direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

News und Veranstaltungen

Ringvorlesung: Kateřina Lišková »Marching towards modernity. Science and sexual liberation in state socialist Czechoslovakia«

Am 7.2.2018 schließt Kateřina Lišková das Programm in diesem Semester mit einem einen Vortrag unter dem Titel: »Marching towards modernity. Science and sexual liberation in state socialist Czechoslovakia«

 By tracing sexual tropes, mores and practices as they change across time and place, one can grasp the changing accents of modern societies. Adding science, the utmost contemporary social authority, creates a potent mix that forms one of the foundations of our everyday world. This talk analyzes sexuality, intimacy and gender as these were formed by sexology and related forms of expertise under state socialism in Czechoslovakia. I argue that there were two distinct approaches to sexuality, intimacy and gender during the forty years of communism. I combine the breadth of archival material produced by experts (e.g. sexological papers for the medical community, their writings for the general public, expert advice to the government or courts) with the ways people adopted this expertise (e.g. arguments during divorce proceedings, letters to the government or to the media). I show how during the 1960s, accentuating the idea of a »public family« with the equal gender roles that had been typical in the long 1950s, gave way to the »private family« with the rather traditional gender roles that came to define the late-socialist era of Normalization.

Ort: TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin 

Raum MAR 0.011

Beginn: 18-20 Uhr, im Anschluss Brezeln und Wein

Ringvorlesung: Yv Nay (ICI Berlin) »Familiengefühle - Die affektiv strukturierte Normalisierung von ›Regenbogenfamilien‹«

Im Rahmen des zweiten Teils der Ringvorlesung „Politiken der Zugehörigkeit“ hält Yv Nay am 24.01.2018 am ZIFG einen Vortrag unter dem Titel: »Familiengefühle - Die affektiv strukturierte Normalisierung von ›Regenbogenfamilien‹«

Wie verändert sich die herrschende Auffassung von Familie, wenn neuerdings auch Lesben, Schwule und Trans* Kinder erziehen? Wie wird gesellschaftspolitisch debattiert, wer als Familie zählt? Diese Fragen diskutiert der Vortrag auf der Grundlage einer ethnographischen Studie zum Thema. Er zeichnet nach, wie die Figur der ›Regenbogenfamilie‹ als Kristallisationspunkt für die Aufweichung von Normalitätsvorstellungen von Familie dient und gleichzeitig konstitutiv mit einer Verfestigung rassistischer, kulturalisierender und nationalistischer Normen zusammenhängt. Die Ausführungen münden in eine affekttheoretische Reformulierung des analytischen Begriffs ›Heteronormativität‹ als Sehnsucht nach Normalität und in eine Skizze für eine Konzeption queerfeministischer Politiken affektiver Paradoxien. 

Ort: TU Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin

Raum MAR 0.011

Beginn: 18-20 Uhr, im Anschluss Brezeln und Wein

 

 

Bundesweiter Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung

Am 18. Dezember 2017 findet der bundesweite Wissenschaftstag zur Geschlechterforschung statt. Unter dem Titel #4GenderStudies werden in den Sozialen Medien und in öffentlichen Veranstaltungen verschiedene Akteurinnen und Akteure über die vielfältigen Forschungsansätze in den Geschlechterstudien informieren. Auch die Technische Universität Berlin beteiligt sich an den Aktionen.

Hier mehr lesen - und auf Twitter.

 

 

 

Das GenderOpen-Repositorium ist freigeschalten!

Das GenderOpen-Repositorium ist gelauncht und für alle frei zugänglich! Ab sofort können Sie Texte aus der Geschlechterforschung auf dem Volltextserver auffinden, herunterladen und weiterverbreiten! Sie sind herzlich eingeladen, eigene Texte auf GenderOpen einzustellen! Wir danken allen Unterstützer_innen und Interessierten ganz herzlich!

Stöbern und veröffentlichen Sie auf www.genderopen.de

Lesen Sie mehr auf blog-genderopen.de und https://twitter.com

 

 

 

GenderOpen - Feiern Sie mit uns die Freischaltung am 4. Dezember 2017 von 14 bis 16 Uhr im Foyer des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin!

Lupe

 

Weitere Informationen zum Repositorium finden Sie hier.

 

 

 

VERANSTALTUNG: Gespräch mit Sabine Hark

Am 14.11.2017 findet um 18:30 Uhr ein Gespräch mit Sabine Hark anlässlich ihres neuen Buches 'Unterscheiden und herrschen' statt.

