direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

genderDynamiken: Fallstudien zur Verschränkung von Fachkulturen und Forschungsorganisationen am Beispiel der Physik

Im Verlauf der beiden vergangenen Dekaden kann bundesweit eine stetige Erhöhung der Beteiligung von Frauen in den MINT-Fächern verzeichnet werden. Jedoch sind nach wie vor Hindernisse zu konstatieren, die quer zu Disziplinen und Berufsfeldern als „gläserne Decke“ der Beteiligung und dem Aufstieg von Frauen entgegenwirken. Das Forschungsvorhaben genderDynamiken gründet auf die These, dass Frauen ein- und ausschließende Mechanismen in aktuelle Wissenschaftsentwicklungen eingebunden sind und fragt nach den Zusammenhängen von Fachkulturen, unterschiedlichen Organisationsformen von Wissenschaft und politisch induzierten Veränderungen in den Disziplinen. Am Beispiel des Faches Physik soll untersucht werden, wie sich diese Wandlungsprozesse darstellen. Ziel ist die analytische Aufarbeitung der Wechselwirkung von Fachkulturen und Organisationsstrukturen. 

Gegliedert ist das Verbundvorhaben in drei Teilprojekte, von denen jedes auf ein anderes institutionelles setting und dessen spezifische Verschränkung von Organisationsstruktur und Fachkultur fokussiert. Es werden je vier Fallstudien in Hochschulen, in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in neuen Formen der Forschungsorganisation (Sonderforschungsvorhaben bzw. Exzellenzcluster) durchgeführt. Die kontrastierende Fallanalyse setzt sowohl innerhalb der Teilprojekte an, die ihre Fälle aus unterschiedlichen Bundesländern wählen, als auch quer dazu entlang der institutionellen Differenzen. Aufbauend auf den Ergebnissen sollen Handlungsansätze zur Umsetzung von Chancengleichheit in der Wissenschaft überprüft werden und neue Initiativen in die wissenschaftliche Praxis der analysierten Fächer getragen werden.

genderDynamiken ist ein Verbundprojekt der Freien Universität Berlin und der TU Berlin. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert (Förderkennzeichen: 01FP1235-38).

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe