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Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und GeschlechterforschungIn der Presse

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15 Jahre ZIFG an der TU Berlin: Gespräch mit Sabine Hark

Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) feiert sein 15-jähriges Bestehen. Auch den Techno-Club, der Schülerinnen an technische Themen heranführen soll, gibt es bereits seit zehn Jahren. Das Jubiläum wird mit wissenschaftlichen Vorträgen und einem Konzert gefeiert. Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung und der Techno-Club der TU Berlin feiern am 18. November 2011, um 16.00 Uhr, im Lichthof des TU-Hauptgebäudes, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin ihr 15- bzw. 10-jähriges Bestehen.

Das Interview mit Sabine Hark im ZEITPUNKTE – MAGAZIN vom 13.11.2011 um 17:04 beim Kulturradio RBB kann hier (MP3, 7,1 MB) angehört werden.

Frauen mit Technik im Blick

Der TU-Techno-Club wird zehn Jahre alt

Noch immer sind Frauen an den zukunftsorientierten Studiengängen der Natur- und Ingenieurwissenschaften an der TU Berlin wenig beteiligt. Um dem Leitbild der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu entsprechen, wurden deshalb gezielt Instrumente entwickelt, um bereits Schülerinnen für natur- und ingenieurwissenschaftliche Bereiche zu interessieren. Eines davon ist der fächerübergreifend arbeitende Techno-Club, der in diesen Tagen zehn Jahre alt wird.

Der Artikel auf dem TUB-newsportal vom 11.11.2011 ist hier online verfügbar.

Das Tabu der Gleichheit

Die interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin feiert ihr 15-jähriges Bestehen

Es gibt doch nun einmal Männer und Frauen. Worüber muss man da nachdenken?", entgegnete mir einst ein Student im Einführungsseminar in Geschlechterforschung. Zunächst war ihm nicht einsichtig, warum Geschlechterforschung Teil seines Soziologiestudiums sein sollte. Spontan würde vielleicht die Mehrzahl von uns dieser Feststellung zustimmen und auch annehmen, dass spezifische Merkmale jeweils allen Männern und Frauen gemeinsam sind. Und wir leben gemeinhin sehr gut mit der "Wahrheit" Zweigeschlechtlichkeit.

Der Artikel auf dem TUB-newsportal vom 11.11.2011 ist hier online verfügbar.

«Als sei es immer schon klar»

«Unsere Welt ist besessen von der Suche nach Identitäts-Gemeinschaften. Doch wer Identitäten festlegt, spaltet in wahre und falsche, reine und unreine Zugehörigkeit, sagt die Sozialwissenschaftlerin Sabine Hark im achten Teil unserer Serie.»

Der Artikel von Sabine Hark im Tagesspiegel vom 1.8.2011 ist hier online verfügbar.

«Mit der Akzeptanz hapert es bei einigen»

Ein Bericht über die Podiumsdiskussion mit Sabine Hark zum Thema „Gender Studies und Wissenspolitik“ aus Anlass des fünfjährigen Bestehens der Arbeitsstelle Gender Studies an der Justus-Liebig-Universität. Der Artikel im Gießner Anzeiger vom 21.7.2011 ist hier online verfügbar.

Ein großes Feld für Gender Studies

Sabine Hark ist Mitbegründerin der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

"Wer ist denn die Geschlechterforschung? Welche Ansprechpartner gibt es?", fragen mitunter Förderorganisationen und Ministerien, wenn es um Geschlechterpolitik und -forschung geht, auch Gender Studies genannt. Um eine Anlaufstelle zu schaffen, gründeten 204 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende vor einem Jahr an der Technischen Universität Berlin die Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association. Inzwischen hat sie über 300 Mitglieder.

Die Geschlechterforschung braucht diese Institution und Personen, die sie repräsentieren. Eine von ihnen ist Prof. Dr. Sabine Hark, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft. Sie erklärt: "Immer wenn eine Professur in diesem Gebiet frei wird, gibt es Bestrebungen, sie wieder loszuwerden. Wir möchten dazu beitragen, dass die Gender Studies ein selbstverständlicher Teil des akademischen Lebens werden." Und was heißt das für die TU Berlin? "Wenn wir beispielsweise ein GenderZertifikat für Ingenieure entwickeln, dann ist es schade, Einwände zu hören wie ,Man kann den Ingenieuren nicht zumuten, sich auch noch mit Gender zu beschäftigen‘", führt Sabine Hark aus.

Die Fachgesellschaft hat sich vorgenommen, die Geschlechterforschung inhaltlich und wissenschaftspolitisch voranzutreiben, Forschende und Lehrende zu vernetzen und den Geschlechterstudien mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Sie vermittelt Expertinnen und Experten, knüpft Kontakte zur Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie zu Ministerien und arbeitet an einer Kooperation mit der Zeitschrift "Feministische Studien" für einen zentralen Publikationsort. Seit April 2009 leitet Sabine Hark das TU-Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG). Dem Ruf der TU Berlin folgte sie gern: "Ich bin jetzt beruflich an dem Ort, an dem ich sein wollte." Sie schätzt besonders die Interdisziplinarität des ZIFG und die TU Berlin als Forschungsstandort. "Ich habe zwar meine beruflichen Qualifikationen in der Soziologie, verstehe mich aber als interdisziplinäre Geschlechterforscherin", sagt sie über sich selbst und führt fort: "An der TU Berlin gibt es ein Set an Forschungsfragen, die über den etablierten Kanon der Geschlechterforschung hinausgehen, und die an einer traditionellen und alle Fächer umfassenden Universität eher ausgeblendet werden können." Die andere Seite der Medaille: Die Natur- und Technikwissenschaften verstünden sich als gesellschaftsferner als andere Disziplinen und es gebe eher Vorbehalte gegen die Geschlechterstudien.

Eines ihrer Forschungsinteressen ist die Frage nach Gesellschafts- und Geschlechterentwürfen in Technologieprojekten aus der Nano-, der Bio- und der Informationstechnologie sowie aus den Neurowissenschaften. "Wir sind eine Gesellschaft, die in einem sehr hohen Maße – wie wir es uns oft nicht klarmachen – technologisiert ist. Das ist für die Gender Studies ein großes Feld, wo es viel zu forschen gibt", betont Sabine Hark. Wie beispielsweise verändern sich die Beziehungen von Menschen, wenn Pflegeroboter, also Maschinen, ihre Pflege übernehmen? Was bedeutet das für die geschlechtliche Arbeitsteilung, wenn Roboter stark feminisierte Arbeit verrichten? Sie überprüft in verschiedenen Projekten, ob und wie Technologien helfen, selbstbestimmt und gewaltfrei zu leben, oder ob sie gesellschaftliche Spaltung fördern. Sabine Hark bringt durch ihr wissenschaftspolitisches Engagement und ihre Forschung die Geschlechterforschung voran, die oft verkannt und deren Themen gern als erledigt abgehakt werden.

Der Artikel auf dem TUB-newsportal vom 20.01.2011 ist hier online verfügbar.

«Windräder sind auch eine Geschlechterfrage»

Petra Lucht im Gespräch mit der Tageszeitung (TAZ). Der Artikel ist erschienen am 3.11.2008 und hier (PDF, 12,8 MB) online verfügbar.

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