Mehr Informationen unter: https://www.goethe.de/ins/se/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21094225

 

 

 

Ringvorlesung POLITIKEN DER ZUGEHÖRIGKEIT Teil II

Lupe

Was haben so unterschiedliche soziale Felder wie Familie, wissenschaftliche Disziplinen oder Sorgearrangements gemeinsam? Sie alle organisieren Zugehörigkeit, definieren, wer dazu gehört und warum. Im zweiten Teil der Ringvorlesung »Politiken der Zugehöigkeit« werden empirische Projekte und theoretische Überlegungen vorgestellt zu vergeschlechtlichten symbolischen Grenzziehungen in ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, zu Mechanismen des Unterscheidens und Herrschens, zu neuen, privaten und öffentlichen Formen von Kollektivität, Solidarität und Fürsorge, zu veränderten Subjektvorstellungen, und dazu, wie sowohl wissenschaftliche Diskurse wie queere Praktiken unser Denken über Sexualität, Geschlecht, Intimität und Familie gestalten und verändern.

Universitatsöffentliche Ringvorlesung

01.11. / 22.11. / 13.12.2017 / 10.1. / 24.1. / 7.2.2018

mittwochs 18–20 Uhr | Raum MAR 0.011

Das vollständige Programm kann hier (PDF, 2,4 MB) heruntergeladen werden.

 

Die 9. Uferpost ist da!

Lupe

Im Sommersemester hat sich einiges getan am ZIFG. Nach mehreren Jahren der Erprobung konnten wir das Studienprogramm Gender Pro MINT verstetigen. Wir freuen uns, dass Bärbel Mauss nun dauerhaft als wissenschaftliche Koordinatorin des Programms am ZIFG tätig sein wird. Erfolgreich abgeschlossen ist mit der Berufung von Petra Lucht Anfang August auch das Berufungsverfahren für die aus dem Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) finanzierte W2-Professur auf Zeit »Gender in MINT und Planung. Feminist Studies in Science, Technology and Society«. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird es damit für die kommenden fünf Jahre eine zweite Professur am ZIFG geben.
Doch der Erfolge sind noch mehr: Unsere überaus geschätzte Kollegin Hildegard Hantel, Sekretärin am ZIFG, wurde mit dem Preis »Wir sind TU« ausgezeichnet und die DFG bewilligte eine neue Forschungsgruppe zu »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung«, an der das ZIFG mit dem Projekt »Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ›Wiederentdeckung‹ der Gemeingüter. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken gemeinschaftlichem urbanen Wohnens« beteiligt ist.
Von diesen Erfolgen, weiteren Aktivitäten, Forschungsprojekten und -initativen am ZIFG sowie aus dem Programm Gender Pro MINT und dem Techno-Club berichten wir auf den folgenden Seiten. Wir stellen neue Mitarbeiter*innen und die aktuellen Publikationen der Mitarbeiter*innen und Doktorand*innen vor. In der Rubrik »Feature: Ein Promotionsprojekt« präsentieren wir diesmal die Arbeit von Sahra Dornick »Poetologie des postsouveränen Subjekts. Die Romane Gila Lustigers im Kontext von Judith Butlers Ethik«.
Besonders hinweisen möchten wir auf Teil II der Ringvorlesung »Politiken der Zugehörigkeit«, die wir, wie gewohnt, mittwochs, 18 bis 20 Uhr, mit neuen Schwerpunkten fortsetzen.
Im grünen Teil der UFERPOST ist das kommentierte Verzeichnis der Lehrveranstaltungen zu finden. Hier präsentieren wir die Inhalte der Lehre und informieren über die Leistungsanforderungen sowie die Anrechenbarkeit in den Studiengängen der TUB.
Wir wünschen allen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Uferpost sowie ein erkenntnisreiches Semester.
Sabine Hark und das gesamte Team des ZIFG

Die komplette Uferpost gibt's hier (PDF, 2,6 MB) heruntergeladen werden.

 

 

W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ ‑ Berufung von Prof. Dr. Petra Lucht

Seit August 2017 hat Petra Lucht am ZIFG die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“ (befristet auf 5 Jahre) inne. Dieses Fachgebiet wurde an der TU Berlin neu etabliert und ist bundesweit einmalig in seiner Ausrichtung: In Forschung und Lehre werden inter- und transdisziplinäre Ansätze der Gender Studies mit einer umfassenden Breite an Gegenstandsfeldern und Paradigmen in Natur-, Technik- und Planungswissenschaften zusammengeführt. Der dezidierte Bezug zu den Feminist Studies in Science, Technology and Society zielt dabei insbesondere auf eine Ausrichtung auf gesellschaftsrelevante Inhalte und Anwendungsbezüge von MINT und Planung.

