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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

»Das vernetzte Selbst. Eine feministisch-interdisziplinäre Studie zur Veränderung von Lernkulturen durch Digitalisierungsprozesse im Zeitalter des Internets der Dinge (IoT)«

Das Projekt analysiert empirisch beobachtbare Herausforderungen »unserer« Lernkulturen, die sich ergeben, wenn Alltagstechnologien anfangen zu lernen. Smart-Home-Geräte sind nur ein aktuelles Beispiel solch intelligenter Alltagstechnologien des IoT, an denen neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen entstehen. Diese versprechen – im Kern – eine Vernetzung aller Lebensbereiche. Das Projekt geht davon aus, dass den entstehenden Schnittstellen eine Qualität inhärent ist, die »uns« zu mehr herausfordert, als eine Medienkompetenz 4.0 zu entwickeln. Sich zwischen der feministischen Technik- und Wissenschaftssoziologie mit Fokus auf Mensch-Maschine Verhältnissen und der feministischen Erziehungswissenschaft mit Fokus auf Lerntheorien verortend, untersucht das Projekt explorativ, inwiefern aktuelle Lernumgebungen der Digitalisierung durch neue Verschränkungen von maschinellem und menschlichem Lernen gekennzeichnet sind. Das bedeutet auch, die Verhältnissetzungen zwischen Kognition und Lernen, im speziellen zwischen Computer und Kognition, in unterschiedlichen Wissens- und Technikfeldern der Digitalisierung nachzuzeichnen. Dem folgend zielt das Projekt darauf ab, sich verändernde, digitalisierte Bedingungen »unseres« Selbst- und Weltbezugs zu erfassen. Nicht zuletzt beinhaltet dies, intelligente Alltagstechnologien daraufhin zu befragen, ob und wie grundlegende symbolische Ordnungsschemata der Gesellschaft – etwa Gender, Sexuality, Race, Class oder Ableism – neu verhandelt werden (könnten).

DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation

Lupe

Dr. phil./PhD (cotutelle) Pat Treusch ist seit 03/2018 Post-Doc im Verbundprogramm DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation, einem Berliner Hochschulprogramm für Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen. DiGiTal ist ein innovatives hochschulübergreifendes Programm zur Förderung von Frauen die mittels Promotion, Habilitation/habilitationsäquivalenten Leistungen oder künstlerischem/gestalterischem Projekt ihre berufliche Laufbahn entwickeln. DIGiTal wird vom Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) gefördert.

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