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TU Berlin

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„Gender Studies: Dekolonisierung der Lehre“ – Eine kollektive Auseinandersetzung mit vier Dimensionen: ‚Wissensgrundlagen und Kritik‘, ‘Positionen/Prozesse/Affekte‘ ‚Interaktionen und Dynamiken‘ und ‚Institutionen und Interventionen‘

Die AG Selbstverständnis (Dekolonialität) der Fachgesellschaft Geschlechterstudien vermittelt einen Einblick in ihre Entstehung und Entwicklung sowie in Prozesse der kollektiven Verständigung. Unser Ausgangspunkt war die Gründung der AG Selbstverständnis (2015) als Denkraum in den Gender Studies, der marginalisierten Positionen Gehör verschaffen und auf der Grundlage einer vielstimmigen Diagnose des Feldes, Bedarfe und Wünsche an die Fachgesellschaft formuliert. Seit 2016 entwickelte sich die Fokussierung auf Dekolonialität, die derzeit mit der im Entstehen befindlichen Publikation „Gender Studies: Dekolonisierung der Lehre“ konkretisiert wird. In kurzen Inputs thematisieren wir zentrale Reflexionen und Inspirationen des gemeinsamen Weges. Wir berichten über die im Arbeitsprozess entstandene Ethik der Zusammenarbeit. Dazu gehören Vielstimmigkeit und der Umgang mit positionaler Situiertheit als unhintergehbare Ausgangspunkte. Außerdem reflektieren wir, welchen Herausforderungen BIPOC-Wissenschaftler_innen mit Blick auf prekäre Wissensproduktion und strukturelle Unterrepräsentation ausgesetzt sind. Schließlich stellen wir beispielhaft Impulse für Forschung, Lehre und Wissenspolitik vor. Das betrifft die Reflexion aktueller Forschung zu situierten Angriffen und Schutzkonzepten (beispielsweise die Verbindung von Anti-Feminismus mit Anti-Blackness), die Initiierung und Reflexion von Lehrprojekten sowie die Aktivierung und Vernetzung (Re/Linking) universitärer und außeruniversitärer Kontexte nicht nur im deutschsprachigen Raum.

Zur AG Selbstverständnis (Dekolonialität) gehören Prof. Dr. Maisha M. Auma, Dr. Denise Bergold-Caldwell, Dr. Inka Greusing, Dr. Ilona Pache, Dr. Marianne Schmidbaur, Prof. Dr. Susanne Völker und Dr. Christine Vogt-William.

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung online über zoom stattfinden.
Zugangsdaten:  https://tu-berlin.zoom.us/j/68843695762?pwd=RzJUK2hXdGp2NGRadUFhdEp4YkRUZz09 
Kenncode: 190329
Webinar-ID: 688 4369 5762

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