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2010

- Hanna Meißner: Jenseits des autonomen Subjekts. Zur gesellschaftlichen Konstitution von Handlungsfähigkeit im Anschluss an Butler, Foucault und Marx

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Hanna Meißner
Jenseits des autonomen Subjekts
Zur gesellschaftlichen Konstitution von Handlungsfähigkeit im Anschluss an Butler, Foucault und Marx
August 2010, 306 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1381-0
Das autonome Subjekt ist in der Krise. Wie lässt sich aber Handlungsfähigkeit ohne Rückgriff auf eine unabhängige Instanz im Individuum denken? Anhand der Arbeiten von Butler, Foucault und Marx rekonstruiert Hanna Meißner am Beispiel der Geschlechterdifferenz unterschiedliche strukturelle Dimensionen einer historischen Konstellation, in der Autonomie als Verleugnung der Abhängigkeit eine Bedingung subjektiver Handlungsfähigkeit darstellt. Zugleich wird damit eine Kritikstrategie formuliert, die an den Dynamiken dieser spezifischen Form ansetzt und Handlungsfähigkeit als historisch bedingte Möglichkeit der Subjekte begreift, sich zu den Verhältnissen verhalten zu können.

- Angela McRobbie: Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes

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Angela McRobbie
Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes (PDF, 706,3 KB)
Herausgegeben von Sabine Hark und Paula-Irene Villa
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften - 240 Seiten
ISBN 978-3-531-16272-0
Inhalt
Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Einleitung zur deutschen Ausgabe - Was kommt nach dem Feminismus? - Postfeminismus und Postkultur: Bridget Jones und die neue Geschlechterordnung - Ist der Feminismus zu Ende? Die Politik der Desartikualtion - Top Girls? Junge Frauen und der neue Geschlechtervertrag - Unlesbare Wut: Postfeministische Störungen - ‚What not to Wear‘ und postfeministische symbolische Gewalt - Fazit: Innerhalb und außerhalb der
feministischen Wissenschaft.
Lucht, Petra; Erlemann, Martina, Ruiz Ben, Esther (Hg.)
Technologisierung gesellschaftlicher Zukünfte
Nanotechnologien in wissenschaftlicher, politischer und öffentlicher Praxis.
Centaurus Verlag, Herbolzheim
Rezension bei AVIVA vom 29.12.2010
zum Download (PDF, 60,9 KB)
2009:

- Ina Kerner: Differenzen und Macht, Zur Anatomie von Rassismus und Sexismus, Campus Verlag 2009

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Ina Kerner
Differenzen und Macht
Zur Anatomie von Rassismus und Sexismus
Politik der Geschlechterverhältnisse, Bd. 37
2009 - 413 Seiten - Kartoniert
ISBN: 978-3-593-38595-2
Wie können die Funktionsmechanismen und das Verhältnis von Rassismus und Sexismus angemessen beschrieben werden? Um diese Frage zu beantworten, führt Ina Kerner zentrale Positionen der Rassismustheorie, der Geschlechtertheorie und der aktuellen Debatte über Verschränkungen verschiedener Formen von Macht und Ungleichheit zusammen. Sie plädiert für eine integrative Sichtweise, die Rassismus und Sexismus als mehrdimensionale Machtrelationen fasst und dabei Ähnlichkeiten, Unterschiede, Kopplungen und Intersektionen zwischen ihnen berücksichtigt.
Aus dem Inhalt:
- Facetten der Macht
- Dimensionen von Rassismus und Sexismus
- Rassismus
- Sexismus
- Zum Verhältnis von Rassismus und Sexismus
Information des Campus-Verlag (PDF, 159,7 KB) als PDF zum download
2008
Petra Lucht - Interview:
"Windräder sind auch eine Geschlechterfrage"
Montagsinterview
in der TAZ vom 03.November 2008
TAZ_03.11.08 (PDF, 1,2 MB)
Petra Lucht und Tanja Paulitz
Recodierungen des Wissens
Stand und Perspektiven der Geschlechterforschung in Naturwissenschaften und Technik
Campus Verlag,
erschienen im Mai 2008
Naturwissenschaftliches und technisches Wissen sind nicht geschlechtsneutral. Die Autorinnen dieses Bandes untersuchen die Spielarten der geschlechtlichen Codierungen und Recodierungen dieses Wissens und beleuchten diese anhand historischer und aktueller Entwicklungen in den einschlägigen Disziplinen.....(Info vom Campus-Verlag) (PDF, 144,0 KB)
eine Rezension dieses Buches von Anne-Francoise Gilbert:
Recodierungen des Wissens (PDF, 72,5 KB)
2007
Sabine Hark
Dis/Kontinuitäten: Feministische Theorie
2., aktualisierte und erweiterte Aufl.
VS-Verlag
"Der Band gibt einen exemplarischen Überblick über die Geschichte feministischer Theorie in den Sozialwissenschaften. Er verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Die vertiefende Einführung in feministisches Denken soll zugleich eine Einübung in eine kritische wissenschaftliche Praxis der Historisierung von Problemen, Objekten und Denkwerkzeugen in der sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung sein." (mehr)

- Sabine Hark, Dorothea Dornhof u.a. (HgInnen) Transformationen von Wissen - Mensch - Geschlecht

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Dorothea Dornhof; Irene Dölling; Karin Esders; Corinna Genschel; Sabine Hark (Hg.), 2007
Transformationen von Wissen, Mensch und Geschlecht
Transdisziplinäre Interventionen
Ulrike Helmer Verlag Königstein 04/2007
Die Betrachtungen dieses Sammelbandes bewegen sich entlang der Schnittstellen von Wissenschaft, Medien, Politik und Kultur. Dort erhellen sie wirkungsmächtige Wahrnehmungs- und Deutungsmuster von Wissen, Mensch und Geschlecht, erschließen Neudeutungen und Interventionen.
Einflussreiche Wissensdisziplinen, populäre Diskurse und neue Medientechnologien werden dabei auf ihre normalisierenden und hierarchisierenden Konfigurationen, aber auch auf ihr widerständiges Potenzial befragt. Hierbei wird nicht zuletzt auf unterschiedliche geopolitische Kontexte und Vorschläge für eine Didaktik der transdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung reflektiert.
2006
Sabine Hark
Dissidente Partizipation
Eine Diskursgeschichte des Feminismus
Suhrkamp-Verlag, Frankfurt/Main, 2006
"Dissidente Partizipation verfolgt den Kurs, den der akademisch gewordene Feminismus seit seiner Entstehung in den frühen 1970er Jahren genommen hat. An den Schnittstellen von Wissenschaftssoziologie, Hochschulforschung, wissenssoziologischer Diskursanalyse und feministischer Theorie fragt das Buch ebenso nach dem "feminist turn" in der Wissenschaft wie nach dem "academic turn" im Feminismus. Dabei geht es insbesondere um die widersprüchlich verlaufenden Prozesse der akademischen Verdichtung und Verstetigung von feministischem Wissen und dessen Produktion im Kontext der mächtigen Mikrostrukturen der Normalwissenschaft sowie der gegenwärtigen Transformationen von Universität und Wissenschaft. Angeleitet sind diese Analysen von der These, daß Teilhabe die prekäre Voraussetzung für Veränderung ist. Diese Bedingung der Möglichkeit feministischen wissenschaftlichen Wissens zeitigt eine Reihe von intellektuellen und institutionellen Aporien, an denen sich die Praxis dissidenter Partizipation entscheidet." (Klappentext)



