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TU Berlin

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Träumen Roboter vom Stricken?

Das Projekt "Träumen Roboter vom Stricken? Neucodierungender Zusammenarbeit zwischen Roboter und Mensch"bringt bisher separat existierende Dinge, Disziplinen & Praktikenexperimentell zusammen, nämlich cutting-edge Robotikund die "langweiligste Kulturtechnik der Welt" (Wallnöfer, 2011), das Stricken.

Dadurch sollen Impulse generiert werden, um ganz konkreteFragen neu zu adressieren, wie etwa: Wie wollen wir in Zukunftmit Robotern unseren Alltag teilen? Und gerade insbesondere,wenn diese in immer mehr zwischenmenschlichenBereichen eine Rolle spielen sollen?

Stricken als eine frühe Form des Programmierens schlägteine Brücke zwischen materiellem, textilem Handwerk unddigitaler Hochtechnologie. Stricken ist aber auch eine Kulturtechnik,die vor dem Hintergrund einer langen gesellschaftspolitischenHistorie durch die Teilhabe von Frauen - sei es imöffentlichen Raum oder an der Technikentwicklung - geprägtist. Die Tricoteusen der Französischen Revolution oder auchdie Craftistas des Radical Craftings der Neuzeit machen weiblichkonnotierte, technische Handarbeit durchaus auch relevantfür aktuelle Debatten um eine Zukunft mit Robotern. Dieunkonventionelle' Aufgabenstellung, den Roboterarmen Strickenbeizubringen, macht sehr plastisch, welche Formen derMensch-Maschine-Interaktion möglich sind, aber auch, worinderzeit ihre Einschränkungen liegen.

Gefördert wird das Projekt von der VWStiftung, Förderschiene"Originalitätsverdacht", angesiedelt am Zentrum für InterdisziplinäreFrauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) undam Fachgebiet Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft,TU Berlin.Kooperationspartner ist die vom BMBF geförderte Nachwuchsforschungsgruppe"MTI-engAge".

Mehr Informationen hier: blogs.tu-berlin.de/zifg_stricken-mitrobotern

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