Die jetzt berufene Fachgebietsvertreter_in Petra Lucht, Diplom-Physiker_in und promovierte Soziolog_in, bringt langjährige Erfahrungen, inter- und transdisziplinäre Expertise sowie bundesweite und internationale Vernetzungen und Kooperationen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit. Sie hat die Sichtbarkeit, Profilierung und auch die Etablierung der Feminist STS im bundesweiten Kontext mit befördert. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Petra Lucht in den Gender Studies gehören die Science and Technology Studies (STS), die Methoden der empirischen Sozialforschung, die Fachkulturforschung, die Wissenssoziologie sowie die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte und Lehrkonzepte.

Zur zukünftigen Ausgestaltung des Fachgebiets sagt Petra Lucht: „In Verschränkung und Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen wie Politik, Medien und Wirtschaft werden durch Forschung, Entwicklung und Innovationen in MINT und Planung fortwährend gesellschaftliche Wandlungs- und Transformationsprozesse lokaler, regionaler, nationalstaatlicher und globaler Reichweite induziert. Eine explizite Integration von Gender- und Diversity-Aspekten, die von Ergebnissen und Forschungsperspektiven der Gender Studies ausgeht, erfolgt jedoch kaum. Dies zeitigt folgenreiche Konsequenzen für das Fortbestehen, die Re-Etablierung und die Re-Strukturierung sozialer Ungleichheiten, Normierungen und Regulierungen, die implizit und explizit von Geschlechter- und Diversity-Dimensionen durchzogen sind. Für das Fachgebiet „Gender in MINT und Planung. Feminist Studies in Science, Technology and Society“ möchte ich eine transdisziplinäre Forschungsprogrammatik etablieren und auf drei Forschungsperspektiven sowie deren Kontingenzen und Verschränkungen fokussieren: 1. die Fachkulturforschung, 2. die Wissensforschung und 3. die Anwendungs-, Technik- und Planungsgenese. So können sowohl Gender- und Diversityaspekte von MINT und Planung analysiert als auch in MINT und Planung systematisch und reflexiv integriert werden. Neben aktuellen Ansätzen der Feministischen Natur-, Technik- und Planungswissenschaften wird auch deren Historie konsequent einbezogen werden.“

Petra Lucht hat u. a. publiziert zu Fachkulturen in MINT (Lucht 2004, 2010, 2015), zur Wissenssoziologie in Naturwissenschaft und Technik (Lucht/Paulitz 2008, Lucht 2010) sowie zur Integration von intersektional orientierten Gender Studies in MINT und Planung (Lucht 2014, 2017). Zuletzt war sie Mitherausgeberin von reboot ING. Handbuch Genderlehre in den Ingenieurwissenschaften (Bath/Both/Lucht/Mauss/Palm 2017), erschienen im Lit Verlag.

Die W2 Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist STS“ wird durch das Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) gefördert.

Internet: www.zifg.tu-berlin.de/menue/team/petra_lucht/

Kontakt:

 

 

Rezension: Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens‹

Katrin Köppert rezensierte Sabine Harks ›Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert‹. Lesen Sie die Rezension ›Eine Welt, die noch keinen Namen hat. Gegen die Subalternität von Solidarität‹ hier.

 

 

Neue Forschungsgruppe von der DFG bewilligt:

Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung (FOR 2265/0)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 4. Juli 2017 in seiner Sommersitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle (Saale) die Forschungs­gruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung« bewilligt. An der Forschungsgruppe sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV) beteiligt.

