisationen, von denen wichtige Impulse in Hinblick auf neue Formen der Teilhabe und Sozialität auszugehen scheinen. Die Forschungsgruppe zielt erstens auf einen theoretischen Mehrwert für die empirische Rechtsforschung und die Geschlechterforschung und will zweitens einen eigenständigen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Kollektivität in spätmodernen Gesellschaften im transnationalen Zusammenhang leisten.

Antragsteller*innen (in alphabetischer Reihung): Prof. Maja Apelt, Soziologie, UP; Prof. Susanne Baer, Rechtswissenschaft, HU; Prof. Beate Binder, Europäische Ethnologie, HU (Sprecherin); Prof. Sabine Hark, Gender Studies/Soziologie, TU; Prof. Eva Kocher, Rechtswissenschaft, EUV; Prof. Martin Lücke, Geschichte, FU.

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Am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin ist unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Hark das Teilprojekt (TP) »Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ›Wiederentdeckung‹ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften« angesiedelt.

Untersucht wird, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit‑)konstituieren. Die Unter­suchung von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens als aktuelle Experimente neuer Formen von Subjektivierung und Kollektivierung umfasst drei Dimensionen: a) Diskurse zu gemein­schaft­lichem Wohnen; b) Berlin als Rechtsraum und ökonomisch-institutionelle Arena; c) Praktiken der Kollektivierung.

 

 

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