Die Forschungsgruppe fokussiert auf Recht und Geschlecht als Dimensionen von Praxis und der Herausbildung unterschiedlicher Kollektivitäten. In den Vordergrund gerückt werden die Austauschprozesse, Wechselwirkungen, Widersprüche und Ambiguitäten, die dort ent­stehen, wo alltagsweltliche, institutionelle und rechtliche Praktiken aufeinandertreffen. Gefragt wird nach den konstituierenden und regulierenden Funktionen, die den spezifischen Modi, Praktiken und Mobilisierungsformen des Rechts zukommen und in welcher Weise Geschlechternormen und -verhältnisse in die untersuchten Kollektive und Dimensionen der Kollektivität hineinwirken. In sechs Teilprojekten werden Kollektive, Vorstellungen von Kollek­tivität und Prozesse der Kollektivierung in ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung analysiert und dabei unterschiedliche Dimensionen der Ko-Evolution von Recht, Geschlecht und Kollektivität fokussiert. Mit der Perspektive auf Kollektive einer mittleren Ebene lotet die Forschungsgruppe unterschiedliche Aggregatzustände und Intensitäten von Kollektivität aus – von eher losen sozialen Bewegungen über manifeste soziale Gruppen wie Hausgemein­schaften und Wohnkollektive bis hin zu Vereinen und (politischen) Organisationen, von denen wichtige Impulse in Hinblick auf neue Formen der Teilhabe und Sozialität auszugehen scheinen. Die Forschungsgruppe zielt erstens auf einen theoretischen Mehrwert für die empirische Rechtsforschung und die Geschlechterforschung und will zweitens einen eigenständigen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Kollektivität in spätmodernen Gesellschaften im transnationalen Zusammenhang leisten.

Antragsteller*innen (in alphabetischer Reihung): Prof. Maja Apelt, Soziologie, UP; Prof. Susanne Baer, Rechtswissenschaft, HU; Prof. Beate Binder, Europäische Ethnologie, HU (Sprecherin); Prof. Sabine Hark, Gender Studies/Soziologie, TU; Prof. Eva Kocher, Rechtswissenschaft, EUV; Prof. Martin Lücke, Geschichte, FU.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin ist unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Hark das Teilprojekt (TP) »Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ›Wiederentdeckung‹ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften« angesiedelt.

Untersucht wird, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit‑)konstituieren. Die Unter­suchung von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens als aktuelle Experimente neuer Formen von Subjektivierung und Kollektivierung umfasst drei Dimensionen: a) Diskurse zu gemein­schaft­lichem Wohnen; b) Berlin als Rechtsraum und ökonomisch-institutionelle Arena; c) Praktiken der Kollektivierung.

 

 

Ringvorlesung POLITIKEN DER ZUGEHÖRIGKEIT

Lupe

Universitatsöffentliche Ringvorlesung


Assoziation ist kein Luxus, sondern gehört zu den ureigensten Bedingungen und Vorrechten der Freiheit.

[Judith Butler]

Hass, Verletzung und Gewalt prägen zunehmend das (welt-)gesellschaftliche Miteinander. Rassistische, heterosexistische und klassenbasierte Herrschaftspraktiken arbeiten global an der differenziellen Formie­rung von Subjekten und damit an der asymmetrischen Verteilung von Prekarität. Grenzziehungen, die Verweigerung von Zugehörigkeit und Solidarität sowie die Durchsetzung einer gesellschaftlichen Moral, die Verwerfung statt Anteilnahme favorisiert, sind Insignien unserer Zeit.

Die Ringvorlesung am ZIFG rückt vor diesem Hintergrund verschiedene politische, rechtliche, kulturelle, repräsentationale, literarische und moralische Politiken und Praktiken, die Zugehörigkeit und Grenzziehungen verhandeln, in den Mittelpunkt. Allen Beiträgen gemein­sam ist die Einsicht, dass eine Ontologie vonein­ander unabhängig gedachter Identitäten weder etwas zu jenem analytischen Vokabular beizutragen hat, das uns dabei hilft, die weltweiten Interdependenzen und global verflochtenen Netzwerke der Macht zu begreifen, noch, wie wir ein Ethos erlernen, das sich nicht nur an diejenigen richtet, mit denen wir uns verbunden fühlen, son­dern ebenso an jene, die wir weder kennen noch durchschauen, mit denen wir nichts zu tun haben wollen.

Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.

 

DFG-Projekt »GenderOpen - ein Repositorium für die Geschlechterforschung« gestartet

Zum 1. Oktober 2016 haben drei wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und drei studentische Hilfskräfte mit dem Aufbau eines fachlichen Repositoriums begonnen. Im Rahmen des geförderten Projekts verfolgen sie die Absicht, Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschlechterforschung im Sinne des Open-Access-Gedankens frei zur Verfügung zu stellen und nachhaltig zu sichern. Durchgeführt wird das Projekt, das am Margherita-von-Brentano-Zentrum angesiedelt ist, in Kooperation mit dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (HU) und dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (TU).

»GenderOpen« – ein Repositorium für die Geschlechterforschung

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe